Alle Artikel in: MUC

200 Frauen

Halbzeit bei der Ausstellung „200 Frauen“ in der Alten Staatsbank in München. Eine Ausstellung, meine Damen, die berührt, bewegt, unter die Haut geht und uns Frauen, das Gefühl gibt, weltweit mit starken, klugen, liebevollen, warmherzigen, traurigen, stolzen, mutigen, fröhlichen, wunderbaren Frauen verbunden (und vereint) zu sein. Was bewegt Frauen auf der ganzen Welt und: was hat sie beeinflusst? Frauen bewegen – be moved „200 Frauen“ ist eine einzigartige Präsentation überlebensgroßer Portraits von Frauen, die auch in dem ebenso bewegenden Buch „200 Frauen“ (Elisabeth Sandmann Verlag) abgebildet sind. Es sind Frauen aus der ganzen Welt und aus allen Kulturkreisen. Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Bitterarme, wohlhabende, unbekannte, prominente, ungebildete und gebildete. Frauen aller Altersstufen, aller Hautfarben, aller Religionen – porträtiert von dem Fotografen-Team des international renommierten Fotografen Kieran E. Scott, weltweit. Und all diesen Frauen wurden die fünf immer gleiche Fragen gestellt: was ist ihnen wichtig? Was macht Sie glücklich? Worin besteht Ihr tiefstes Leid? Wie würden Sie die Welt verändern, wenn sie könnten? Welches Wort beschreibt Sie am besten? Die Antworten sind berührend …

eat&STYLE 2018

Für ein Wochenende eintauchen in verführerische Düfte und Welten. Nein, Ladies, wir gehen nicht zu einem Parfumeur, sondern schnuppern und schmecken uns durch Wein-, Kaffee- und Gewürzwelten, schauen in die Töpfe großer Meister und legen auch selbst Hand an – wenn wir wollen. Muss aber nicht sein. Auf der eat&STYLE, der Messe für Feinschmecker und Feinschmeckerinnen, am 3. und 4. November im Zenith in München, dürfen wir so richtig schwelgen: kleine, feine Manufakturen laden ein viel Selbst- und Handgemachtes zu entdecken und zu probieren, – ich sage nur Trüffel, Honig, feine Pasteten, Schinken, Käse… na, läuft das Wasser schon im Mund zusammen? Im Kaffeelabor lernen wir Herzen auf den Capuccino zu zaubern, in der Miele Backstube verrät uns Veronique Witzigmann das Geheimnis ihrer Fruchtaufstriche und im Kochstudio zeigen die Küchenchefs was alles geht „Sous Vide“ und vor allem mit dem neuen „Dialoggarer“. Dieses Wundergerät „spricht“ mit den Speisen und gart jede Zutat auf den Punkt. Fleischpapst Lucki Maurer verrät, wie wir das ultimative Steak zubereiten und insgesamt haben Sie die Chance auf 1000 kostenlose Seminarplätze, …

Die Damen im Sternenhimmel

„1 Hot Dog und 2 Sterne“ – brillant kochen auf jedem Niveau – das kann natürlich nur ein Sternekoch. Nun glauben wir zwei Ladies, auf mittlerem Niveau ganz gut mitzubrutzeln können, aber Sterneküche alltagstauglich zu machen, ist doch immer wieder ein Experiment! In diesem Fall versucht es Bobby Bäuer mit seinem neuen Kochbuch. Da ist es doch eine Freude, dass ich bei der Buchvorstellung letzte Woche in der Münchner BMW-Welt – vom Meister selbst in seinem Restaurant „Esszimmer“ – ein Sterne-Menü als schöne Appetit-Häppchen serviert bekommen habe. Sterneküche für fortgeschrittene Laien Auf diesem Niveau – meine Damen – wird sogar ein simpler Hot-Dog „ladylike“. Dieser Sterne-Hot-Dog war übrigens köstlichst: klein und sehr sehr fein! Vom Feinsten auch die anderen Gaumenfreuden und durchaus auch für den Hausgebrauch nachzukochen – zumindest laut Bobby Bräuer. Der meint: mit Liebe zum Produkt und zum Kochen, ein bisschen Übung, Tipps und Tricks, kann jeder Köstliches erschaffen. Ehrlich gesagt, habe ich es noch nicht probiert, aber die Rezepte in dem Buch sind jedenfalls sehr appetitanregend: Seeteufel, Artischocken, Ka-pernsauce, Strozzapreti mit hellem …

Sushi meets Kartoffelsalat

Begegnung im Sushi-Shop Tja, liebe Ladies, jetzt fragen Sie sich sicher, wie das zusammengeht: die international renommierte Kette Sushi-Shop, die gerade ihre erste Niederlassung in München, Hohenzollernstraße 11 eröffnet hat und der urdeutsche Kartoffelsalat. Die Geschichte ist ganz einfach, bei der Eröffnung des Münchner Sushi-Shop traf ich meine Freundin Cornelia Adam, Foodjournalistin und Tochter des Fernsehkochs Hans Karl Adam, der in den 1950-er Jahren deutschen Hausfrauen nicht nur Braten und Eintopf vorkochte, sondern der auch den legendären Toast Hawaii erfand. Eine Fachfrau also, mit der es immer wieder Spaß macht, sich über Essen und Trinken zu unterhalten Sushi to go and to stay Zunächst konzentrierten wir uns auf die ausgesprochen dekorativen und leckeren Sushi im neu eröffneten Sushi-Shop in der Münchner Hohenzollernstraße: Klassische Nigiri mit Lachs und Thunfisch und fantasievolle California Rolls, wie zum Beispiel die Signature Rolls Rainbow oder Dragon Roll (Außen: Avocado, Lachsrogen, Teriyaki, Sesam, Innen: Garnelen-Tempura, Spargel, Goma Ponzu Mayonnaise) oder auch die Fire Roll mit Thunfisch und scharfer Sauce. Wir waren uns einig: bestes Sushi California Style und fantastisch frisch! Seit …

Bitch&Stitch: Gehäkelte Haute-Couture in The Store

Luftmasche, Stäbchen, Doppelstäbchen, Luftmasche?…oder so ähnlich. Häkeln ist herrlich entspannend, mittlerweile auch chic und derzeit gibt es die schönsten, buntesten, fröhlichsten und stylishten Häkel-Stolen Münchens, liebe Damen, in unserer Lieblings-Boutique The Store by Sabine Yousefy. In dieser Woche wohl eher „The Stola Store“, denn: Bitch&Stitch, die fünf häkelnden Designerinnen, sind zu Gast am Promenadeplatz und wir sind geblendet von den fröhlichen Farben und Frauen, die diese bunten Wohlfühl-Teile häkeln und zaubern. Gehäkelte Haute-Couture Nein, Ladies, wir erzählen jetzt nichts vom Handarbeitsunterricht mit zu luftigen Luftmaschen und völlig schiefen Topflappen, wir stellen Bitch&Stitch vor, die häkelnden Designerinnen, die aus vormals großmütterlich-biederen Häkelteilen Mode-Kunstwerke schaffen: Jede Stola ist ein Unikat, ein Individuum, das einen Namen trägt. Sie sind so richtig zum Verlieben: Frida, Princess, Cinzia oder die anderen Stolen mit klingenden Namen. Alle sind sie ein Feuerwerk an Farben, peppen jedes Qutfit auf und sind zudem noch kuschlig warm und gemütlich – ideal für Sommerabende und andere Anlässe. Die „Stitch-Bitches“ Das sind Isabel, Hella, Suzana, Susann und Nici, die das Label bitch&stitch erfunden haben. Zum Ratschen treffen …

Verwöhntag beim Star-Friseur

Er war der erste in der Liga der Promifriseure: Gerhard Meir. Ja, Gloria von T&T in den achziger Jahren… Mit seinem Scherenkoffer jettete er zwischen München – Hamburg – Berlin und Sylt hin und her und stylte die Ladies aus Show-Biz und Adel. Höhen und Tiefen – geschäftlich sowie gesundheitlich – hat Monsieur „Le Coup“ überstanden und führt heute – mit über sechzig Jahren – einen kleinen, feinen Salon in der Münchner Ludwigstraße. Etwas versteckt im Innenhof, aber immer noch mit rotem Teppich, der für die Stammkunden ausgerollt ist, die dem inzwischen eher familiär anmutenden Salon treu geblieben sind. Als Glamourfaktor liegt lasziv der nackte Faun – wie dereinst am Promenadenplatz – auch im Ludwigspalais im Eingangsbereich. Paradies im Hinterzimmer Schere und Farbe sind wichtig, aber nicht alles, was Frauen schön macht. Deshalb habe ich mich, frisürlich frisch aufgehellt, in das Kabinett von Nina Stock begeben, die mich zu einer Gesichtsbehandlung eingeladen hat. Ihr Kosmetikstudio im Salon von Gerhard Meir, ist wie ein verborgenes Schatzkästlein. Hier verwöhnt Nina ihre Kundinnen mit Masken, Massagen, Seren und Cremes, damit sie – nicht nur mit neuer Frisur und frischer Farbe – sondern auch mit glatten, entspannten Gesichtszügen hinaus schweben. Make-Up-Styling gehört auch zu Nina Stocks Repertoire… für besondere Anlässe …

Trendy Sonnenbrillen: „For your eyes only„

…sagt Nira Schneider, seit 30 Jahren Inhaberin von „Optik Bartholomä“ in der Schellingstraße in der Maxvorstadt. Gerade eben, liebe Ladies, habe ich die große Audrey-Hepburn-Sonnenbrille beiseite gelegt und mich in der letzten Saison für den 40er-Jahre-Look á la Hollywood entschieden, schon geht der Sonnenbrillen-Trend wieder in eine ganz andere Richtung: „klein und rund“, im Stile der 20er und 30er Jahre. Klein und rund sind die neuen Brillen der Designer-Kollektionen im Laden unsere Brillenfachfrau. Ein bisschen Bert Brecht, ein bisschen Friedrich Schiller, sogar „Zwicker“ sind wieder en vogue. Nicht ganz unser Fall. Super cool finden wir dagegen die aktuellen Modelle der 40er Jahre – fehlt nur noch das Leinenkostüm oder die Marlene-Dietrich-Hosen, um damit im kleinen Cabrio an die Riviera zu brausen. Made in Germany RayBan, Dior, Armani… und wie sie alle heißen, die angesagten Brillenlabels – die gibt es bei Nira Schneider ganz bewusst nicht. Die Gestelle, teilweise mit Horn-, teilweise transparent, stammen alle aus kleinen Manufakturen und sind trotzdem, oder gerade deswegen: Trés chic! Die Optikerin setzt schon seit Jahrzehnten auf Qualität, auf kleine, …

Starke Frauen – Evas Töchter

„Evas Töchter“ – was für tolle, interessante Vorfahrinnen waren das von denen wir bisher nichts wussten. „Evas Töchter“ ist der Titel der neuen Ausstellung in der Monacensia, dem Literaturarchiv der Stadt München und die ist unbedingt sehenswert! Denn „Evas Töchter“, das sind Frauen, die schon mehr als 100 Jahre vor „me too“ für ihre Rechte gekämpft und sich für die Unabhängigkeit und Bildung von Frauen eingesetzt haben. 1894 gründeten sie die Gesellschaft zur Förderung geistiger Interessen der Frau, die ein Jahr später in Verein für Fraueninteressen umbenannt wurde. Frauenpower zur Jahrhundertwende Mal ehrlich, wann haben wir zum ersten Mal von einem „Internationalen Frauentag“ gehört, geschweige denn diesen Tag gefeiert? Nicht mal während der frauenbewegten 70er-Jahre war er ein Thema. Um so erstaunlicher zu erfahren, dass bereits 1899 der erste Allgemeine Bayerische Frauentag statt gefunden hat, an dem 50 Frauen aus 14 Bayerischen Städten teil genommen haben. Es war also keine elitäre Hauptstadtveranstaltung, sondern es kamen tatsächlich auch Frauen aus kleinen Städten und vom Land, die für ein modernes, unabhängiges Leben kämpften, vor allem um das …

Gar nicht muffig: Der Muff

Der Muff ist unser Lieblingsaccessoire in diesem Winter. Damen mit Muff kennt man eigentlich nur noch von so manchen alten Gemälden… meist elegant im langen Mantel mit Pelzmütze und auf Schlittschuhen. Bei den eisigen Temperaturen der vergangenen Tage, in denen die Finger klamm geworden sind, verehrte Damen, haben wir beide die kuscheligen „Erbstücke“ von unseren Müttern und Großmüttern ausgegraben und es genossen, unsere Hände darin zu wärmen. Und dabei haben wir uns ein bisschen wie Frau Gräfin von anno dunnemals gefühlt Kennen Sie den Muff überhaupt noch? Unsere Mütter haben sich beim Schlittschuhlaufen die Hände damit warmgehalten, Großmama ist im Winter nie ohne Muff flaniert und versteckte darin das Taschentüchlein gegen die Winternase und immer ein paar Reserve-Pfennige. Ach ja, und Madame beim Spaziergang konnte den Muff neckisch vor´s Gesicht halten, wenn sie ihre wahren Gedanken nicht preisgeben wollte und sah dabei bezaubernd aus. Kein Muff, der Muff! Und weshalb tragen wir wieder Muff, verehrte Ladies? Nicht nur aus Nostalgie oder weil wir ihn modisch entzückend finden, sondern weil wir im Muff auch bequem das …

Ladies Lunch im Kun Tuk

Ein Lunch mit Freundinnen macht einen verregneten oder verschneiten Februartag richtig gemütlich. Besonders wenn man dazu in die türkisfarbene, florale Welt des Kun Tuk eintaucht. Die Damen haben sich in diesem Thai-Restaurant in der Amalienstraße getroffen und waren angetan. Seit fast 20 Jahren bringt das Kun Tuk asiatisches Flair ins Univiertel. Die Münchner Gastronomin Suzanna Nadj hat das Lokal damals mit einer thailändischen Freundin eröffnet. Heute sorgt sie mit ihrer Mutter Milena für eine wohltuend freundliche Atmosphäre – wie im „Land des Lächelns“. Feine Thaiküche aus Chiang Mai Die Damen haben sich ein leicht scharfes Limettencurry geteilt, das stand zwar nicht „mit Huhn“ auf der Karte aber Menü-Änderungen werden mit einem Lächeln sofort umgesetzt. Mittags gibt es eine kleine Karte mit Gerichten unter 10 Euro, Aber, Ladies, davon haben auch wir profitiert, man kann sich im Kun Tuk auch die Gerichte von der Abendkarte (in XL) zu zweit teilen. Das ist die perfekte Damen-Portion, nicht zu viel, nicht zu wenig, wunderbar auf Porzellanblättern serviert, milde Schärfe, knackiges Gemüse, zartes Fleisch und dazu eine silberne Schüssel …