Monate: März 2018

Appetit auf New York

Shopping und Sightseeing in New York – meine Damen – macht müde, aber vor allem hungrig. Falls Sie demnächst einen Ausflug planen in die Stadt, die niemals schläft, hier ein paar Tipps von unserem Blogger-Kollegen und New-York Food-Spezialisten Derk Hoberg/www.newfoodcity.de: Fine Dining in New York Meine Damen, diese Stadt bietet mit 23.000 Restaurants und Imbissen jeden Tag eine kulinarische Weltreise. Wir steigen gleich mal auf allerhöchstem Niveau ein und lassen uns von einem der derzeit angesagtesten Köche, dem Schweizer Daniel Humm verwöhnen. Nirgendwo habe ich in letzter Zeit besser gespeist, als in seinem eleganten Gourmettempel ‚Eleven Madison Park‘ in der Madison Avenue. Für feine Gaumen ebenso empfehlenswert sind das ‚Daniel‘ von Sternekoch Daniel Boulud weiter oben in der Upper East Side oder das ‚Bâtard‘ des Österreichers Markus Glocker in TriBeCa. Aber auch eine Lady spielt mit in der ersten Liga der New Yorker Spitzenköche: Melissa Rodriguez steht im Nobel-Italiener del Posto am Herd und wurde von der New York Times mit 4 (US) Sternen ausgezeichnet. Insgesamt gibt es in New York sage und schreibe 72 Michelin-Sterne-Restaurants, …

Trendy Sonnenbrillen: „For your eyes only„

…sagt Nira Schneider, seit 30 Jahren Inhaberin von „Optik Bartholomä“ in der Schellingstraße in der Maxvorstadt. Gerade eben, liebe Ladies, habe ich die große Audrey-Hepburn-Sonnenbrille beiseite gelegt und mich in der letzten Saison für den 40er-Jahre-Look á la Hollywood entschieden, schon geht der Sonnenbrillen-Trend wieder in eine ganz andere Richtung: „klein und rund“, im Stile der 20er und 30er Jahre. Klein und rund sind die neuen Brillen der Designer-Kollektionen im Laden unsere Brillenfachfrau. Ein bisschen Bert Brecht, ein bisschen Friedrich Schiller, sogar „Zwicker“ sind wieder en vogue. Nicht ganz unser Fall. Super cool finden wir dagegen die aktuellen Modelle der 40er Jahre – fehlt nur noch das Leinenkostüm oder die Marlene-Dietrich-Hosen, um damit im kleinen Cabrio an die Riviera zu brausen. Made in Germany RayBan, Dior, Armani… und wie sie alle heißen, die angesagten Brillenlabels – die gibt es bei Nira Schneider ganz bewusst nicht. Die Gestelle, teilweise mit Horn-, teilweise transparent, stammen alle aus kleinen Manufakturen und sind trotzdem, oder gerade deswegen: Trés chic! Die Optikerin setzt schon seit Jahrzehnten auf Qualität, auf kleine, …

Starke Frauen – Evas Töchter

„Evas Töchter“ – was für tolle, interessante Vorfahrinnen waren das von denen wir bisher nichts wussten. „Evas Töchter“ ist der Titel der neuen Ausstellung in der Monacensia, dem Literaturarchiv der Stadt München und die ist unbedingt sehenswert! Denn „Evas Töchter“, das sind Frauen, die schon mehr als 100 Jahre vor „me too“ für ihre Rechte gekämpft und sich für die Unabhängigkeit und Bildung von Frauen eingesetzt haben. 1894 gründeten sie die Gesellschaft zur Förderung geistiger Interessen der Frau, die ein Jahr später in Verein für Fraueninteressen umbenannt wurde. Frauenpower zur Jahrhundertwende Mal ehrlich, wann haben wir zum ersten Mal von einem „Internationalen Frauentag“ gehört, geschweige denn diesen Tag gefeiert? Nicht mal während der frauenbewegten 70er-Jahre war er ein Thema. Um so erstaunlicher zu erfahren, dass bereits 1899 der erste Allgemeine Bayerische Frauentag statt gefunden hat, an dem 50 Frauen aus 14 Bayerischen Städten teil genommen haben. Es war also keine elitäre Hauptstadtveranstaltung, sondern es kamen tatsächlich auch Frauen aus kleinen Städten und vom Land, die für ein modernes, unabhängiges Leben kämpften, vor allem um das …

Gar nicht muffig: Der Muff

Der Muff ist unser Lieblingsaccessoire in diesem Winter. Damen mit Muff kennt man eigentlich nur noch von so manchen alten Gemälden… meist elegant im langen Mantel mit Pelzmütze und auf Schlittschuhen. Bei den eisigen Temperaturen der vergangenen Tage, in denen die Finger klamm geworden sind, verehrte Damen, haben wir beide die kuscheligen „Erbstücke“ von unseren Müttern und Großmüttern ausgegraben und es genossen, unsere Hände darin zu wärmen. Und dabei haben wir uns ein bisschen wie Frau Gräfin von anno dunnemals gefühlt Kennen Sie den Muff überhaupt noch? Unsere Mütter haben sich beim Schlittschuhlaufen die Hände damit warmgehalten, Großmama ist im Winter nie ohne Muff flaniert und versteckte darin das Taschentüchlein gegen die Winternase und immer ein paar Reserve-Pfennige. Ach ja, und Madame beim Spaziergang konnte den Muff neckisch vor´s Gesicht halten, wenn sie ihre wahren Gedanken nicht preisgeben wollte und sah dabei bezaubernd aus. Kein Muff, der Muff! Und weshalb tragen wir wieder Muff, verehrte Ladies? Nicht nur aus Nostalgie oder weil wir ihn modisch entzückend finden, sondern weil wir im Muff auch bequem das …