Monate: Juli 2015

My blueberry dream – Heidelbeerkuchen nach Oma Lisbeth

Auch wenn sie auf dem Foto noch nicht so aussieht, sondern mit Hut und Sonnenschirm durch den Berliner Tiergarten wandelt –  sie war eine begnadete Bäckerin. Das hat sie später in Rheinhessen bewiesen, als sie zurück aus der großen Stadt, Ehemann und Kinder und später mich, die Enkelin, zu versorgen hatte. Jedes Jahr um diese Zeit kam ein Körbchen Heidelbeeren von den Verwandten in Hessen an: kleine tiefblaue Beeren, die irgendwelche Tanten oder Kusinen im Wald gepflückt hatten. Sie waren  prall und süß und so intensiv im Geschmack, wie ich sie nie mehr später gegessen habe. Lächeln durfte man danach nicht, denn die Zähne waren schwarz. Aber keine Angst, meine Damen, das passiert mit den kultivierten Kulturheidelbeeren heute nicht mehr. Doch selbst pflücken lohnt sich – im Wald oder in einer der Plantagen, die es ja inzwischen auch für diese Früchte gibt. Der Kuchen mit gekauften oder selbst gepflückten Heidelbeeren – wenn er auch den Geschmack der Kindheit nicht mehr erreicht – ist so etwas wie eine Erinnerung. Und wenn man das Original von Oma …

Tausendschöne Audrey Hepburn…

Wie oft wir bei meine-damen.de die hinreißende Schauspielerin erwähnen: Ihr Stil, ihre Eleganz, ihr bezauberndes Lächeln, ihre Filme, ihre Augenbrauen… betörend! Fast alles, was es an Biographien und Filmen über die Wunderbare gibt habe ich gelesen oder gesehen. Diese selbstverständliche Eleganz, diese fröhliche Zartheit und das Cinemascope-Glück, das sie selbst über schnöde DvDs herbeizaubert: Von Audrey Hepburn fasziniert zu sein, fällt vielen Damen nicht schwer. Fallen Ihnen auf Anhieb ihre schönsten Filme ein, meine Damen? „Frühstück bei Tiffany’s“, „Sabrina“, „Ein Herz und eine Krone“, „Krieg und Frieden“, „Charade“ „Zwei auf gleichem Weg“…: Hinter jeden müsste man ein „Ach“ setzen! Ach, Audrey Hepburn-Filme… Ihr Privatleben: Zwei Ehen, zwei Scheidungen, zwei Söhne: Aus der ersten mit dem Co-Star aus „Krieg und Frieden“, Mel Ferrer: Sean Ferrer, der ein wunderbares Buch über die berühmte Mutter geschrieben hat und aus der zweiten mit dem italienischen Psychiater Andrea Dotti: Luca Dotti, der nun eine Ausstellung mit grandiosen Photos von Mama Audrey in London eröffnet hat: „Audrey Hepburn-Portrait einer Ikone“ in der National Portrait Gallery. Die Ausstellung erzählt in Bildern, den …

Karl Lagerfeld und seine Modemethode

Karl Lagerfeld, liebe Ladies, den muss man nun wirklich nicht erklären! Der Deutsche Karl L ist ein internationales Modephänomen. Wie er arbeitet, von der Skizze bis zum fertigen Meisterstück, das zeigt eine spektakuläre Aussstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn. Hand auf´s Herz, meine Damen: Ich war nicht einmal in Bonn, als die kleine Stadt am Rhein Bundeshauptstadt war, aber man kann sich einen sehenswerten Trailer über die Ausstellung ansehen und viel über Karl Lagerfelds Modemethode erfahren unter bundeskunsthalle.de    

Dior… ETCETERA

Nein, Dior ist in der kleinen Boutique von Angela Konert in der Rosenheimer Straße in München Haidhausen gerade nicht vorrätig. Aber da hängen Klassiker von Jil Sander, von Missoni, Gaultier, Moschino und ab und zu von Chanel und anderen. Und dann diese Sammlung von Krokotaschen, von Highheels, Hüten und anderen Accessoires… Gürtel, Schmuck, Uhren und eine Wand voller Hüte, jedes Stück könnte eine Geschichte erzählen und alles ist mit Hingabe arrangiert. Im Alter, in dem andere in Rente gehen, hat Angela Konert sich den Traum einer eigenen Boutique verwirklicht. Gerade um’s Eck vom Rosenheimer Platz war die Miete noch erschwinglich. Die Ladentür steht offen, auch wenn draußen der Verkehr vorbeibraust. Stammkundinnen und „Lieferantinnen“ kommen auf eine Tasse Tee oder Kaffee und einen Ratsch vorbei. Vintage war schon immer der Favorite von Angela, auch als Sportlehrerin hat sich die zierliche, blonde Frau schon für Mode interessiert: elegante Schnitte, schwingendes Plissee, aufgepolsterte Schultern, exakte Nähte und wertvolle Stoffe… früher verstand man noch zu nähen, selbst in den 80ger Jahren! Für Vintage konnte sich Angela schon immer begeistern. …

Dior und ich

Mesdames! Das ist der Haute-Couture-Film für uns! Wer kann in die eleganten Fußstapfen von Monsieur Christian Dior treten? Wenn wir an die Traum-Eleganz der fünfziger Jahre denken, eigentlich niemand! Schauen Sie mal auf Pinterest, was wir da an Diorträumen zusammen getragen haben. Mon dieu! Ein Mode Gott! Nun aber: Seit John Gallianos buchstäblichem Ausfall war auch das Edel-Image der französischen Nobelmarke mehr als ramponiert. Und nun kommen wir zu Christian Diors Nachfolger: Raf Simons: Seit 2012 Dior-Kreativdirektor. Ruhig und routiniert, so lernt man ihn in der Dokumentation „Dior und ich“ kennen, kreativ und innovativ. Einen Blick hinter die Kulissen hat Regisseur Frédéric Tcheng werfen dürfen und Simons acht Wochen lang begleitet. Acht Wochen nur für die Präsentation seiner ersten Haute Couture Show! Wenig Zeit und eine emotionsgeladene Zeit, in der man das Team kennenlernen darf, das hinter dem Edel-Label steckt: All die Näherinnen und Directricen, all die Damen im weißen Kittel, oberlippenflaumig, die teilweise schon seit Jahrzehnten für Dior schneiden, schneidern und mit Herzblut, Können und Sinn für Elegance das umsetzen, was die Kreativen designen. …

Und nun sind Augenbrauen wieder einmal en vogue…

It-Girl Cara Delevingne hat als Chanel-Model den Girlies gezeigt, dass Augenbrauen das Gesicht schön zeichnen und das machen derzeit viele nach. „Wie hoch immer das Auge sich aufrichten mag, stets werden sich die Augenbrauen darüber befinden“ lautet ein Sprichwort in Mauretanien. Schließlich hat eine hochgezogene Augenbraue bei einer Lady anno dunnemals die Herren scharenweise betört! Ein Stummfilm ohne die Sprache der Augenbrauen? Undenkbar! Mona Lisa hatte übrigens gar keine Brauen und das wohl durch ihr Lächeln ausgeglichen? Hauchdünne Striche und hoch über den Augen waren die Brauen in den 30-und 40iger Jahren im Kintopp und dann kamen die Diven mit den breiten Eye-brows: Joan Crawford, Liz Taylor und die tausendzarte Audrey Hepburn: Hinreißend, wie sie in „Frühstück bei Tiffany´s“ unschuldig und betörend nur die Augen aufreißt und dann diese wundervoll geschwungen Brauen…! Nur: perfekt gezupft müssen sie sein, nicht buschig wie bei der berühmten mexikanischen Malerin Frida Kahlo, deren Schwalbenflügel auf der Stirn ihr Markenzeichen waren. Deshalb, meine Damen! Wir Brünetten müssen zupfen, zupfen, zupfen und da das mit Brille und Vergrößerungsspiegel immer komplizierter wird, …

Den Brauen trauen

Wir ziehen sie zusammen, wir heben sie hoch. Wir drücken damit Missbilligung oder Erstaunen aus. Komisch, ein Gesicht ohne Augenbrauen – da würde etwas Entscheidendes für die Mimik und den Ausdruck fehlen. Angeblich trägt man sie ja wieder buschig, Typ Theo Weigel… Wenn wir das früher gewusst hätten, wir hätten gewiss weniger gezupft – oder vielleicht auch nicht. Denn Brauen, die über der Nase zusammenwachsen oder bis auf die Augenlieder reichen – na ja, gepflegt geht anders. Aber, meine Damen, vielleicht haben Sie auch bemerkt, dass die Brauen in reiferen Jahren durchaus dünner und farbloser werden können. Zupfen erübrigt sich dann. Im Gegenteil jetzt wäre etwas mehr Volumen und Farbe recht – das gilt besonders für uns Blondinen Meine neueste Erungenschaft „gimme brow“ von benefit. Die amerikanische Firma mit ihrer knallbunten 50ger Jahre Optik gibt’s inzwischen in ausgewählten Douglas-Filialen, aber auch bei Beck am Rathauseck und Oberpollinger. In USA gilt sie ja nicht als besonders – naja, edel. Aber speziell dieses Augenbrauengel ist einfach genial. Er lässt sich mit einem Bürstchen wie Mascara leicht auftragen …