chic & schön, MUC
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Meine-Damen auf der „in fashion munich“

Hier geht es nicht um Trends, sondern um Stil

Ich hab mich mit Gianna auf der „in fashion munich“ verabredet, einer kleinen, aber feinen Fachmesse für Mode&Accessoires und bin erst mal gespannt: Damen-Mode? Die gab es ja einmal für unsere Tanten: brave Polyacryl-Twin-Sets und beige Röcke, kleine Strickwesten und langweilige Mäntel. Oder die chicere Version: Cashmere-Twin-Sets, Bleistiftröcke, Perlenkette und Persianer.
Aber was machen Frauen wie wir? Wir kaufen bequem bei den großen Ketten ein paar Basics (uns passt und steht fast alles!) – und peppen das Ganze mit ein paar edlen Stücken ausgefallener Labels auf. Oder online shoppen, worauf ich nie Lust habe: Ich möchte die Stoffe spüren und die Kleidung anprobieren. Weil es Kleidung ist, für Klamotten bin ich zu… sagen wir mal… erwachsen.

Klein aber fein

Wo ist sie, die individuelle Mode der kleinen Labels, die nicht nur für die jungen Frauen in putzigen Boutiquen angeboten wird sondern für uns uns uns uns, meine Damen?
Also: Wir haben vieles gesehen, etliches hat uns sehr gefallen und manches begeistert!
Die Mode, die den Einkäufern (es ist eine Fachmesse) auf der „in fashion munich“ – präsentiert wird, ist von kleinen europäischen Labeln, hochqualitativ und wird fast ausschließlich in den jeweiligen Ländern gefertigt. Liebevoll und nachhaltig.

Hermines Traum in Strick

Meine Favoriten waren zum Beispiel:
#Kobleder (www.mode.kobleder.at): Feine Strickwaren aus Österreich mit einer fast 90-jährigen Tradition: Frische Farben, hervorragende Verarbeitung und feinste Wolle, alles hergestellt im Innviertel. Die Einzelteile miteinander kombinert: Recht schön, aber pfiffiger finde ich, die Strickjackerl im Chanel-Stil oder einen weichen fuchsiafarbenen Strick-Janker mit Zopfmuster zu Jeans oder lässigen Hosen zu tragen.
Würde ich für eine www.meine-damen.de Boutique nehmen.

Giannas Lieblingstücher

Bei den Kleidern auf der Messe gab es viel Tragbares, Zeitloses. Stücke, die nie unmodern werden, aber auch ebensolche Accessoires. Von „Fortschritt Berlin“ hätte ich am liebsten gleich fünf Schals, alle Handtücher, Tischdecken und Kissenbezüge gekauft. Die Schals aus feinster Seide mit Merinowolle, noch weicher und schmeichelnder die aus Seide und Tencel. Aber vor allem das Design hat’s mir angetan: inspiriert von alten japanischen, ozeanischen und chinesischen Mustern in wunderschönen Farben – nicht nur Schals auch Strickkleider (Hermine hat toll in einem ausgesehen). Frotteehandtücher oder Tischläufer. Ein Stück schöner als das andere und alles Öko-Zertifiziert und in Thüringen hergestellt. Rein damit in unsere fiktive Boutique oder doch bestellen? www.fortschritt-berlin.com

Kleidung zum Wohnen

#TheSwissLabel (www.theswisslabel.ch): Kleider und Tops, in denen ich am liebsten wohnen würde, so himmlisch sind die Materialien: Jersey, Cashmere und Modal. Kuschlig und sehr chic. Klassische Schnitte, fließende Stoffe in zarten Farben. Das Label hat auch den passenden Slogan: „Bequem, pflegeleicht und anschmiegsam – Für die Frau, die mitten im Leben steht“.
Käme auch in die www.meine-damen.de Abteilung.

„Green Boots“ aus Portugal

Die nächste Wiesn kommt bestimmt und dann stellt sich, wie jedes Jahr die Frage: „Welche Schuhe zum Dirndl“ ? Ballerinas oder Highheels“? Beides nicht wirklich prickelnd und richtige Trachtenschuhe? Auch eher – sagen wir mal – old fashioned.
Der pfiffigste Dirndlschuh dieser Saison wird in zauberhaften Farben mit allen nur erdenklichen Accessoires, in Portugal gefertigt. Dort erleben kleine Manufakturen derzeit einen richtigen Aufschwung. In solch einer Manufaktur werden die knöchelhohen Schnürstiefel in hellblau, flieder, rosa und vielen anderen Farben hergestellt. Spitzen, Schuhbänder, Laschen gibt es zum Wechseln, sodass der Schuh verspielt oder klassisch getragen werden kann. Zum Anschauen: www.greenboots.pt und bestellen www.stilhaus-magazin.de.

Für die „Principessa“

Ein drittes Beispiel: #princessemetropolitaine:
Kleidchen für Prinzessinnen. Für junge und nicht mehr ganz junge. Ein reizendes Label mit Glücksklee-Logo statt Goldkante: Kleider, die vielleicht sogar Grace Kelly oder Audrey Hepburn gefallen hätten: Schlicht und chic mit liebevollen Details wie kleinem Glitzer auf Polka dots, dem Kleeblatt auf einem Schönstrick-Top und hauchzarter Spitze auf strenger A-Line.
(www.princessemetropolitaine.com)
Würde ich sofort für www.meine-damen.de ordern.

1 Kommentare

  1. Hi!
    If you go „in fashion Munich“ -messe this weekend I recommend to visit Pirita Design Oy. 100 % linen Knitwear label. They come from Finland and sell also in Switzerland in Thalwil, Wetzitkon and Winterthur at the moment.

    Best Wishes,

    Marja-Liisa Annala

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