Alle Artikel in: Leben

Die Damen sagen „Prost“

Wirkliche Ladies, meine Damen, halten es doch mit Madame Bollinger: Auf die Frage eines Reporters vom Daily Mail, zu welchen Gelegenheiten sie denn Champagner trinke, antwortete sie: Diesen exquisiten Durst auf Champagner haben wir dann doch immer und an den Feiertagen lassen wir die Korken besonders gern knallen?! Oh nein, liebe Damen, das kommt bei uns schon mal überhaupt nicht in die chice Tüte: wer Champagnerkorken knallen lässt, outet sich als Rüpel. Das wissen wir spätesten seit unserem kleinen Exkurs in die Welt der Schaumweine im Café Luitpold. Bei Kerzenlicht und feiner kleiner Menü-Folge in charmantem Kaffehausambiente süffelten wir uns durch die prickelnde Welt der Sekte, Proseccos und Champagner. Ein Seminar der äußerst angenehmen Art! Der Kenner Andrea Vestri von der „European Wine Education“, der Wein-und Sommelierschule, führte uns in die Welt der Schaumweine ein. Wir kennen jetzt die Methoden der Flaschengärung „Methode Champenoise“ und „Methode Charmant“, wir wissen wie die „Perlage“ besonders feinporig wird und was es mit der „Dosage“ auf sich hat. Je mehr wir erfahren, umso mehr schmecken wir: Beeren, Birnen, Thymian, …

Street Philosophy

Endlich, liebe Ladies, schaut man uns auf den Busen und denkt sich etwas… sehr sehr Kluges und vielleicht sogar mal über diese Weisheit nach! Ist es nicht großartig, wenn man am Morgen in seinen „Gedanken des Tages“ schlüpft? „Pleasure is the beginning and the end of living happily“. Mit dieser Erkenntnis des Griechen Aristoteles, die ja der Beginn und das Ende eines – meines- glücklichen Lebens sein soll, beginnt schon mal ein Tag mit positiven Gedanken. Außerdem schaut der Spruch unter jedem Blazer einfach außerordentlich gut aus und wirkt vielleicht sogar auf die, die ihn lesen? Positiv natürlich! Fünf Weisheiten der Statement-T-Shirts könnten uns durch eine ganze Arbeitswoche begleiten. Der Favorit von Gianna: „Be as you wish to seem“. Wir Damen tragen die schlichten, weißen Shirts mit Begeisterung und sind vor allem angetan von dem angenehmen Material aber auch von den philosophischen Statements durch die man – mit wem auch immer – ins Philosophieren kommen kann. Die weichen Shirts aus fließendem Material (one size) sind schöne Kleidungsstücke und so ganz anders als die üblichen weißen …

eat&STYLE

Für ein Wochenende eintauchen in verführerische Düfte und Welten. Nein, Ladies, wir gehen nicht zu einem Parfumeur, sondern schnuppern und schmecken uns durch Kaffee- und Backwelten, schauen in die Töpfe großer Meister und legen auch selbst Hand an – wenn wir wollen. Muss aber nicht sein. Auf der eat&STYLE, der Messe für Feinschmecker und Feinschmeckerinnen in München, dürfen wir so richtig schwelgen (und vielleicht sogar auch schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk einkaufen): kleine, feine Manufakturen laden ein viel Selbst- und Handgemachtes zu entdecken und zu probieren, – ich sage nur Trüffel, Honig, feine Pasteten, Schinken, Käse… na, läuft das Wasser schon im Mund zusammen? Im Kaffeelabor lernen wir Herzen auf den Capuccino zu zaubern, in der Miele Backstube verrät uns Veronique Witzigmann das Geheimnis ihrer Fruchtaufstriche und im Kochstudio zeigen die Küchenchefs was alles geht „Sous Vide“. Aber ich glaube mein Favorit in diesem Jahr wird das „Stadtmenü“. Unter dem Motto „so schmeckt Deine Stadt“ servieren 9 Köche aus der Münchner Gastro-Szene, alle noch ziemlich unentdeckt, jeweils ein kleines Gericht – sehr ladylike Portionen. …

Art dé­co und „Longlife“ in Castrocaro Terme

Art dé­co lässige Eleganz, gute Küche, sprudelnde Termen und eine Jahrhunderte alte Geschichte – das alles, meine Damen, erwartet Sie im Grand Hotel Terme in Castrocaro. Zugegeben, auch für mich war Castrocaro bis dato ein unbekannter Fleck auf der Italienkarte (und ich kenne mich da eigentlich recht gut aus), aber das Phantastische an diesem Land ist letztendlich doch, dass es immer wieder noch ein weiteres Kleinod zu entdecken gibt. Und was für ein Glück, dass ich ohnehin gerade nach Bologna musste, als mich die Einladung ins Grand Hotel Terme nach Castrocaro erreichte. Von Bologna ist das alte Römerbad nämlich nur eine gute Stunde entfernt. Das Grand Hotel Von Außen ein eher schlichter Bau im typischen Stil der 30er Jahre mit der sparsamen Ornamentik dieser Zeit, offenbart sich der Luxus des Grand Hotels vor allem in seinem Inneren. Beim Betreten der Halle fühlt man sich, wie im Kino der 30er Jahre und erwartet eine elegante Diva die die geschwungene Treppe hinunter schreiten, um in einem der Fauteuils Platz zu nehmen. Aber – auch unsereiner fühlt sich …

Frühstück unter Palmen

Andere fahren an die Riviera oder an die Cote d’Azur, um unter Palmen zu sitzen. Unsereiner radelt nur bis zur Brienner Straße in München, um dort unter Palmen zu frühstücken. Schon in der früh um neun gönnen sich hier Herren im Anzug ihren Kaffee zur Zeitung und ein frisches Brioche aus der hauseigenen Bäckerei. Damen im Business-Kostüm und Münchentouristen jedweder Couleur genießen das südliche Flair im einstigen Palastcafé. Anno dazumal Das waren noch Zeiten – meine Damen – als das Café Luitpold 1888 am ehemaligen Fürstenweg eröffnet wurde! Mit Prunk und Pomp, mit Spiegelsaal und Kuppelhalle. Angeblich soll just an diesem Ort auch der berühmte „Blaue Reiter“, die Künstlergruppe, von Wassily Kandinsky und Paul Klee gegründet worden sein. Nach der Zerstörung im Krieg wurde das Caféhaus in bescheidenerer Form als „Palmengarten“ wiedereröffnet. Doch an Sommertagen viel interessanter ist der Boulevard davor mit den fast gleichen Möbeln übrigens wie anno dazumal – zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als sich die Münchner Society auch schon gerne auf der Caféterrasse zeigte. Eine Institution Heute ist das Luitpold immer …

Mizu Onsen: Japanische Badekultur am Tegernsee…

…im MIZU ONSEN – SPA – im Hotel BACHMAIR WEISSACH am schönen Tegernsee. Japans Kultur der berühmten „Onsen-Bäder“ ist eine jahrhundertalte Tradition der Entspannung in den heißen Quellen. Davon inspiriert hat das BACHMAIR WEISSACH eine 3000 m2 SPA-Landschaft eröffnet und die Damen haben sie besichtigt. Heiß und kalt- das ist das Wechselspiel beim Onsen-Ritual: Heißes Wasser zuerst und dann: Mizu: MIZU ist einerseits ein Ausdruck des Erstaunens, andererseits bedeutet es einfach kaltes Wasser. Und damit lässt sich bei MIZU ONSEN schon der Bogen zum Tegernsee schlagen: denn das mineralreiche, aber kalte Wasser des Tals eignet sich wunderbar für die außergewöhnliche Badelandschaft, die dieser Idee der japanischen Badekultur folgt: Eine behutsame und elegante Mischung aus Fernöstlichem und Bayerischem: Wasserbecken-Landschaften und großzügige Sauna-Anlagen, holzduftende Ruheräume und eine exzellente Sushi-Bar mit Ingwer-Sake-Cocktails. Schönheit, meine Damen, ist mehr als der äußere Schein, deshalb ruht das Mizu-Onsen-Spa auf vier Säulen: Langsamkeit, Einkehr, Klarheit und Wärme. In der Ruhe und der Einfachheit liegt die Kraft, sagt die Leiterin der Wellness-Oase, die Heilpraktikerin Lydia Heymann. Sie vertritt eine ganzheitliche Methode der Schönheitspflege: …

Die Damen haben einen Schwips

Die Damen Verehrte Damen, diese Zeilen – dafür bitte ich um Verständnis – kann ich nur in Begleitung von einem Glasl Sekt schreiben, denn es geht um den Schwips… Prost! Wirkliche Damen haben nämlich nur einen kleinen – manchmal einen größeren – Schwips, betrunken sind sie nie! Da verliert ja unsereins jegliche Contenance und die Puderdose! Prost! Der Schwips ist ja nun leider aus der Mode bekommen und deshalb finden wir, sollte er wieder aus dem Sektkeller der verlorenen Wörter geholt und zu neuem Glanze aufpoliert werden. Sagt eine wahre Dame: Ich bin betrunken? Mitnichten! Tante Grethe und Tante Anni, die konnten ordentlich einen zwitschern, gerne auch noch ein Stamperl „Frauengold“ nach dem ersten, zweiten, dritten Pikkolo, aber einen Rausch haben die Frolleins nie nie nie gehabt! …haben einen Schwips Der Schwips hat übrigens auch im Duden seinen beschwingten Platz, dort lautet die Definition: durch Genuss von Alkohol hervorgerufener leichter Rausch, ebenda zu finden: Die Beschwipste: substantiviertes Adjektiv, feminin – weibliche Person, die beschwipst ist. Unvorstellbar, dass Paula Wessely Adolph Wohlbrück in dem Film „Maskerade“ …

Die Damen gehen aus! Sternstunde bei Mario Gamba

Was sollen wir uns nun wünschen, meine Damen, jetzt zur Weihnachtszeit, wo uns doch angeblich so viele Wünsche erfüllt werden? Einen Besuch im Sterne-Restaurant „Acquarello“ in München oder das neue Kochbuch“ Mare“ von seinem Inhaber, Chef, Sternekoch Mario Gamba? Vorschlag: Wir wünschen uns einen Besuch im Restaurant, das zu den 100 besten der Welt zählt – eben vom Guide Michelin mit einem Stern bestätigt worden – und verschenken als ganz exquisites Weihnachtsgeschenk das wirklich wunderbare „Mare“-Buch, gerade erschienen. „Mare“ – das Buch Ich war zur Buchvorstellung im „Acquarello„- die Dame im Gastro-Glück! Denn nicht nur das Kochbuch „Mare“ ist eine wundervolle Hommage an Capri, auch der kleine Streifzug durch die Rezepte im dezenten Ambiente des Sterne-Restaurants ist, als folge man Mario Gambas Melodie des Meeres: Hört es rauschen beim „Tatar vom Yellow Fin Thunfisch auf Kartoffelrösti, Kürbisrelish, Salsa Verde“, über Kieselstrände perlen bei „Onsen Tomago Ei, Blattgold, Osietra Imperial Kaviar, Zitronenschaum“ und sanft ans Ufer schlagen beim „Wildfang Loup de mer auf Fregola Sarda, Trüffelbutter und Hummeremulsion“… jeder Bissen ist eine kleine Komposition, die ich …

Damenfrühstück im „Gartensalon“

Die Damen waren frühstücken und…begeistert! Der Gartensalon ist eine goldige Wohlfühl-Oase in der Münchner Amalienpassage. Feine Speisen und Getränke gibt es dort: ohne kleinmädchenhaftes Brimborium (wie so oft in München), alles hausgemacht liebevoll und köstlich zubereitet. Wir waren dort – schätzungsweise zu zehnt – am vergangenen heißen Samstagsommermorgen, schön im Schatten an einem langen Tisch und all uns fröhlichen Frauen hat es so gut geschmeckt! Kuchen, Marmelade und Salonbrause Gianna war begeistert von der ungewöhnlich guten schwarzen Johannisbeermarmelade zum zarten Croissant und von der hübschen Küchenfee Christine, die strahlend ihre feinen Gebäck -und Kuchencreationen ins Café-eigene Backrohr schiebt. Einfach zu schön die Deko mit Rosenblättern und Blüten… (schon ein bisschen mädchenhaft, aber süß!). Die Marmelade hatte Gianna bei Franzi stibitzt, die mit „scones“ und clotted cream die englische Frühstücksversion getestet hat. Ich jedoch, als alte Frühstücksverweigerin, die schon zu Schulzeiten nur mit einer Tasse heißer Schokolade im Bauch zur Schule marschiert ist, habe alles probiert: Chia-Müsli mit Kokosmilch und Mangocreme und Bio- Bauernbrot mit köstlichen Aufstrichen. Ich habe bei Conny und Helene mitschnabuliert, die das „Stramme …

…et voilà

vive la France – der Auftakt zur EM ist ja schon mal geglückt. Der Ball rollt wieder und, ehrlich gesagt, ist mir das ziemlich egal. Wobei – bei WM und EM, da schaue ich auch schon mal hin, zumindest, wenn die Deutsche Mannschaft spielt. Dieses Mal könnte mir die EM sogar etwas mehr Spaß machen als sonst, denn die Spiele finden ja nicht nur in Paris, sondern an vielen Orten in Frankreich statt – vom hohen Norden, wo die Schti’s daheim sind bis in den tiefen Süden, wo man schon gar nicht mehr französisch, sondern occitanisch spricht. Ich habe nämlich ein sehr hübsches Kochbuch entdeckt, das diese EM zu einer kulinarischen Reise durch die „Grande Nation“ werden lässt. „Kick and Cook“ Mmh, da könnte ich mir schon vorstellen, die ein- oder andere Station mitzumachen. Die Reise beginnt im Südwesten in Bordeaux, mit Fisch à la Bordelaise und Mousse au Chocolat, geht natürlich über Marseille mit seiner legendären Boullabaise, in Lyon lassen wir uns einen Coq au vin de Bourgogne schmecken und bei den Scht’is in …