chic & schön, MUC
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Gar nicht muffig: Der Muff

Der Muff ist unser Lieblingsaccessoire in diesem Winter. Damen mit Muff kennt man eigentlich nur noch von so manchen alten Gemälden… meist elegant im langen Mantel mit Pelzmütze und auf Schlittschuhen.
Bei den eisigen Temperaturen der vergangenen Tage, in denen die Finger klamm geworden sind, verehrte Damen, haben wir beide die kuscheligen „Erbstücke“ von unseren Müttern und Großmüttern ausgegraben und es genossen, unsere Hände darin zu wärmen. Und dabei haben wir uns ein bisschen wie Frau Gräfin von anno dunnemals gefühlt

Kennen Sie den Muff überhaupt noch? Unsere Mütter haben sich beim Schlittschuhlaufen die Hände damit warmgehalten, Großmama ist im Winter nie ohne Muff flaniert und versteckte darin das Taschentüchlein gegen die Winternase und immer ein paar Reserve-Pfennige.
Ach ja, und Madame beim Spaziergang konnte den Muff neckisch vor´s Gesicht halten, wenn sie ihre wahren Gedanken nicht preisgeben wollte und sah dabei bezaubernd aus.

Kein Muff, der Muff!

Und weshalb tragen wir wieder Muff, verehrte Ladies? Nicht nur aus Nostalgie oder weil wir ihn modisch entzückend finden, sondern weil wir im Muff auch bequem das Handy verbergen können und nicht erst mühsam die Hände aus den Handschuhen schälen müssen, um nach der Uhrzeit, den aktuellen Nachrichten aus dem Büro oder auch vom Herzbuben zu schauen.
Ein schlechtes Gewissen haben wir wegen unserer Pelz-Muffs nicht, denn es sind alte Erbstücke. Sie liegen seit Jahren in den Schränken – sorgfältig mit Lavendelsäckchen vor Mottenbefall geschützt und wir haben sie in diesen klirrend kalten Tagen einfach nur wieder entdeckt. Dafür verzichten wir auf die aktuellen Winterparkas mit Pelzbesatz von gequälten Tieren.

Wie aktuell wir sind haben wir spätestens bei der Entdeckung dieser schicken „Muff-Tasche“ im Hause Loden Frey festgestellt. Es passt nicht nur enorm viel rein, sie ist wie ein Kuscheltier, das man nicht mehr hergeben möchte und wärmt auch noch die Hände.

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