Monate: Februar 2018

Happy Aging

Happy Aging – glücklich alt werden – ist das nicht ein Widerspruch per se? Wer spricht beim älter werden schon von Glück. Aber, liebe Ladies, zum Glück trifft es uns alle, Männer und Frauen gleichermaßen. Und wenn es schon sein muss, dann wollen wir doch so happy und schön wie möglich altern. Bewegung und Ernährung – ach ja, wir wissen es längst – sind die beiden entscheidenden Faktoren mit denen wir uns ein bisschen Jugend erhalten können. Mit bewusster und gesunder Ernährung darf man übrigens auch schon vor dem Rentenalter anfangen! Happy cooking Ein Wegweiser dazu ist gerade druckfrisch erschienen: „Happy Aging“ von Dagmar von Cramm. Sie ist vielfach ausgezeichnete Fachfrau in Sachen Ernährung und – wer Kinder hat kennt ihre Bücher vielleicht: zahlreiche Ratgeber über Kinderernährung und Familienkochbücher, die sogar in viele Sprachen übersetzt wurden. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „eathealthy“ und unterhält eine eigene Versuchsküche. Jetzt, sagte sich die Ökotrophologin und Mutter dreier Söhne, ist auch sie mal an der Reihe – nicht immer nur Kinder und Familie. Und so hat sie in ihrem …

Ladies Lunch im Kun Tuk

Ein Lunch mit Freundinnen macht einen verregneten oder verschneiten Februartag richtig gemütlich. Besonders wenn man dazu in die türkisfarbene, florale Welt des Kun Tuk eintaucht. Die Damen haben sich in diesem Thai-Restaurant in der Amalienstraße getroffen und waren angetan. Seit fast 20 Jahren bringt das Kun Tuk asiatisches Flair ins Univiertel. Die Münchner Gastronomin Suzanna Nadj hat das Lokal damals mit einer thailändischen Freundin eröffnet. Heute sorgt sie mit ihrer Mutter Milena für eine wohltuend freundliche Atmosphäre – wie im „Land des Lächelns“. Feine Thaiküche aus Chiang Mai Die Damen haben sich ein leicht scharfes Limettencurry geteilt, das stand zwar nicht „mit Huhn“ auf der Karte aber Menü-Änderungen werden mit einem Lächeln sofort umgesetzt. Mittags gibt es eine kleine Karte mit Gerichten unter 10 Euro, Aber, Ladies, davon haben auch wir profitiert, man kann sich im Kun Tuk auch die Gerichte von der Abendkarte (in XL) zu zweit teilen. Das ist die perfekte Damen-Portion, nicht zu viel, nicht zu wenig, wunderbar auf Porzellanblättern serviert, milde Schärfe, knackiges Gemüse, zartes Fleisch und dazu eine silberne Schüssel …

Modestadt München

München macht Mode zum Stadtgespräch. Ladies, München war immer eine Modestadt und soll es auch in Zukunft bleiben. Auch wenn es früher vielleicht ein wenig mehr Glamour hatte – zu Zeiten der legendären Münchner Modewoche mit Stardesignern und Modeschauen. Da lag Mode so richtig in der Luft – unsereiner kann sich noch gut daran erinnern. Aber sei’s drum, times are changing und es ist doch ein Schritt in die richtige Richtung, heute junge Mode zu fördern. In München werden viele Designer- und Designerinnen ausgebildet, nicht nur an der legendären Deutschen Meisterschule für Mode (der ältesten in Deutschland) und Designschule München, sondern auch an der Akademie für Design (AMD) und an der Media Designhochschule (MD.H). Der vor zwei Jahren zum ersten Mal vergebene Münchner Modepreis soll die jungen Talente, die Abgängerinnen und Abgänger dieser Hochschulen fördern, ihnen Beachtung schenken und einen Start ins Berufsleben ermöglichen. Mode im Schaufenster Das besondere an diesem Modepreis ist, dass nicht nur das Urteil einer Fachjury zählt, sondern dass alle Modebegeisterten dieser Stadt mitbestimmen dürfen. Wundern Sie sich nicht, meine Damen, …

Aloha POKE – Streetfood aus Hawaii

Streetfood, Ladies – ist ja eigentlich nicht unser Stil. Aber Poke, „Kleingewürfeltes“ aus Hawaii, das mundet auch den Damen. Die Streetfood-Bewegung, hält überhaupt immer wieder positive Überraschungen bereit – da lassen sich Leute eben etwas mehr einfallen, als Currywurst und Pommes. Und wenn schon diese Klassiker, dann von hoher Qualität und mit handgeschnitzten Kartoffeln – nur so nebenbei bemerkt. Poke jedenfalls ist der neueste Trend dieser Bewegung – schnell und schmackhaft für gesundheitsbewusste „urban people“. Healthy Fast-Food Poke – das hawaiianische Nationalgericht macht bei uns als Fast-Food Furore. Poke bedeutet so viel wie klein geschnitten, klein gewürfelt. Die hawaiianischen Fischer ernährten sich von einem einfachen Fischsalat mit Fischwürfeln, ein paar Kräutern und Gewürzen, etwas Reis – alles in einer Schüssel – fertig. Eiweißreich, vitaminreich, fettarm – „healthy“. Hierzulande fallen die Fischportionen etwas kleiner aus als in der Südsee, dafür sind die anderen Zutaten vielfältiger. Farbenfrohes Fast-Food Lachs, Thunfisch, Tintenfisch, Krabben – oder doch lieber Pute oder Tofu? Aus der Vitrine des Aloha-Poke, in der Münchner Türkenstraße lachen uns die Zutaten förmlich an: Avocado, Mango, Tomate, …

Kiki Smith im Haus der Kunst in München

Die amerikanische Künstlerin Kiki Smith im Haus der Kunst – als ich das gelesen habe, dachte ich: schnell hin, nicht wieder lange aufschieben und dann doch verpassen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Kiki Smith, liebe Ladies, ist mein Ausstellungstipp für den Februar. Weibliche Kunst in vielen Facetten Ein glänzendes Objekt mit fließenden Formen, eine Glasfläche mit sich in die Luft schwingenden Raubvögeln, eine vornübergebeugte Frauenskulptur mit bis zum Boden hängender Haarmähne – das ist das Entree, das sind die ersten Eindrücke, beim Betreten der Ausstellung und sie zeigen bereits die große Bandbreite, die das Werk von Kiki Smith ausmacht. Eine Amerikanerin aus Nürnberg Kiki Smith wurde 1954 in Nürnberg geboren und dies, da ihre Mutter, eine Opernsängerin, damals Engagements in Süddeutschland hatte. Die Familie blieb zwei Jahre. Davon ist Kiki die Liebe zur europäischen Kunst, besonders zur Bayerischen, geblieben. In München arbeitet sie regelmäßig in der legendären „Mayerschen Hofkunstanstalt“, dort malt sie großartige Werke auf Glas. Aufgewachsen ist Kiki Smith in New Jersey, in einem Künstlerhaushalt, umgeben von abstrakter Kunst, ihr Vater, …