Jahr: 2018

Franciacorta – Italiens Antwort auf Champagner

Franciacorta, meine Damen e Signore! Die Italienerinnen pfeifen inzwischen auf Champagner, denn es gibt ja den feinperligen Franciacorta, der quasi das italienische Synonym für französischen Champagner ist und für den auch ich gern ein Glas Schampus stehen lasse. Alles was perlt, wird in Italien gerne als „Bollicine“ bezeichnet. Die schönsten und besten “Perlen“ des Landes sind die Schaumweine aus dem Franciacorta, die genau nach dem gleichen Verfahren und aus den gleichen Rebsorten wie Champagner hergestellt werden. Franciacorta: Gebiet und Wein Das Franciacorta nennt sich die Region in der Lombardei, zwischen Brescia und Mailand, östlich des Iseo-Sees, in der dieser Wein angebaut wird. Der Franciacorta ist ein edler Schaumwein, der nach genau den gleichen strengen Richtlinien wie der französische Champagner hergestellt wird. Allerdings ist die Methode in dieser Region noch nicht so alt wie in der Champagne. Zwar haben in Franciacorta und Umgebung schon Mönche in grauer Vorzeit den Weinbau eingeführt, allerdings waren die Rot- und Weißweine eher für den lokalen Markt. Erst in den 1960er Jahren hat man im Weingut Berlucchi begonnen, mit Schaumweinen zu …

Sommer, Sonne, Sonnenschutz!

Nach all unseren Sommersünden der Jugend, wo Sonnenschutzfaktor ebenso unbekannt war, wie im Schatten zu liegen, achten wir Damen mit Sonnenerfahrung und Liebe zu südlichen Gefilden jetzt doppelt und dreifach auf optimalen Sonnenschutz, am besten kombiniert mit exzellenter Hautpflege. Denn: Sonnenstrahlen können nicht nur gefährlich sein, sie lassen die Haut auch extrem altern… und das wollen wir auf jeden Fall vermeiden! Die mit Beauty Awards hochdotierte Hautpflege-Linie !QMS MEDICOSMETICS (2017 Gewinner des „World Spa Awards“) von Dr. Erich Schulte hat uns die „Cellular Sun Protection SPF 50“ zur Verfügung gestellt und bei den momentanen Sommertagen haben wir die kostbare Creme (30ml/79€) sorgfältig getestet: Wir Damen sind ja äußerlich so unterschiedlich wie Schneeweißchen und Rosenrot (Den Bären lassen wir mal hier weg…): Die eine blond, die andere leicht gebräunt und brünett. Test Hermine: Ohne Sonnenschutz-Creme im Gesicht gehe ich ab April/Mai ohnehin nie aus dem Haus, erstens um meine Haut nicht ungeschützt der Sonnenstrahlung auszusetzen und zweitens, um nicht ein schrunzelbraunes Faltengesicht zu bekommen wie so manche Urlauberin in der Flughafen-Warteschlange beim Rückflug aus Mallorca. Deshalb: Eine …

Sushi meets Kartoffelsalat

Begegnung im Sushi-Shop Tja, liebe Ladies, jetzt fragen Sie sich sicher, wie das zusammengeht: die international renommierte Kette Sushi-Shop, die gerade ihre erste Niederlassung in München, Hohenzollernstraße 11 eröffnet hat und der urdeutsche Kartoffelsalat. Die Geschichte ist ganz einfach, bei der Eröffnung des Münchner Sushi-Shop traf ich meine Freundin Cornelia Adam, Foodjournalistin und Tochter des Fernsehkochs Hans Karl Adam, der in den 1950-er Jahren deutschen Hausfrauen nicht nur Braten und Eintopf vorkochte, sondern der auch den legendären Toast Hawaii erfand. Eine Fachfrau also, mit der es immer wieder Spaß macht, sich über Essen und Trinken zu unterhalten Sushi to go and to stay Zunächst konzentrierten wir uns auf die ausgesprochen dekorativen und leckeren Sushi im neu eröffneten Sushi-Shop in der Münchner Hohenzollernstraße: Klassische Nigiri mit Lachs und Thunfisch und fantasievolle California Rolls, wie zum Beispiel die Signature Rolls Rainbow oder Dragon Roll (Außen: Avocado, Lachsrogen, Teriyaki, Sesam, Innen: Garnelen-Tempura, Spargel, Goma Ponzu Mayonnaise) oder auch die Fire Roll mit Thunfisch und scharfer Sauce. Wir waren uns einig: bestes Sushi California Style und fantastisch frisch! Seit …

Erleichtert in den Sommer – Das Zwei-Komponenten-Detox von Regulat

Angeblich, liebe Ladies, lagert sich ja so einiges in unserem Körper ab: Umweltgifte, Alkohol, Nikotin, Fett… Schlacken… ach, ich will es eigentlich gar nicht so genau wissen und auch wenn die offizielle Schulmedizin behauptet, dass sich unser Körper ganz von selbst von all dem befreit, helfe ich doch immer wieder gerne nach. Zum Beispiel mit einer Brennessel-Kur im Frühling oder damit, dass ich möglichst kiloweise Artischocken und Spargel verzehre, denn die Saison ist leider viel zu kurz für dieses köstliche Gemüse, das entschlackend und entgiftend wirkt. In diesem Jahr gab’s als i-Tüpfelchen noch eine Zusatzkur mit einem neuen Produkt aus dem Hause Dr. Niedermaier: Das Zwei-Komponenten-Detox von Regulat …damit die Leber entlastet, die Pölsterchen reduziert und die Haut straff wird, haben sich die Damen als Testerinnen des neuen Produkts gerne zur Verfügung gestellt. Zwei Komponenten, das ist zum Einen das aus 100% mikronisiertem Clinoptilolith-Zeolith bestehende Pulver und das Regulatpro Active DTX in der Flasche mit der berühmten kaskadenfermentierten Regulatessenz, die auch die Basis vieler anderer Produkte dieser Münchner Medizin- und Kosmetikfirma ist. Hermine entgiftet Der morgendliche …

Maria by Callas – der Film

„Maria by Callas“ – dieser Film, meine Damen, hat mich so fasziniert, dass ich ihn innerhalb von 3 Tagen zweimal im Kino angeschaut habe. Für alle Verehrerinnen und Verehrer der Operndiva Maria Callas ist dieser Film ein wunderbares Kino-Erlebnis von ganz besonderem Zauber: „Ich trage zwei Personen in mir“- sagt die Callas zu Beginn des Films- „ich möchte Maria sein, aber da ist auch die Callas, der ich gerecht werden muss. Ich versuche, mit beiden auszukommen“. Der Zwiespalt einer Jahrhundert-Künstlerin, die die Opernwelt bis heute mit ihrer einzigartigen Stimme begeistert. 40 Jahre nach dem Tod der Opernlegende Maria Callas hat der französische Filmemacher und Photograph Tom Volf ihre Memoiren als beeindruckendes Mosaik aus Interviews, Bühnenauftritten, Filmausschnitten, privaten – bisher unveröffentlichten- Filmaufnahmen und Erinnerungen verfilmt. Ursprünglich schwebte dem französischen Fotografen und Filmemacher ein anderer Film vor: Er hatte Interviews mit Freunden, Weggefährten und Zeitzeugen geführt, aber viele Stunden Drehmaterial verworfen, als ihm seine Gesprächspartner faszinierendes, oft nie zuvor gesehenes Archivmaterial zur Verfügung gestellt haben. Unter anderem ein legendäres Fernsehinterview mit David Frost, das sich als roter Faden durch den …

Bitch&Stitch: Gehäkelte Haute-Couture in The Store

Luftmasche, Stäbchen, Doppelstäbchen, Luftmasche?…oder so ähnlich. Häkeln ist herrlich entspannend, mittlerweile auch chic und derzeit gibt es die schönsten, buntesten, fröhlichsten und stylishten Häkel-Stolen Münchens, liebe Damen, in unserer Lieblings-Boutique The Store by Sabine Yousefy. In dieser Woche wohl eher „The Stola Store“, denn: Bitch&Stitch, die fünf häkelnden Designerinnen, sind zu Gast am Promenadeplatz und wir sind geblendet von den fröhlichen Farben und Frauen, die diese bunten Wohlfühl-Teile häkeln und zaubern. Gehäkelte Haute-Couture Nein, Ladies, wir erzählen jetzt nichts vom Handarbeitsunterricht mit zu luftigen Luftmaschen und völlig schiefen Topflappen, wir stellen Bitch&Stitch vor, die häkelnden Designerinnen, die aus vormals großmütterlich-biederen Häkelteilen Mode-Kunstwerke schaffen: Jede Stola ist ein Unikat, ein Individuum, das einen Namen trägt. Sie sind so richtig zum Verlieben: Frida, Princess, Cinzia oder die anderen Stolen mit klingenden Namen. Alle sind sie ein Feuerwerk an Farben, peppen jedes Qutfit auf und sind zudem noch kuschlig warm und gemütlich – ideal für Sommerabende und andere Anlässe. Die „Stitch-Bitches“ Das sind Isabel, Hella, Suzana, Susann und Nici, die das Label bitch&stitch erfunden haben. Zum Ratschen treffen …

Verwöhntag beim Star-Friseur

Er war der erste in der Liga der Promifriseure: Gerhard Meir. Ja, Gloria von T&T in den achziger Jahren… Mit seinem Scherenkoffer jettete er zwischen München – Hamburg – Berlin und Sylt hin und her und stylte die Ladies aus Show-Biz und Adel. Höhen und Tiefen – geschäftlich sowie gesundheitlich – hat Monsieur „Le Coup“ überstanden und führt heute – mit über sechzig Jahren – einen kleinen, feinen Salon in der Münchner Ludwigstraße. Etwas versteckt im Innenhof, aber immer noch mit rotem Teppich, der für die Stammkunden ausgerollt ist, die dem inzwischen eher familiär anmutenden Salon treu geblieben sind. Als Glamourfaktor liegt lasziv der nackte Faun – wie dereinst am Promenadenplatz – auch im Ludwigspalais im Eingangsbereich. Paradies im Hinterzimmer Schere und Farbe sind wichtig, aber nicht alles, was Frauen schön macht. Deshalb habe ich mich, frisürlich frisch aufgehellt, in das Kabinett von Nina Stock begeben, die mich zu einer Gesichtsbehandlung eingeladen hat. Ihr Kosmetikstudio im Salon von Gerhard Meir, ist wie ein verborgenes Schatzkästlein. Hier verwöhnt Nina ihre Kundinnen mit Masken, Massagen, Seren und Cremes, damit sie – nicht nur mit neuer Frisur und frischer Farbe – sondern auch mit glatten, entspannten Gesichtszügen hinaus schweben. Make-Up-Styling gehört auch zu Nina Stocks Repertoire… für besondere Anlässe …

Aloe vera – die wundervolle Wüstenlilie

Aloe vera, liebe Damen, auf wie vielen Produkten steht der Name dieser wunderbaren Pflanze? Auf Gesicht- und Sonnencremes, auf Bodylotions, Waschmitteln, Joghurts und selbst Spüli. Aber wie viel des kostbaren Gels ist wirklich drin in diesen Produkten? Oft nicht mehr als klitzekleine Partikelchen. Die reine Kraft dieses besonderen Geschenks der Natur, die bekommen wir nur durch das frische Blatt. Wir finden es in gut sortierten Bio-Läden, aber noch besser direkt von der Pflanze, zum Beispiel im stets sonnigen Andalusien. Da genieße ich den Luxus, bei jeder kleinen Schnittwunde, bei einem Hauch von Sonnenbrand, einem Mückenstich oder trockener Haut, einfach aus meinem Aloe-Beet ein Blatt abzuschneiden und mir das Aloe-Gel auf die betroffenen Stellen zu reiben. Wohltat für die Haut Aloe-Vera-Gel kühlt, pflegt und nährt die Haut. Zugegeben: Beim ersten Mal ist es vielleicht ein befremdliches Gefühl, das glitschige Gel aus dem harten Blatt zu entnehmen und sich den frischen Glibber auf die Haut zu reiben. Es riecht etwas nach Gurke und es bleibt erst ein straffendes, dann ein angenehm wohltuendes Gefühl zurück. Mit ein paar …

Kribbelndes Dinner – Spitzenküche mit Insekten

Nein, Ladies, jetzt nicht gleich aufschreien und „igitt“sagen – bitte erst mal zuhören, beziehungsweise behutsam weiterlesen: Zugegeben, „Essbare Erde mit Mehlwurmmehl, gepökeltem Wachtelei und Mehlwurmsuppe“ oder „Grillierte Heuschrecken in Apfel-Marinade, Baked Potatoes mit Grillen“ und „Schokoladen Canache mit Mehlwürmer Orangenöl und Mehlwurm-Krokant-Glacées „ – das hört sich zwar ziemlich exotisch an, aber so extrem exotisch hat es gar nicht geschmeckt. Ob ich der Krabbe, der Schnecke oder der Grille ins Auge sehe – mal ehrlich, was macht das für einen Unterschied? Es ist allein die Vorstellung, die das Kribbeln im Bauch verursacht und nicht das Tier. Es hat mich aber auch eine kurze Überwindung gekostet zuzugreifen und Mehlwürmer, auch wenn sie geröstet angenehm nussig schmecken, werden sicher nicht meine Leibspeise. Aber, es war eine spannende Erfahrung und eine Erweiterung meines kulinarischen Horizonts. Letztendlich kommt es auch bei diesen Tierchen auf die Würze und die Zubereitung an, denn selbst haben sie, wenn überhaupt, nur einen zarten Eigengeschmack.   Neue Nahrung für die Welt In Europa haben wir keine Tradition was den Verzehr von Insekten anbetrifft. Obwohl …

Im „Cocktail Garten“ – Drink & Dress

Farbenfroh und prächtig liegt es vor mir, das Buch „Cocktail Garten“ von Ed Loveday (was für ein Name!) und Adriana Picker. Er mixt, sie illustriert – und was die beiden zwischen zwei wunderschöne Buchdeckel zaubern, ist schon beim Durchblättern ein Hochgenuss! Ladies, Sie müssen eigentlich gar keinen Cocktail mehr trinken, denn Sie werden schon von den Bildern der Illustratorin berauscht sein, oder so inspiriert, dass Sie sofort die Hausbar nach geeigneten Zutaten inspizieren. Allerdings werden Sie schnell feststellen, dass es nicht reicht Gin, Rum, Whisky ein bisschen Limettensaft und ein paar Eiswürfel zur Verfügung zu haben. Denn die Rezepte von Ed Loveday sind exquisit und phantasievoll, wie auch die wunderbare Gestaltung des Buches. Gesund und beschwingt… …frei nach diesem Motto werden in den Rezepten den Jahreszeiten entsprechende Früchte und Gewürze verwendet: Ein erfrischender Blueberry Smash, ein Himbeer-Rum-Cocktail, oder einfach ein „Sommerabend“ im Glas – ein Drink mit Nektarinenpüree und Sherry – das sind Cocktails für heiße Sommerabende und -nächte. Im Herbst gönnen wir uns einen Feigen-Thymian Cooler (schon mal vorbeugend gegen Husten), später im Jahr …