Monate: September 2016

Wovon wir träumten

Ein hauchzartes Buch: „Wovon wir träumten“ von Julie Otsuka Ich lese ungern Bücher aus der Bestsellerliste, meine Damen, weil ich die aktuelle Lektüre für mich haben möchte und nicht mit anderen teilen. So eine Art Lese-Intimität. Deshalb empfehlen wir das fein gesponnene und erzählte Büchlein „Wovon wir träumten“ (2012) von Julie Otsuka erst heute. Vorab zur Autorin, weil uns das Buch gleich Seite für Seite weit weg führen wird: Julie Otsuka ist eine kalifornische Autorin mit japanischen Wurzen, Malerin, Künstlerin, die schon mit ihrem zweiten Buch- eben diesem – mit dem renommierten Faulkner-Preis ausgezeichnet worden ist. Die Handlung Ein Schiff voll junger Japanerinnen verlässt Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Heimat, voller Hoffnungen und Träume, jede mit einem strahlenden Photo ihres Verlobten im Kimono und der vagen Vorstellung der neuen Welt, die sie erwartet und vielen Fragen über dieses Amerika: Sind die Männer dort wirklich so behaart? Was passiert in der Hochzeitsnacht? Wie komfortabel wird ihr Leben weit weg von den Reisfeldern der Familie sein? Und vor allem: Wartet jenseits des Ozeans die große Liebe? Es …

Mut zum Hut

Ach ja, wäre es nicht schön, wenn mehr Damen „Mut zum Hut“ hätten? Wir haben Ihnen ja schon unsere reizende Modistin und ihren Hutsalon Alida in München vorgestellt und sind hutbegeistert, meine Damen! Deshalb gehen wir am Wochenende auf die größte Hutschau der Welt, „Mut zum Hut“, die vom 23. bis 25. September in Neuburg an der Donau statt findet. Botschafterin für den Hut Dass der Beruf der Modistin noch nicht ganz ausgestorben ist und ihre Kreationen wieder gefragter sind als noch vor 20 Jahren, das ist auch ein Verdienst von Ute Patel-Mißfeld und ihrer großartigen Show „Mut zum Hut“. Seit 18 Jahren bietet sie dem Hut ein Forum im stilvollen Ambiente des Renaissanceschlosses von Neuburg an der Donau. Sie selbst beweist den größten Mut zum Hut und ist eine seiner besten Botschafterinnen. Die Hutwelt ist hier zu Gast: Hüte, Kappen, Hauben, elegante Herrenhüte und neckische „Fascinators“. Trachtenhüte, Modenschauen und ein musikalisches Rahmenprogramm sind genauso geboten, wie feine Stoffe, Schmuck und ausgefallene Handtaschen – drei Tage schwelgen in Farben und Formen, das, meine Damen, können …

Primavera: Im Reich der Düfte

Ein Hauch aus den Blüten der Damaszener Rose und wir schwelgen im Reich der Düfte. Welch zarter Duft, der da dem kleinen Fläschchen entsteigt, so erfrischend und belebend wie ein Spaziergang. Wir haben ein paar Produkte der Allgäuer Duftölhersteller primaveralife ausprobiert und finden: Aromatherapie funktioniert! Nur einen Spritzer Rosenwasser bio hab ich um mich herumgesprüht und schon hole ich tief und entspannt Luft. Wenn wir die Augen schließen, meine Damen, an blühende Rosen unter blauem Himmel denken, mitten in einem verzauberten Garten, dann haben wir das Bild zu dem Duft. Jetzt aber bitte wieder die Augen aufmachen, denn einschlafen können wir am besten mit beruhigendem Lavendel, das wusste schon die Großmama! Ich hab mir ein paar Tröpfchen Lavendelöl auf die Matratze geträufelt: mmmmh, das duftete nach in der Sonne getrockneter Bettwäsche… und ich habe wohlig und wonnig geruht. Aromaöle, das sind Pflanzenkräfte für Körper, Geist und Seele. Und das ist die ganzheitliche Wirkung der Aromatherapie für unser Wohlbefinden: Die ätherischen Öle stimulieren die Abwehrkräfte, sind entspannend und harmonisierend, können aber auch kühlend, pflegend und regenerierend wirken. Pioniere und Marktführer …

Una bella Panzanella: Brotsalat aus der Toskana

Dieser Brotsalat ist eines meiner Lieblingsgerichte aus der Toskana. Besonders im Sommer, wenn man keine Lust hat, lange in der Küche zu stehen, ist er ideal, lässt sich gut vorbereiten und ist zudem eine geniale Resteverwertung. So wie die bayerischen Semmelknödel ist die Panzanella eine toskanische Version altes Brot zu verwenden. Frisches Brot, jeden Tag, das gab es früher nicht, aber der Erfindungsreichtum unserer Großmütter hat das leicht wett gemacht: Knödel, Brotsuppen, Aufläufe und eben Panzanella. In der Toskana hat jede Familie, jede Köchin ihr Hausrezept. Meines geht folgendermaßen Zutaten: Für 4 Personen 200 g Weißbrot (allerdings muss es ein kerniges Weißbrot sein, wie zum Beispiel Bio-Baguette oder Pfister-Weißbrot. Es darf beim Einweichen jedenfalls nicht schleimig werden) 4-5 Tomaten (je nach Größe) 1 Salatgurke 1/2 rote Zwiebel 2 EL milder, weißer Essig 2 EL Kapern (in Essig) Olivenöl ca. 0,1 l Wasser 1 Bund Basilikum Salz, Pfeffer Nach Belieben: gekochte Eier, Thunfisch Zubereitung: Toskanische Hausfrauen weichen das Brot üblicherweise in Essigwasser ein und drücken es danach aus. Ich schneide das Brot in ca. 1 cm …