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Im „Cocktail Garten“ – Drink & Dress

Farbenfroh und prächtig liegt es vor mir, das Buch „Cocktail Garten“ von Ed Loveday (was für ein Name!) und Adriana Picker. Er mixt, sie illustriert – und was die beiden zwischen zwei wunderschöne Buchdeckel zaubern, ist schon beim Durchblättern ein Hochgenuss!

Ladies, Sie müssen eigentlich gar keinen Cocktail mehr trinken, denn Sie werden schon von den Bildern der Illustratorin berauscht sein, oder so inspiriert, dass Sie sofort die Hausbar nach geeigneten Zutaten inspizieren.
Allerdings werden Sie schnell feststellen, dass es nicht reicht Gin, Rum, Whisky ein bisschen Limettensaft und ein paar Eiswürfel zur Verfügung zu haben. Denn die Rezepte von Ed Loveday sind exquisit und phantasievoll, wie auch die wunderbare Gestaltung des Buches.

Gesund und beschwingt…

…frei nach diesem Motto werden in den Rezepten den Jahreszeiten entsprechende Früchte und Gewürze verwendet: Ein erfrischender Blueberry Smash, ein Himbeer-Rum-Cocktail, oder einfach ein „Sommerabend“ im Glas – ein Drink mit Nektarinenpüree und Sherry – das sind Cocktails für heiße Sommerabende und -nächte. Im Herbst gönnen wir uns einen Feigen-Thymian Cooler (schon mal vorbeugend gegen Husten), später im Jahr dann einen Karotten-Bourbon-Fizz oder einen Rote-Beete-Negroni und als Smoothie-Ersatz für die ganz kalten Tage empfiehlt sich zum Beispiel ein Grünkohl-Ingwer-Margarita.

Pürees, Infusionen und Tinkturen

Besonders spannend wird es, wenn Mr. Loveday mit Gewürzen und selbstgemachten Frucht- und Kräutersirups experimentiert. Dann bekommt das Mixen etwas von einer geheimnisvollen Hexenküche in der Kardamom-Tinkturen und Birnen Scotch-Infusionen gebraut werden oder eine Feigenblatt-Tinktur angesetzt. Ein Kürbis-Gewürz-Püree gibt dem Spiced-Pumpkin-Sour die ganz besondere Note (köstlich – ich habe es probiert) und der Lemon-Margarita bekommt den Kick mit einem Püree aus eingelegten Zitronen. Diese Drinks, liebe Ladies, schüttelt man nicht so einfach aus dem eleganten Ärmel. Aber gut vorbereitet und gut gerührt punkten Sie damit bei jeder Party!
Übrigens: die Cocktailparty feiert derzeit ihr Comeback. After-Work, das war gestern, heute trifft man sich wieder zwischen 18 und 21 Uhr, ganz privat, auf einen Cocktail – und – ach das wäre schön – im entsprechenden Outfit, das Hermine am Herzen liegt.

Das Cocktailkleid

So schade, meine Damen dass wir zwar gerne schöne Cocktails trinken, geschüttelt oder gerührt, – aber bitte niemals geschlürft – und dabei nur noch selten Cocktailkleider tragen. Stellen Sie sich vor: Frank Sinatra-Musik, ein Martini-Glas mit Olive oder einen Champagner-Cocktail in der Hand, die Ladies im eleganten Kleid, die Herren im Anzug, oder im lässigen Leinenanzug – so sah es noch aus, in den chicen 50er und 60er Jahren. Cocktail-Kleider trägt man heute höchstens noch zu Hochzeiten. Dabei ist es ein wunderbares Kleidungsstück: nicht so aufwändig und formell, wie die Abendrobe und trotzdem très elegant! Angeblich ist das Cocktailkleid (franz. robe de cocktail) eine Erfindung von Christian Dior, als elegantes Kleidungsstück für den frühen Abend, zur Cocktailstunde, zum Apéritif.
Ein „Kleid für kleinere, festliche Anlässe“ – schreibt der Duden – wie beispielsweise „zwanglose Empfänge oder Cocktailparties“.
Reizend übriges auch die Ratschläge aus dem Bändchen “ Das kleine Buch für die gut gekleidete Ehefrau“ von Anne Fogarty aus dem Jahr 1959, das Eden Books im letzten Jahr noch einmal neu aufgelegt hat:

„Cocktailkleidung ist aus jedem Stoff und in fast jedem Design möglich. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Accessoires die entscheidenden Faktoren sind. Satinschuhe, fabelhafter Schmuck, weiße Ziegenlederhandschuhe und festliche Handtaschen können aus einem einfachen, ordentlichen Woll-oder Seidenkleid ein Gala-Ensemble machen.
Cocktailkleider können freizügig sein, wenn sie sonnengebräunt sind und sich wie das blühende Leben fühlen. Ist ihre Haut winterweiß, ein bisschen fade oder sie sind leicht erkältet und fühlen sich nicht ganz auf der Höhe, geht auch hochgeschlossen.
Was Sie auch tragen, Einstellung und Persönlichkeit geben den Ton an.“

Im kleinen Schwarzen zum Frühstück zu Tiffany

Der Klassiker schlechthin ist das „Kleine Schwarze“ mit dem Coco Chanel 1926 einmal mehr die Modewelt revolutionierte. Die amerikanische Vogue prophezeite damals schon, dass dieses Kleid eine Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden würde. Einen seiner größten Auftritte hatte das Kleid in dem legendären Film „Frühstück bei Tiffany´s“ mit Audrey Hepburn. Schlicht und zeitlos, elegant und immer passend ist es inzwischen zu einer Ikone geworden – die, liebe Ladies, fast in jeder Saison neu interpretiert wird und nie aus der Mode kommt.
Unser Tipp: Die schönsten Designerstücke gibt es bei Rebelle – dem Markplatz für hochwertige Designermode.

Unser Lieblingsaccessoire, liebe Damen, verehrte Ladies, ist ein stets gefülltes Cocktailglas in der Hand… gerne mit einem netten Gentleman vis-a-vis!

Cheers! Happy hour! Übrigens: haben wir einen eigenen Damen-Cocktail speziell erfunden und gemixt für meine-damen.de von Tom Weinberger.

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