Alle Artikel in: unterwegs

Appetit auf New York

Shopping und Sightseeing in New York – meine Damen – macht müde, aber vor allem hungrig. Falls Sie demnächst einen Ausflug planen in die Stadt, die niemals schläft, hier ein paar Tipps von unserem Blogger-Kollegen und New-York Food-Spezialisten Derk Hoberg/www.newfoodcity.de: Fine Dining in New York Meine Damen, diese Stadt bietet mit 23.000 Restaurants und Imbissen jeden Tag eine kulinarische Weltreise. Wir steigen gleich mal auf allerhöchstem Niveau ein und lassen uns von einem der derzeit angesagtesten Köche, dem Schweizer Daniel Humm verwöhnen. Nirgendwo habe ich in letzter Zeit besser gespeist, als in seinem eleganten Gourmettempel ‚Eleven Madison Park‘ in der Madison Avenue. Für feine Gaumen ebenso empfehlenswert sind das ‚Daniel‘ von Sternekoch Daniel Boulud weiter oben in der Upper East Side oder das ‚Bâtard‘ des Österreichers Markus Glocker in TriBeCa. Aber auch eine Lady spielt mit in der ersten Liga der New Yorker Spitzenköche: Melissa Rodriguez steht im Nobel-Italiener del Posto am Herd und wurde von der New York Times mit 4 (US) Sternen ausgezeichnet. Insgesamt gibt es in New York sage und schreibe 72 Michelin-Sterne-Restaurants, …

Flaneurinnen… so schlendern Damen…

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ Verehrte Ladies, hoffentlich konnte jede von Ihnen ihren kleinen Zauber zu Jahresbeginn entdecken? Oft ist es ja nur eine Winzigkeit, ein Hauch von Schnee auf einem Tannenzweig, ein Eiszapfen an der Dachrinne, ein Sonnenstrahl, der durchs Fenster fällt oder warmer Kerzenschimmer, schöne Momente… Gute Vorsätze Die Zeit verfliegt und schon ist die Hälfte des ersten Monats verstrichen. Hatten Sie gute Vorsätze? Sind diese schon wieder über Bord geworfen oder sind Sie noch eisern beim Nichtrauchen, Sporteln oder Diät machen? Ich habe mir nichts vorgenommen, aber ich habe eine wunderbare Entdeckung gemacht und der möchte ich in diesem Jahr folgen: der Flaneur Society In Zeiten von Google-Maps und GPS, von Navis und Handys, die uns durch den Großstadtjungle genauso hindurchlavieren, wie durch die Labyrinthe historischer Zentren – was überlässt man da noch dem Zufall? Wenn wir immer auf unsere Handys starren, was nehmen wir dann von unserer Umgebung noch wahr? Wenn wir nur noch den direkten Weg suchen, was entgeht uns da alles? Einfach mal treiben lassen, flanieren – große Vorbilder …

Baden-Baden – „Alles geht“

„Rien ne va plus“ – „nichts geht mehr“ das sagen nur die Croupiers im Spielcasino von Baden-Baden – Abend für Abend, in stoischer Ruhe: „rien ne va plus“. In Wahrheit, meine Damen, geht alles in dieser Stadt in der schon römische Kaiser badeten und in der wahrscheinlich mehr Jaguars unterwegs sind, als in jedem anderen deutschen Kurort. Das schönste Casino der Welt …so soll Marlene Dietrich die Spielbank in Baden-Baden bezeichnet haben. Ladies, selbst wenn man nicht spielsüchtig ist – in diesem Räumen sollte man sein Glück einmal versucht haben – schon aus literarischen Gründen. Natürlich sind die Zeiten nicht mehr so mondän, wie damals, als Fjodor Dostojewski hier (selbst betroffen) den Stoff für seine Novelle fand und der russische und europäische Adel seine Ländereien verspielte. „Der Spieler“ erzählt davon und ist immer wieder lesenswert. Die prachtvollen Räume strahlen wie damals in sattem Rot und Gold, üppige Deckengemälde, Stuck und schimmernde Kristall-Lüster verleihen ihnen Glanz. In ganz großer Abendrobe erscheint die Damenwelt nicht mehr, aber im „ kleinen Schwarzen“ und die Herren in Anzug. Die …

Toskanische Sterneküche mit Gianna

Ladies, wenn es Herbst wird in der Toskana, verschwinden die Touristenmassen und es bleiben die Genießer(innen). Die Nebel wallen morgens über die Hügel und die Nadelspitzen der Zypressen stechen dunkel aus ihnen hervor – so wie auf den beliebten Kitschpostkarten. Die Weinberge leuchten rot und gelb und die Ölmühlen arbeiten auf Hochtouren, um möglichst schnell das kostbare Öl aus den Oliven zu pressen. Es duftet nach Wein und Kastanien… Sie merken schon: Ich gerate ins Schwärmen. Dies ist eine Einladung zu einem kulinarischen Kurztripp, der zu höchsten kulinarischen Genüssen führt! – um nicht zu sagen, in den kulinarischen Himmel. Wir lassen uns nämlich von toskanischen Spitzenköchen verwöhnen und schauen ihnen in die Töpfe. Denn es geht bei dieser Reise nicht nur ums Schlemmen und Genießen, sondern vor allem auch um’s Kochen: drei Kochkurse bei Spitzenköchen stehen auf unserem Programm. Glasmacher, Manhattan und Weinbarone Wir wohnen in Colle di Val d’Elsa. Den Namen haben Sie vielleicht noch nie gehört, denn dieser Ort zwischen Florenz und Siena ist noch ein kleiner Geheimtipp. Allerdings nicht für Feinschmecker, denn …

Meine Damen „gekocht, gebloggt, geliked“

Wenn wir mit der Bahn reisen, meine Damen, dann ist es doch wohl selbstverständlich, dass wir uns einen Cappuccino oder – je nach Tageszeit – ein Gläschen „Rotkäppchen“-Sekt im Speisewagen gönnen. Leider gibt es Speisewägen ja nur in der Premiumklasse der Bundesbahn, im ICE. In normalen Intercity-Zügen müssen wir zufrieden sein, wenn jemand ein Wagerl mit Kaffee und Getränken durchschiebt. Also steigen wir lieber ein, in einen ICE 1 von München nach Berlin. Allerdings geht meine Reise nur bis Nürnberg. Zeit genug, denke ich mir, um gemütlich zu Abend zu essen, ein bisschen aus dem Fenster zu schauen und die Landschaft in der untergehenden Sonne vorüberziehen zu sehen. Der ICE hat übrigens, den schönsten Speisewagen in europäischen Zügen – noch ein klein wenig nostalgisch, mit roten Kunstlederpolster, erinnert er noch entfernt daran, was Speisewägen einmal waren – anno dazumal – zum Beispiel im legendären Orientexpress: Silberbesteck, Damast-Tischdecken, Kristallgläser… das gibt’s heute nur noch im Film oder als „Besonderes Reiseerlebnis“ für viel Geld. Seufz! Seufz auch, weil, kaum habe ich mich im rollenden Restaurant niedergelassen, die …

Art dé­co und „Longlife“ in Castrocaro Terme

Art dé­co lässige Eleganz, gute Küche, sprudelnde Termen und eine Jahrhunderte alte Geschichte – das alles, meine Damen, erwartet Sie im Grand Hotel Terme in Castrocaro. Zugegeben, auch für mich war Castrocaro bis dato ein unbekannter Fleck auf der Italienkarte (und ich kenne mich da eigentlich recht gut aus), aber das Phantastische an diesem Land ist letztendlich doch, dass es immer wieder noch ein weiteres Kleinod zu entdecken gibt. Und was für ein Glück, dass ich ohnehin gerade nach Bologna musste, als mich die Einladung ins Grand Hotel Terme nach Castrocaro erreichte. Von Bologna ist das alte Römerbad nämlich nur eine gute Stunde entfernt. Das Grand Hotel Von Außen ein eher schlichter Bau im typischen Stil der 30er Jahre mit der sparsamen Ornamentik dieser Zeit, offenbart sich der Luxus des Grand Hotels vor allem in seinem Inneren. Beim Betreten der Halle fühlt man sich, wie im Kino der 30er Jahre und erwartet eine elegante Diva die die geschwungene Treppe hinunter schreiten, um in einem der Fauteuils Platz zu nehmen. Aber – auch unsereiner fühlt sich …

Mizu Onsen: Japanische Badekultur am Tegernsee…

…im MIZU ONSEN – SPA – im Hotel BACHMAIR WEISSACH am schönen Tegernsee. Japans Kultur der berühmten „Onsen-Bäder“ ist eine jahrhundertalte Tradition der Entspannung in den heißen Quellen. Davon inspiriert hat das BACHMAIR WEISSACH eine 3000 m2 SPA-Landschaft eröffnet und die Damen haben sie besichtigt. Heiß und kalt- das ist das Wechselspiel beim Onsen-Ritual: Heißes Wasser zuerst und dann: Mizu: MIZU ist einerseits ein Ausdruck des Erstaunens, andererseits bedeutet es einfach kaltes Wasser. Und damit lässt sich bei MIZU ONSEN schon der Bogen zum Tegernsee schlagen: denn das mineralreiche, aber kalte Wasser des Tals eignet sich wunderbar für die außergewöhnliche Badelandschaft, die dieser Idee der japanischen Badekultur folgt: Eine behutsame und elegante Mischung aus Fernöstlichem und Bayerischem: Wasserbecken-Landschaften und großzügige Sauna-Anlagen, holzduftende Ruheräume und eine exzellente Sushi-Bar mit Ingwer-Sake-Cocktails. Schönheit, meine Damen, ist mehr als der äußere Schein, deshalb ruht das Mizu-Onsen-Spa auf vier Säulen: Langsamkeit, Einkehr, Klarheit und Wärme. In der Ruhe und der Einfachheit liegt die Kraft, sagt die Leiterin der Wellness-Oase, die Heilpraktikerin Lydia Heymann. Sie vertritt eine ganzheitliche Methode der Schönheitspflege: …

„Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“

Wir packen unseren Koffer und nehmen mit… Es ist Urlaubszeit, meine Damen, und da wir ja alle gerne reisen, spielen wir dieses alte Kinderspiel unter uns Ladies neu – ohne etwas zu vergessen! Das war doch die Spielregel bei „Ich packe meinen Koffer…“: Jede Mitspielerin zählt einen Gegenstand auf, den sie in den Koffer packt, bei der nächsten kommt ein neuer dazu und wer sich vertut: fliegt raus! Bei uns Damen fliegt keine raus, im Gegenteil: Wir fliegen weg! Und das mit dem perfekten Handgepäck! Koffer auf, es geht los! Denn: Alles, was man im bordgerechten Handköfferchen hat, reicht zumeist für ein chices Wochenende, aber wir sollten auch ein paar Tage zurechtkommen, wenn das große Gepäck nicht ankommt, beziehungsweise nachkommt. Was gehört in das perfekte Handgepäck? Der berühmte 1l-Gefrierbeutel (das definitiv hässlichste Accessoire!), in dem nur das Notwendigste im Miniformat dabei sein darf, ein kuschliges Kashmir-Tuch und ein Set Dessous und noch einige Sächelchen wie zum Beispiel: Kosmetik en miniature Zum Glück gibt es ja in vielen Drogeriemärkten alles in Miniaturausgabe: vom Shampoo über die …

Zu Gast bei „August und Maria“

Aying, meine Damen, ist immer eine Landpartie wert und gar nicht weit von München weg. Wie schön, wenn von weitem schon der Zwiebelturm der Andreaskirche grüßt, der Maibaum weiß-blau und die Wiesen saftig grün leuchten. Ach ja, und dann bräuchte man ein knallrotes Automobil, um so stilecht vorzufahren bei „August und Maria“. Die beiden haben den Brauereigasthof vor fast 100 Jahren erbaut und mit dem neu gestalteten Restaurant haben ihnen die Nachfahren ein Denkmal gesetzt. Gehoben Bayerisch Alles neu im Traditionshaus? Nein, Qualität wurde hier schon immer groß geschrieben und ein Vorzeigebetrieb war der Brauereigasthof auch schon immer. Schließlich ist die heutige Hausherrin, Angela Inselkammer, auch Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes. Mit dem neuen Küchenchef, der auch in einer brandneuen Küche arbeiten darf, hat sie eine gut Wahl getroffen. Er kombiniert gekonnt Bodenständigkeit mit Raffinesse und zaubert die richtigen Gerichte zum gediegen-bayerischen Ambiente. 8 Jahre hat der Schweizer Mario Huggler bei Feinkost-Käfer gedient. Er könnte locker einen Stern erkochen, will er aber nicht, sagt er, sondern lieber mit frischen, regionalen Produkten überzeugen. Aber natürlich …

Liebesknoten – Tortellini aus Valeggio sul Mincio

Valeggio sul Mincio, meine Damen, ist ein zauberhafter Ort unweit des Gardasees, aber noch zauberhafter sind die Tortellini, die dort hergestellt werden. Eine Pasta, so hauchzart wie Seide, eine Köstlichkeit, ich komme sofort ins Schwärmen, wenn ich daran denke! Aber nicht nur die kleinen Nudeln sind himmlisch, sondern vor allem auch die Legende, die sich darum rankt und von der es viele Versionen gibt. Hier eine kurze: Der Liebesknoten In den Fluten des Mincio, dem Fluss, der sich aus dem Gardasee durch die Poebene in die Adria ergießt, lebte einst die wunderschöne Nymphe namens Silvia. Ein junger Offizier verliebte sich unsterblich in die schöne Nixe und aus Liebe zu ihr stieg er hinab in die Fluten. Am Ufer zurück blieb ein seidenes Tüchlein mit einem zarten Knoten. Voilà – in Erinnerung daran formen die Frauen von Valleggio bis heute die winzigen Nudeln – die „Liebesknoten“. Valleggio Entdeckt habe ich den Ort südlich des Gardasees schon vor Jahren, aber ich muss gestehen, in diesem Jahr war ich zum ersten Mal im „Ristorante la Borsa“ und habe …