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Der Trend zum Kleid

Meine Damen, er hält an! Gerade fanden in München wieder die Ordertage statt, zu denen Einkäuferinnen und Einkäufer aus ganz Süddeutschland, Österreich und der Schweiz anreisen, um für ihre Boutiquen die Kollektionen für die nächste Saison zu ordern. Zum Glück ging es bei den heißen Temperaturen wenigstens um die nächste Sommermode.

Ich habe mich auf der In-Fashion – auf der Praterinsel – umgesehen, da hier individuelle, kleine Modefirmen ausstellen, die zum Teil auch nachhaltig produzieren, Mode für starke Frauen und fast ohne Verfallsdatum. (die Mode!) Aber natürlich lassen wir uns jede Saison gerne wieder von Neuem verführen. Meine Lieblingsstücke hatte ich schnell gefunden: Das fließende Wickelkleid mit buntem Print-Muster des holländischen Labels La Salle und die luftige Hose in gleichem Design – darin würde ich gerne Hermine sehen, aber sie war nicht dabei. Und das luftige Leinenkleid der italienischen Firma BlueBerry, so leicht und fröhlich wie ein Sommertag in der Toskana. Dort werden die zum Teil romantischen, zum Teil schlichten, klassischen Kleider auch tatsächlich aus natürlichen Materialien gefertigt. Nichts ist angenehmer an einem heißen Sommertag als ein weites Kleid aus Leinen oder feinem Leinencrêpe, das nicht einengt und trotzdem feminin ist.

Fließende Stoffe und zum Teil kräftige Farben, Mustermix, aber auch viel Schwarz-Weiß wird es in der kommenden Sommersaison geben. Raffinierte Details, die erst beim zweiten Hinsehen bestechen. Die Schnitte sind körperbetont und doch angenehm weit. Die neue Länge vieler Kleider erinnert mich an die 70er Jahre: „Midi“ haben wir damals zu den bis in die Wade reichenden Gewändern gesagt, die den Minirock abgelöst haben. Diese Länge ist absolut angesagt. Wie schon in dieser Saison gibt es auch viel Knöchellanges: schmale Unterkleider mit hauchzarten Stoffen darüber, wie sie zum Beispiel der israelische Designer Gershon Bram in zarten Grautönen entwirft.

Und, meine Damen, falls Sie noch irgendwo einen Ballonrock versteckt haben, Sie wissen schon, die Röcke, die sich nach unten aufstülpen – es ist ja noch gar nicht so lange her, dass sie sehr in Mode waren – dann, nicht zu den Altkleidern geben, sondern mit einem neuen Oberteil aufpeppen. Ballonröcke habe ich in vielen Varianten und Längen gesehen und ich glaube, ich schau’ gleich mal in meinem Schrank nach, ich müsste auch noch ein Modell besitzen, das spätesten im nächsten Sommer wieder zu Ehren kommen könnte. Das nenne ich nachhaltig und das ist ja schließlich extrem modern.

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