Jahr: 2016

Unsere ultimativen, ladyliken Geschenktipps

Ein Kalender zum Schwelgen: Katzen, Blumen oder bunte Landschaften … am besten noch mit dem Aufdruck der örtlichen Raiffeisenbank – meine Damen diese Art von Kalender sollte man lieber gleich zum Altpapier geben. Wir schlagen vor: mit „Elegance“ durch das neue Jahr! Ladies, wenn es einen Kalender gibt, der unserem Stil entspricht, dann diesen: Großformatige Schwarz-Weiß- Aufnahmen aus den 50er Jahren, meisterhaft inszeniert von einem der ganz großen der Modefotografie:von Frank Horvat. Er arbeitete für die „Vogue“, für „Harper’s Bazaar“, „Glamour“, „Elle „und „Esquire“ und gehörte drei Jahre der berühmten Foto-Agentur Magnum an. Wunderbar nostalgisch, aber gleichzeitig zeitlos elegant. Da sieht man mal wieder, was Schwarz-Weiß-Fotografie kann. Ich verzichte dafür gerne auf Farbe. Erschienen bei Ars Vivendi Verlag Ein „Coffeetable-Book“ zum Träumen „Dinner mit den Maharadschas“, Ladies, dieses Buch ersetzt eine Reise ins ferne Indien. Es entführt in eine längst vergangene Traumwelt und zeigt, was davon noch übrig ist. Die Aufmachung ist so kostbar wie der Inhalt: In einem Kassetten-Einband aus lila Velours verbirgt sich ein Foliant mit Silberschnitt, ausführlichen Texten und üppigen Fotos über …

Die Damen gehen aus! Sternstunde bei Mario Gamba

Was sollen wir uns nun wünschen, meine Damen, jetzt zur Weihnachtszeit, wo uns doch angeblich so viele Wünsche erfüllt werden? Einen Besuch im Sterne-Restaurant „Acquarello“ in München oder das neue Kochbuch“ Mare“ von seinem Inhaber, Chef, Sternekoch Mario Gamba? Vorschlag: Wir wünschen uns einen Besuch im Restaurant, das zu den 100 besten der Welt zählt – eben vom Guide Michelin mit einem Stern bestätigt worden – und verschenken als ganz exquisites Weihnachtsgeschenk das wirklich wunderbare „Mare“-Buch, gerade erschienen. „Mare“ – das Buch Ich war zur Buchvorstellung im „Acquarello„- die Dame im Gastro-Glück! Denn nicht nur das Kochbuch „Mare“ ist eine wundervolle Hommage an Capri, auch der kleine Streifzug durch die Rezepte im dezenten Ambiente des Sterne-Restaurants ist, als folge man Mario Gambas Melodie des Meeres: Hört es rauschen beim „Tatar vom Yellow Fin Thunfisch auf Kartoffelrösti, Kürbisrelish, Salsa Verde“, über Kieselstrände perlen bei „Onsen Tomago Ei, Blattgold, Osietra Imperial Kaviar, Zitronenschaum“ und sanft ans Ufer schlagen beim „Wildfang Loup de mer auf Fregola Sarda, Trüffelbutter und Hummeremulsion“… jeder Bissen ist eine kleine Komposition, die ich …

Die Damen gehen aus: Bubble-Up im GRAPES

Ladies, after-work-Disco war gestern, wir gehen zum gepflegten „Bubbel-Up“ in die neue Weinbar des Cortiina Hotels. Wir treffen uns zu „Gebabbel“ bei „Bubbles“, sprich: zum Ratsch bei einem guten Glas Winzersekt und einem hauchzarten Flammkuchen. Ich konnte ihn bei der Eröffnung schon probieren – köstlich – und seit dem 10.12. können das alle, die gerne guten Wein trinken und leckere Kleinigkeiten essen. Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich im GRAPES war. Denn es ist eine absolute Bereicherung, eine Bar ohne Cocktails, aber dafür mit einer großen Weinauswahl –und was für Weine! Schwerpunkt Deutschland, aber auch feine Tropfen aus Italien und Frankreich und aus Österreich. „Der Schmäh rennt“ Dafür dass der Wein nicht ausgeht und „der Schmäh rennt“, sorgen die beiden jungen österreichischen Sommeliers Stefan Grabler und Markus Hirschler. Ihnen hat Gastronom und Inhaber Rudi Kull die Verantwortung für das GRAPES übertragen. Jetzt bitte nicht sagen: „das ist doch nur was für Weinkenner/innen“, nein Ladies, die beiden geben Empfehlungen und stellen sich jeden ersten Freitag im Monat der „Big Bottle Battle“ bei der abgestimmt werden darf, wessen Weinempfehlung besser ankam – Markus versus Stefan. Einmal im Monat stellen Winzer oder Winzerinnen ihre Weine vor und täglich können drei Weine vertikal verkostet werden, d.h. eine Rebsorte …

Spitzbuben – Buttergebackenes & Silvesterplätzchen…

So meine Damen: Gönnen Sie sich noch etwas mehr Plätzchenduft in der Wohnung und Vielfalt auf dem Teller. Es geht in die zweite Runde Lean Baking!! Spitzbuben – Buttergebackenes & Silvesterplätzchen – Bunte Rolle – Haselnussmakronen – Bärentatzen – Zimtsterne Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit zum Lesen – es lohnt sich! Dieser Backblog ist etwas umfangreicher, aber keine Angst: die Makronen und Bärentatzen sind schnell geformt und backen während die anderen Plätzchen ausgestochen oder verziert werden. Los geht’s Am besten beginnt man bereits am Vorabend damit, die Teige für Spitzbuben, Buttergebäck und Bunte Rolle zuzubereiten. Dann kann’s am nächsten Tag gleich los gehen. Wer mag, kann auch schon die Haselnüsse für die Makronen rösten. Diese müssen nämlich wieder abkühlen bevor sie gemahlen werden können. Die Eiweiße werden zur weiteren Verarbeitung folgendermaßen in Tassen aufgeteilt: 6 Eiweiß für die Zimtsterne, 3 Eiweiß für die Bärentatzen, 1 Eiweiß für die Bunte Rolle um diese zusammen zu“kleben“ und 3 Eiweiß für die Haselnussmakronen. Spitzbuben Zubereitung Teig Spitzbuben: Die weiche Butter cremig rühren, den Zucker einrieseln lassen. Die …

Auf die Plätzchen fertig, los!

Lean Baking mit Franzi – Franzi, das Back- und Logistikgenie bei meine-damen.de Lean Baking ist abgeleitet von Lean Management. Bei Lean-Baking werden die ursprünglich aus der japanischen Automobilproduktion stammenden Grundsätze des Lean-Management auf die „Plätzchenproduktion“ übertragen. „Muda“ – keine Verschwendung Kern-Element des Lean-Management ist der Grundsatz „Muda“ – „Keine Verschwendung“. Das bedeutet vor allem keine Verschwendung von Zeit und Ressourcen. Alle Zubereitungszeiten, Ruhezeiten und Backzeiten werden aufeinander abgestimmt um möglichst keine Wartezeiten zu haben. Weil Wartezeit ist verschwendete Zeit. Nichts wird verschwendet: weder Eiweiß noch Puderzucker. Eventuelle Reste werden so weiterverwendet, dass am Schluss der Weihnachtsbäckerei alles aufgebraucht ist. Franzi, die Erfinderin der Ei-Bilanz Wer jemals Plätzchen gebacken hat weiß: am Schluss stehen immer Eiweiß-Reste im Kühlschrank. Nicht mit der Ei-Bilanz! Da werden die Plätzchenrezepte so kalkuliert, dass genauso viele einzelne Eigelb wie Eiweiß verbraucht werden. Am Ende geht also die Ei-Bilanz auf. Auch wichtig: Rüstzeiten beachten! Rüstzeiten fallen immer dann an, wenn man Geräte oder Zutaten wechselt. Bei Lean-Baking zum Beispiel beim Ausstechen von Plätzchen. Die Zeit, die man braucht um den Stern-Ausstecher zur …

Das Eichelschwein: Die „Dame“ unter den Sauen

… deren Schweinsbraten eine Perlenkette, wenn nicht sogar eine Krone verdient hat. Zugegeben, meine Damen, das Thema ist nicht so prickelnd wie Champagner, aber durchaus eine Erwähnung wert. Denn ehrlich gesagt, bei dem ganzen „Gedöns“ um Vegetarier und Veganer muss ich einfach ab und zu mal auf die Fleischpauke hauen. Proteine, liebe Ladies, sind unabdingliche Bausteine unserer Ernährung (und Schönheit) und bitte – bevor wir Eiweißpulver schlucken, dann genehmigen wir uns doch lieber ab und zu einen kernigen Braten von einem glücklichen Schwein. Ja, ja ich weiß… Schweine sind fett, Schweine habe keinen guten Ruf, weil Massentierhaltung etc. Aber das bayerische Eichelschwein eine exquisite Variante. Es kann’s durchaus mit seinen spanischen Kollegen, der Pata-Negra-Rasse, aufnehmen. Deren Jamon Ibérico ist ja inzwischen auch hierzulande eine beliebte und teure Spezialität. Pata Negra ist eine Kreuzung zwischen Wildsau und Hausschwein und berühmt für kerniges, dunkles Fleisch und einen feinen Geschmack. Ganz so wild sind die bayerischen Eichelschweinchen nicht. Sie stammen von alten Haustierrassen ab und werden im Stall geboren. Aber sie dürfen sich dann den ganzen Herbst im …

Wunderbare Winter-Lektüre: „Unsere wunderbaren Jahre“

Verheißungsvoll sind mir Cover und Buchtitel von Peter Pranges neuem Roman-Epos „Unsere wunderbaren Jahre“ erschienen, liebe Damen, weil es genau in der Zeit spielt, mit der ich mich so gerne beschäftige: Ende des Zweiten Weltkriegs, Beginn der Wirtschaftswunderzeit. Die fünfziger Jahre. Nun habe ich diesen intensiven Roman in einer rekordverdächtigen Zeit gelesen: Innerhalb von knapp 30 Stunden für 969 Seiten. Wann hat man diese Zeit am Stück? Eben – wie ich – nur während eines Langstreckenflugs wie Bangkok-München. Und der schier endlosen Airport-Wartezeit davor. Gleich einmal vorneweg: Hätten mich „Unsere wunderbaren Jahre“ nicht so sehr in ihren Bann gezogen, wäre die Flugzeit sicher mit Schlafen, Dösen und Kintopp im Miniformat zu bewältigen gewesen. Mit meiner pfundschweren Lektüre ist die Zeit jedoch sprichwörtlich wie im Fluge vergangen. Mit-Passagiere, die mein einsames Leselämpchen während all dieser Stunden leuchten sehen mussten, seien um Verzeihung gebeten oder ihnen dieses Buch empfohlen: Wechselkurs und Wirtschaftswunderjahre Die eigentliche Geschichte des wahrlich umfangreichen Werks ist rasch erzählt: Deutschland im Juni 1948: Das neue Geld, die D-Mark, ist da. Auch in der sauerländischen …

Advent, Advent…

Oh Gott, ich höre schon das Stöhnen… aber, Ladies, es hilft nichts, wie jedes Jahr um diese Zeit naht das Fest der Liebe und ist dann immer schneller da als gedacht. Deshalb, lieber rechtzeitig drum kümmern, um Adventskalender, Geschenkpapier und Weihnachtskarten und die netten Kleinigkeiten, die man lieben Menschen zu dieser Jahreszeit gerne zukommen lässt. Ja, ja, ich weiß – diese albernen Adventskalender, aber irgendwie ist es doch immer nett, jeden Tag eine kleine Überraschung zu erleben. Und da sind mir die mit Silberglimmer überpuderten, romantischen oder lustigen Papierkalender viel lieber als die aufgemotzten Schokoladenteile (zumal sie nur unnötig dick machen). Wenn ich also losziehe, um meine papiernen Weihnachtseinkäufe zu machen, schaue ich immer zuerst in meinem Lieblingspapierladen vorbei: Janik&Janik. Eine verlässliche Adresse, um nicht zu sagen eine Institution was Papier und Postkarten angeht. Seit, ich glaube mehr als 30 Jahren führt Christl Janik diesen Laden in München Haidhausen – heute gleich um die Ecke vom Gasteig. „Wo hat sie das nur immer wieder her“ – fragt man sich angesichts der Überraschungen die der Laden …

Meine-Damen Beauty-Lounge

Ladies, der Sommer ist vorbei und unsere Haut muss sich für den Winter rüsten. Vielleicht gilt es ja auch noch ein paar kleine Sonnenschäden zu reparieren (sofern das überhaupt möglich ist). Jedenfalls dürstet die Haut nach Feuchtigkeit. Ich muss nur an die kommende Heizperiode denken, schon fühlt sich meine Haut trocken an. Da kommt das Magic-Mousse von Regulat-Beauty gerade recht. Ein leichter, zart duftender Schaum, der sich angenehm verteilt und schnell einzieht. (So ‚magic‘ – dass sogar die Tastatur meines iPads plötzlich wieder funktioniert :)) Ob morgens oder abends, wenn ich nach einem langen Bürotag nach Hause komme, freut sich meine Haut über die Feuchtigkeitsspende aus der Schaumdose. Die Mousse versorgt die Haut wirklich hervorragend mit Feuchtigkeit, übrigens nicht nur Gesicht und Hals, sondern auch den ganze Körper. Ab und zu leiste ich mir diesen Luxus. Die Basis der Inhaltsstoffe ist die bekannte Regulatessenz plus Hyaluronsäure, eine Kombination die ihre Wirkung tut und auf die ich schon lange schwöre, denn – ‚die Damen‘ sind inzwischen bekennende Regulat-Fans. Ob Reinigung, Lifting-Serum, Tages- oder Nachtpflege – meine Haut …

Kirchner und die Frauen – eine Ausstellung im Kirchnerhaus in Aschaffenburg

Die Herbstnebel wallen über den Main und hüllen die Renaissancefassade des Aschaffenburger Schlosses ein. Das berühmte Pompejanum hat geschlossen – tja, meine Damen, dann begibt Frau sich eben auf die Suche nach Attraktionen in geschützten Räumen. Die Entdeckung dieses Herbstes: Das Kirchnerhaus Er war der „womenizer“ unter den Expressionisten. Für Ernst Ludwig Kirchner waren die Frauen ein unerschöpflicher Inspirationsquell – schreibt sein Biograph, Gerd Presler. Tänzerinnen, Varieté-Künstlerinnen, Weggefährtinnen, Modelle, Geliebte oder elegante Damen auf der Straße – er stellte sie in allen Situationen dar. Unverkennbar sein markanter Strich und die kräftigen Farben, aber auch seine genial dahin geworfenen Zeichnungen. Begonnen hat der große Ernst Ludwig Kirchner als kleiner Junge in Aschaffenburg, ja, in Aschaffenburg. Es war für mich eine große Überraschung zu erfahren, dass der weltberühmte Maler an der damals bayerisch-preußischen Grenze geboren wurde. Sein Geburtshaus stand genau gegenüber des Bahnhofs und der kleine Ernst Ludwig zeichnete schon mit 3 Jahren die Eisenbahnen, die er aus dem Fenster seines Kinderzimmers beobachtete. Das Haus – auch heute noch in der Bahnhofsgegend, zwischen Dönerladen- und Spielcasino, ist …