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Aronia – Superfood und Wunderbeere aus der Oststeiermark

Jugendliches Aussehen und Gesundheit – das wünschen wir uns doch alle und – mal ehrlich – wir sind doch auch bereit, Einiges dafür zu tun. Ich, meine Damen, beginne zum Beispiel schon am frühen Morgen damit, indem ich 1-2 Teelöffel gemahlene Aroniabeeren in mein Müsli gebe. Das mache ich schon länger, denn ich habe bereits auf der Grünen Woche in Berlin ein Paket dieses Pulvers erstanden.

Der Garten Eden

Wie diese Beeren wachsen, wie sie kultiviert und verarbeitet werden, das habe ich allerdings gerade erst in der Ost-Steiermark erfahren. Diese Region ist ein großer Obstgarten in dem Äpfel, Birnen und Beeren – und natürlich die berühmten Kürbisse aus denen das köstliche Kürbiskernöl gemacht wird – prächtig gedeihen. Kaum ein Haus, an dem nicht ein Hinweisschild zum Kaufen und Verkosten von Selbstgemachtem – oder Angebautem, einlädt. Hier wird seit einigen Jahren die Aronia, auch Apfel- oder Baumheidelbeere genannt, von vielen Bauern kultiviert und verarbeitet. Die Sträucher sind anspruchslos und resistent gegen Schädlinge, sodass es nicht schwer ist, die kleinen, rosinenartigen Früchte mit dem herben Geschmack in Bio-Qualität zu erzeugen, was viele Betriebe hier machen. Und anschließend verarbeiten sie die Früchte in kleinen Manufakturen zu Säften, Sirup, Marmeladen Gelees oder Chutneys – für Schleckermäuler auch zu verführerischen Süßigkeiten. Auf Schokolade oder in Knusperriegeln ist die Beere auch für ‚Einsteigerinnen’ geeignet. Denn sie ist keine Frucht, die auf Anhieb gefällt – im Gegenteil, die kleinen Beeren sind herb, leicht bitter und nicht sehr saftig. Die Ausbeute beträgt nur 65%. Aber – meine Damen – sie sind gesund, und wie!

Schutz für die Zellen

Selbst die Stiftung Warentest bestätigt: die Aronia-Beere ist reich an Antioxidantien, also entzündungshemmenden Wirkstoffen. Von allen Superbeeren besitzt sie am meisten davon, nämlich 1000 bis 2000 Milligramm pro 100 Gramm! Diese Wirkung verdankt sie den sog. Anthocyanen, enthalten in dem dunkelroten Farbstoff der Beere, der den Saft fast schwarz erscheinen lässt. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken der Zellalterung entgegen und regen den Stoffwechsel an. Außerdem haben die Beeren einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen: A, B2, B9, C, E, Kalium, Zink, Eisen, Jod. Und: Durch den geringen Zuckergehalt sind die Beeren auch noch sehr kalorienarm – was wollen wir mehr!

Gut und nah

Ursprünglich stammt die Aroniapflanze aus Nordamerika und Kanada und wurde dort angeblich schon von den Indianern geschätzt. Aber das ist lange her. Über Russland und Polen landete die Pflanze schließlich in Mitteleuropa und wird inzwischen auch an der Elbe und in Bayern angebaut. Aber, Ladies, das Klima im Norden ist herb und entsprechend das Aroma der Beeren. Was ich in der Steiermark probiert habe, hatte – trotz aller Herbheit – ein deutlich lieblicheres Aroma. Ganz wunderbar ist auch die Vielfalt der Produkte die liebevoll in kleinen Manufakturen wie zum Beispiel die der Familie Köck in St. Rupprecht a.d. Raab zubereitet werden. Da wird das Einkaufen für die Gesundheit zum Genuss

aronia-koeck.at
oststeiermark.at

Der nächste Winter kommt bestimmt und deshalb hier schon mal ein Rezept zum Genießen und Vorbeugen – empfohlen vom Verein der Aronia-Produzenten Österreichs aroniaaustria.at

ARONIAGLÜHWEIN (alkoholfrei)

Zutaten: 500 ml Aroniasaft, 1 l Apfelsaft, 500 ml Rooibostee, 1/2 Orange unbehandelt, 1 TL Fenchel, 3 Stk. Nelken, 5 Stk. Sternanis, 1 Stk. Zimtrinde, 2 – 3 EL Waldhonig

Zubereitung: Alle Säfte und den Tee in einem Topf erhitzen und die Gewürze in einem Teebeutel sowie die in Scheiben geschnittene halbe Orange dazugeben. Bei schwacher Hitze ca. 1/2 Stunde ziehen lassen. Anschließend den Gewürzbeutel und die Orangenscheiben entfernen und mit Honig abschmecken. Noch heiß servieren.

– Werbung wegen Markennennung –

 

 

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