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Mode-Revue mit meine-damen.de bei Yousefy/THE STORE

Coco Chanel soll einmal gesagt haben: „Ich mache keine Mode, ich bin Mode“ und dieses Statement passt auch zu Sabine Yousefy und ihrem „THE STORE/Home of Fashion“.

Jetzt mit Café!

Aber nicht irgendein Café, meine Damen, nein, ein kleines Refugium mit einem zauberhaften kleinen Garten – eine Oase im Großstadttrubel – gestaltet von Isabel Nonnenmacher – allein schon die Tapete ist einen Besuch wert, mit, wie hat es die Interior-Designerin so schön zur Einweihung gesagt: „mit kleinen, betrunkenen Tierchen“ – in wunderbaren Farben purzeln sie über die Wand, die Christian-Lacroix-Kissen sind genauso bunt und leuchtend (sie dürfen auch gekauft werden) und die Sessel: groß und bequem. Hier kann Frau sich einfach ein Stündchen zurückziehen, lesen, mit Freundinnen verabreden oder, den Herrn Gemahl, den Freund, jedenfalls den männlichen Begleiter, zu einem Espresso oder einem „Smoothie“ einladen, damit ihm die Wartezeit während der Anprobe nicht zu lang wird. Das nennen wir Mode und Einkaufen mit Stil und vor allem mit Muße!

Mode und Musik

Ein Mode-Café im Stil von Yousefy verdient natürlich mehr als eine Modenschau – zur Eröffnung gab es eine Mode-Revue! Schon als Operetten-Tenor Anton Leiss-Huber eingangs durch THE STORE schmetterte, „es muss was Wunderbares sein…“ (aus der Operette „Das weiße Rössl“) waren alle Gäste überrascht und hingerissen! Es folgte eine musikalisch Reise von den 1930iger bis in die 1960iger Jahre, aber mit Mode aktueller Fashion-Labels wie Maison Common, Marcell von Berlin, Sly 010, mit Taschen von Sonja Schwarz und Hüten von Alida und einer Abendrobe von Marcel Ostertag. Und in der, meine Damen, sah Hermine zauberhaft aus. Sie führte nicht nur hinreißende Kleider vor, sondern auch mit Charme durch den Abend. Musik und Mode wurden von großartigen Künstlern präsentiert: Der Sopranistin Thea Schütte, der Schauspielerin und Sängerin Kathrin Anna Stahl und Anton Leiss-Huber, Operetten-Sänger, Schauspieler und Krimi-Autor, sowie dem jungen Akkordeon-Musikpreisträger Julian Schwarz.

Eine musikalische Zeitreise

Wo gibt es das sonst noch, dass Sängerinnen „Wiener Schmäh und Diseusen-Lieder“ schmettern und genauso formvollendet mit Charme, Grazie und Grandezza Mode vorführen? Kathrin Anna Stahl und Thea Schütte als singende Mannequins, ließen ihre wunderbaren Stimmen erklingen und sangen „Der weiße Mond von Maratonga“, „Salzburger Nockerl“, „Ein Schiff wird kommen“, „Ein Neandertaler“, “ Oh Donna Clara“… So hat Designer Marcell von Berlin, der ebenfalls zu Gast war, Mode noch nie zu sehen bekommen. Auch die über 100 Gäste, darunter auch einige Herren, genossen den Abend sichtlich, bei veganen Häppchen und einem Glas Cremant.

Der Salon

Die Lieder stammten alle aus einer Zeit, als man nicht einfach in ein Kaufhaus ging , sondern in der es noch so etwas wie Modesalons gab, Salons, in denen man verweilte, sich bei einem Glas Schampus die Mode vorführen ließ, die dann für die kommende Saison, den Urlaub an der Riviera oder die Sommerfrische im Salzkammergut geordert wurde. Nein, nicht dass wir jetzt die alten Zeiten heraufbeschwören wollen, obwohl wir ja immer gerne ein wenig nostalgisch sind. Nein, es geht darum und das ist auch das Anliegen von Sabine Yousefy, ein ihrer anspruchsvollen Mode entsprechendes Ambiente zu schaffen. Das Café ist ein kleiner Salon, in dem sich die Kundinnen treffen, in dem aber auch über Literatur, Mode und Musik geredet werden soll. Sie werden noch davon hören, meine Damen.

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