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Hermès… nach dem Färben

Voila, mesdames, jetzt habe ich mein gefärbtes Hermès-Carré wieder und nun… schauen Sie es sich genau an… irgendwie ist es schon ein Gag, aber ich fremdle noch. Knallig statt bieder, das wollte ich ja, aber auf einmal ist die Tante Hermine in mir erwacht und denkt: Ach, soooo sieht das jetzt aus! Rosa statt beige, bordeaux statt rot: sehr gewagt!… Und wie immer bei solchen Aktionen: Was die Anderen haben kommt einem viiiiel schöner vor… und da sind erstaunlich viele Hermès-Besitzerinnen in den orangen Waschsalon gekommen, wo sie die teuren Tücher alle herhaben? Kollektionen lagen da auf dem Tisch und es wurde gefachsimpelt, gelacht, gezickt und entzückt mit dem Tuch gewedelt. Außerdem – das hab ich bei meinem ersten Besuch gar nicht gesehen: Ist ein Passfoto-Automat im Salon, da kann Madame von sich mit frisch gefärbtem Seidentuch einen Schnappschuss machen lassen.
Quintessenz: Die Tücher sind aufgepeppt, immer noch original, also nicht „verfärbt“, alle Damen hatten Spaß damit, die „Auffrischungsaktion“ von Hermès war ein voller Erfolg und… mit meinem bunten Tuch… muss ich mich noch anfreunden, wobei es jetzt zu elegant sicher pfiffig aussieht…
Ach, besser, als wenn es im Schrank darauf warten würde, dass es ein Erbstück wird, oder?

1 Kommentare

  1. Julia sagt

    Sorry, aber das geht ja gar nicht…….ein echtes (!) Hermes Carre färbt man nicht ein und
    wäscht es auch nicht. Man gibt es in die Reinigung seines Vertrauens! Alles andere ist
    ein absoluter Stilbruch!

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