Monate: August 2016

In brodo veritas: die neue Suppenküche

Ja, Ladies, Smoothies, das war gestern: Brühen und Suppen sind der neue Gesundheits- und Küchentrend. Und eines sei mal gleich vorweg gesagt: Neu ist das Ganze nicht wirklich, denn unsere lieben Ahnen haben immer ihre Morgensuppe geschlürft und traditionell gibt es in der deutschen Küche erst mal eine Suppe, deren Basis bestenfalls eine kräftige Brühe ist. Und vielleicht erinnern wir uns auch noch daran, dass schon unsere Großmütter Kranke und Schwache mit einer kräftigen Brühe aufgepäppelt habe. Hühnerbrühe bei Grippe, das ist ein altes Hausrezept, das uns eigentlich kein amerikanischer Koch erzählen muss. Aber Marco Canora tut es und wir glauben ihm, genauso wie unseren Großmüttern. Der italienisch stämmige New Yorker Koch ist mitverantwortlich für den Hype um die Brühe, die er „to go“ in seinem Restaurant „Hearth“ in der First Avenue in Manhattan verkauft. Wer mehr über die Suppenküche von Marco Canora erfahren möchte – hier geht’s mitten hinein. Zum Glück müssen wir nicht bis nach New York reisen, um in den Genuss zu kommen, denn die „Brodo-Story“ gibt es in Buchform aus dem Südwest-Verlag mit …

Frecher mit Fächer

Ein kecker Blick über den Fächerrand, ein freches Fächeln und Lächeln. Eine Dame ohne Fächer im Sommer? Meine Damen, zu Großmamas Zeiten so undenkbar, wie ohne Hut, Handtasche oder Täschchen aus dem Haus zu gehen. Madame fächelte sich gerne noch etwas Luft zu, bevor sie nach dem Riechsalz ächzte, sie schaute schelmisch hinter ihrem Fächer hervor oder weg und es gab sogar eine Fächersprache, mit der sie das Unausgesprochene oder Unaussprechliche in einer Art Code zu verstehen gab. Und da ging es, wie könnte es anders sein, um das schönste aller Gesellschaftsspiele: Um Flirt und Liebeshändel. Die genaue Anleitung folgt noch, aber erst fächeln wir uns noch etwas Luft zu und plaudern über Fächer, denn die sind wieder en vogue. Fächer Revival Nicht nur, weil Karl Lagerfeld mit Zitronenlächeln einen edlen Fächer in der Hand und im Logo trägt, ist dieses Accessoire wieder „in“. Ich gehe im Sommer auch nicht ohne einen meiner vielen spanischen „abanicos“, also Fächer, aus dem Haus. Selbst junge Mädchen, wie Giannas Tochter, nehmen an heißen Tagen gerne Fächer mit in die …

Roma, città bella

Roma, la bella – an diesen Hundstagen im August, meine Damen, wenn die Temperaturen auch nachts kaum unter 30 Grad fallen, möchte man Anita Ekberg sein und ein Bad in der Fontana di trevi nehmen. Doch das wahre „Dolce Vita“ habe ich wieder einmal auf dem Monte Mario gefunden, im „Rome Cavalieri“ Waldorf Astoria Hotel, der Luxuskette des Hilton-Konzerns. Hilton, nein wir denken nicht an Paris Hilton, it-Girl und Skandalnudel (in letzter Zeit ist es aber etwas ruhiger um sie geworden), nicht an amerikanische Einheitshotellerie. Denn das „Rome Cavalieri“ ist ein Ausnahmehotel, alleine schon wegen seiner Lage. Rom zu Füßen Der Monte Mario ist keiner der legendären sieben Hügel auf denen angeblich Rom erbaut wurde. Aber mit 139 Metern ist die höchste Erhebung Roms und, wenn wir uns schon einen Aufenthalt im „Rome Cavalieri“ leisten, dann nehmen wir natürlich nur ein Zimmer mit Aussicht auf die Stadt. Und die ist atemberaubend: die Kuppel des Petersdoms scheint zum Greifen nah, in der Ferne erkennt man als markanten Punkt die „Schreibmaschine“, wie die Römer das Denkmal Vittorio Emanuele …