Alle Artikel in: unterwegs

Herbstzeit in der Heiltherme Bad Waltersdorf

Die Heiltherme Bad Waltersdorf, liebe Ladies, ist eine Entdeckung, die ich in diesem Herbst gemacht habe und aufs Wärmste empfehlen kann. Eingebettet in eine gesegnete Gartenlandschaft, in der pralle Kürbisse für das köstliche Kernöl gedeihen, einem die Äpfel in den Mund wachsen und Kräuterhexen ihr Wissen weitergeben, sprudelt seit den 1970-er Jahren, zu allem wohligen Überfluss, auch noch eine wunderbar warme Quelle. Wie so oft, wurde auch diese Heilquelle beim (vergeblichen) Bohren nach Öl entdeckt und seitdem sie in türkisblaue Becken gefasst und von Ruheoasen umgeben ist, dient sie dem Wohl der Menschheit sicher mehr als hässliche Bohrtürme, die die liebliche Landschaft verschandeln würden. Die Seele baumeln lassen Ja, ich weiß, der Spruch ist alt und zudem noch von der österreichischen Fremdenverkehrswerbung arg strapaziert :)), aber er ist einfach immer wieder zutreffend. Ich hatte Glück und konnte die Thermenlandschaft Bad Waltersdorf bei wunderbarem Wetter genießen, mich in der milden Herbstsonne draußen auf der Terrasse sonnen und in den Sprudelbecken von Kopf bis Fuß massieren lassen. Aber ich stelle mir vor, wie angenehm es auch sein …

„Saldi, saldi“ – Shopping à la Romana

Saldi, Saldi – steht jetzt in großen Lettern an den Schaufenstern der römischen Boutiquen. So wie bei uns Sale – wobei: mit diesem Wort, Ladies, konnten unsere Großütter bei Gott nichts anfangen und früher gab es dafür ja auch das wunderbare deutsche Wort „Ausverkauf“. Aber stellen Sie sich mal vor – diesen Worteumel an den Schaufenstern von Zara, H&M und Co – Ausverkauf! Naja, in Italien verstehen jedenfalls die Damen jeden Alters „Saldi“ und dass damit die Schnäppchen-Hochsaison begonnen hat. Shoppen mit den Römerinnen Wir, verehrte Damen, gehen in Rom nicht in die von Touristen überlaufenen Nobelstraßen wie die Via Condotti oder Via del Corso, wo auch Prada, Gucci und Co mit Rabatten werben. Vor manchen dieser Designer-Boutiquen bilden sich um diese Zeit regelrechte Warteschlangen – hauptsächlich von asiatischen und arabischen Touristinnen. Wer diese Statussymbole sucht, der muss sich natürlich einreihen. Aber wir folgen lieber den Römerinnen und Römern in eines der schönsten Viertel der Stadt: „Prati“. Gediegene, große Palazzi in den römischen Farben rot und ocker, baumbestandene, schattige Straßen mit Cafés, Eisdielen, kleinen Restaurants, …

Appetit auf New York

Shopping und Sightseeing in New York – meine Damen – macht müde, aber vor allem hungrig. Falls Sie demnächst einen Ausflug planen in die Stadt, die niemals schläft, hier ein paar Tipps von unserem Blogger-Kollegen und New-York Food-Spezialisten Derk Hoberg/www.newfoodcity.de: Fine Dining in New York Meine Damen, diese Stadt bietet mit 23.000 Restaurants und Imbissen jeden Tag eine kulinarische Weltreise. Wir steigen gleich mal auf allerhöchstem Niveau ein und lassen uns von einem der derzeit angesagtesten Köche, dem Schweizer Daniel Humm verwöhnen. Nirgendwo habe ich in letzter Zeit besser gespeist, als in seinem eleganten Gourmettempel ‚Eleven Madison Park‘ in der Madison Avenue. Für feine Gaumen ebenso empfehlenswert sind das ‚Daniel‘ von Sternekoch Daniel Boulud weiter oben in der Upper East Side oder das ‚Bâtard‘ des Österreichers Markus Glocker in TriBeCa. Aber auch eine Lady spielt mit in der ersten Liga der New Yorker Spitzenköche: Melissa Rodriguez steht im Nobel-Italiener del Posto am Herd und wurde von der New York Times mit 4 (US) Sternen ausgezeichnet. Insgesamt gibt es in New York sage und schreibe 72 Michelin-Sterne-Restaurants, …

Flaneurinnen… so schlendern Damen…

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ Verehrte Ladies, hoffentlich konnte jede von Ihnen ihren kleinen Zauber zu Jahresbeginn entdecken? Oft ist es ja nur eine Winzigkeit, ein Hauch von Schnee auf einem Tannenzweig, ein Eiszapfen an der Dachrinne, ein Sonnenstrahl, der durchs Fenster fällt oder warmer Kerzenschimmer, schöne Momente… Gute Vorsätze Die Zeit verfliegt und schon ist die Hälfte des ersten Monats verstrichen. Hatten Sie gute Vorsätze? Sind diese schon wieder über Bord geworfen oder sind Sie noch eisern beim Nichtrauchen, Sporteln oder Diät machen? Ich habe mir nichts vorgenommen, aber ich habe eine wunderbare Entdeckung gemacht und der möchte ich in diesem Jahr folgen: der Flaneur Society In Zeiten von Google-Maps und GPS, von Navis und Handys, die uns durch den Großstadtjungle genauso hindurchlavieren, wie durch die Labyrinthe historischer Zentren – was überlässt man da noch dem Zufall? Wenn wir immer auf unsere Handys starren, was nehmen wir dann von unserer Umgebung noch wahr? Wenn wir nur noch den direkten Weg suchen, was entgeht uns da alles? Einfach mal treiben lassen, flanieren – große Vorbilder …

Baden-Baden – „Alles geht“

„Rien ne va plus“ – „nichts geht mehr“ das sagen nur die Croupiers im Spielcasino von Baden-Baden – Abend für Abend, in stoischer Ruhe: „rien ne va plus“. In Wahrheit, meine Damen, geht alles in dieser Stadt in der schon römische Kaiser badeten und in der wahrscheinlich mehr Jaguars unterwegs sind, als in jedem anderen deutschen Kurort. Das schönste Casino der Welt …so soll Marlene Dietrich die Spielbank in Baden-Baden bezeichnet haben. Ladies, selbst wenn man nicht spielsüchtig ist – in diesem Räumen sollte man sein Glück einmal versucht haben – schon aus literarischen Gründen. Natürlich sind die Zeiten nicht mehr so mondän, wie damals, als Fjodor Dostojewski hier (selbst betroffen) den Stoff für seine Novelle fand und der russische und europäische Adel seine Ländereien verspielte. „Der Spieler“ erzählt davon und ist immer wieder lesenswert. Die prachtvollen Räume strahlen wie damals in sattem Rot und Gold, üppige Deckengemälde, Stuck und schimmernde Kristall-Lüster verleihen ihnen Glanz. In ganz großer Abendrobe erscheint die Damenwelt nicht mehr, aber im „ kleinen Schwarzen“ und die Herren in Anzug. Die …

Toskanische Sterneküche mit Gianna

Ladies, wenn es Herbst wird in der Toskana, verschwinden die Touristenmassen und es bleiben die Genießer(innen). Die Nebel wallen morgens über die Hügel und die Nadelspitzen der Zypressen stechen dunkel aus ihnen hervor – so wie auf den beliebten Kitschpostkarten. Die Weinberge leuchten rot und gelb und die Ölmühlen arbeiten auf Hochtouren, um möglichst schnell das kostbare Öl aus den Oliven zu pressen. Es duftet nach Wein und Kastanien… Sie merken schon: Ich gerate ins Schwärmen. Dies ist eine Einladung zu einem kulinarischen Kurztripp, der zu höchsten kulinarischen Genüssen führt! – um nicht zu sagen, in den kulinarischen Himmel. Wir lassen uns nämlich von toskanischen Spitzenköchen verwöhnen und schauen ihnen in die Töpfe. Denn es geht bei dieser Reise nicht nur ums Schlemmen und Genießen, sondern vor allem auch um’s Kochen: drei Kochkurse bei Spitzenköchen stehen auf unserem Programm. Glasmacher, Manhattan und Weinbarone Wir wohnen in Colle di Val d’Elsa. Den Namen haben Sie vielleicht noch nie gehört, denn dieser Ort zwischen Florenz und Siena ist noch ein kleiner Geheimtipp. Allerdings nicht für Feinschmecker, denn …

Meine Damen „gekocht, gebloggt, geliked“

Wenn wir mit der Bahn reisen, meine Damen, dann ist es doch wohl selbstverständlich, dass wir uns einen Cappuccino oder – je nach Tageszeit – ein Gläschen „Rotkäppchen“-Sekt im Speisewagen gönnen. Leider gibt es Speisewägen ja nur in der Premiumklasse der Bundesbahn, im ICE. In normalen Intercity-Zügen müssen wir zufrieden sein, wenn jemand ein Wagerl mit Kaffee und Getränken durchschiebt. Also steigen wir lieber ein, in einen ICE 1 von München nach Berlin. Allerdings geht meine Reise nur bis Nürnberg. Zeit genug, denke ich mir, um gemütlich zu Abend zu essen, ein bisschen aus dem Fenster zu schauen und die Landschaft in der untergehenden Sonne vorüberziehen zu sehen. Der ICE hat übrigens, den schönsten Speisewagen in europäischen Zügen – noch ein klein wenig nostalgisch, mit roten Kunstlederpolster, erinnert er noch entfernt daran, was Speisewägen einmal waren – anno dazumal – zum Beispiel im legendären Orientexpress: Silberbesteck, Damast-Tischdecken, Kristallgläser… das gibt’s heute nur noch im Film oder als „Besonderes Reiseerlebnis“ für viel Geld. Seufz! Seufz auch, weil, kaum habe ich mich im rollenden Restaurant niedergelassen, die …

Art dé­co und „Longlife“ in Castrocaro Terme

Art dé­co lässige Eleganz, gute Küche, sprudelnde Termen und eine Jahrhunderte alte Geschichte – das alles, meine Damen, erwartet Sie im Grand Hotel Terme in Castrocaro. Zugegeben, auch für mich war Castrocaro bis dato ein unbekannter Fleck auf der Italienkarte (und ich kenne mich da eigentlich recht gut aus), aber das Phantastische an diesem Land ist letztendlich doch, dass es immer wieder noch ein weiteres Kleinod zu entdecken gibt. Und was für ein Glück, dass ich ohnehin gerade nach Bologna musste, als mich die Einladung ins Grand Hotel Terme nach Castrocaro erreichte. Von Bologna ist das alte Römerbad nämlich nur eine gute Stunde entfernt. Das Grand Hotel Von Außen ein eher schlichter Bau im typischen Stil der 30er Jahre mit der sparsamen Ornamentik dieser Zeit, offenbart sich der Luxus des Grand Hotels vor allem in seinem Inneren. Beim Betreten der Halle fühlt man sich, wie im Kino der 30er Jahre und erwartet eine elegante Diva die die geschwungene Treppe hinunter schreiten, um in einem der Fauteuils Platz zu nehmen. Aber – auch unsereiner fühlt sich …

Mizu Onsen: Japanische Badekultur am Tegernsee…

…im MIZU ONSEN – SPA – im Hotel BACHMAIR WEISSACH am schönen Tegernsee. Japans Kultur der berühmten „Onsen-Bäder“ ist eine jahrhundertalte Tradition der Entspannung in den heißen Quellen. Davon inspiriert hat das BACHMAIR WEISSACH eine 3000 m2 SPA-Landschaft eröffnet und die Damen haben sie besichtigt. Heiß und kalt- das ist das Wechselspiel beim Onsen-Ritual: Heißes Wasser zuerst und dann: Mizu: MIZU ist einerseits ein Ausdruck des Erstaunens, andererseits bedeutet es einfach kaltes Wasser. Und damit lässt sich bei MIZU ONSEN schon der Bogen zum Tegernsee schlagen: denn das mineralreiche, aber kalte Wasser des Tals eignet sich wunderbar für die außergewöhnliche Badelandschaft, die dieser Idee der japanischen Badekultur folgt: Eine behutsame und elegante Mischung aus Fernöstlichem und Bayerischem: Wasserbecken-Landschaften und großzügige Sauna-Anlagen, holzduftende Ruheräume und eine exzellente Sushi-Bar mit Ingwer-Sake-Cocktails. Schönheit, meine Damen, ist mehr als der äußere Schein, deshalb ruht das Mizu-Onsen-Spa auf vier Säulen: Langsamkeit, Einkehr, Klarheit und Wärme. In der Ruhe und der Einfachheit liegt die Kraft, sagt die Leiterin der Wellness-Oase, die Heilpraktikerin Lydia Heymann. Sie vertritt eine ganzheitliche Methode der Schönheitspflege: …

„Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“

Wir packen unseren Koffer und nehmen mit… Es ist Urlaubszeit, meine Damen, und da wir ja alle gerne reisen, spielen wir dieses alte Kinderspiel unter uns Ladies neu – ohne etwas zu vergessen! Das war doch die Spielregel bei „Ich packe meinen Koffer…“: Jede Mitspielerin zählt einen Gegenstand auf, den sie in den Koffer packt, bei der nächsten kommt ein neuer dazu und wer sich vertut: fliegt raus! Bei uns Damen fliegt keine raus, im Gegenteil: Wir fliegen weg! Und das mit dem perfekten Handgepäck! Koffer auf, es geht los! Denn: Alles, was man im bordgerechten Handköfferchen hat, reicht zumeist für ein chices Wochenende, aber wir sollten auch ein paar Tage zurechtkommen, wenn das große Gepäck nicht ankommt, beziehungsweise nachkommt. Was gehört in das perfekte Handgepäck? Der berühmte 1l-Gefrierbeutel (das definitiv hässlichste Accessoire!), in dem nur das Notwendigste im Miniformat dabei sein darf, ein kuschliges Kashmir-Tuch und ein Set Dessous und noch einige Sächelchen wie zum Beispiel: Kosmetik en miniature Zum Glück gibt es ja in vielen Drogeriemärkten alles in Miniaturausgabe: vom Shampoo über die …