Alle Artikel mit dem Schlagwort: aufgetischt

eat&STYLE 2018

Für ein Wochenende eintauchen in verführerische Düfte und Welten. Nein, Ladies, wir gehen nicht zu einem Parfumeur, sondern schnuppern und schmecken uns durch Wein-, Kaffee- und Gewürzwelten, schauen in die Töpfe großer Meister und legen auch selbst Hand an – wenn wir wollen. Muss aber nicht sein. Auf der eat&STYLE, der Messe für Feinschmecker und Feinschmeckerinnen, am 3. und 4. November im Zenith in München, dürfen wir so richtig schwelgen: kleine, feine Manufakturen laden ein viel Selbst- und Handgemachtes zu entdecken und zu probieren, – ich sage nur Trüffel, Honig, feine Pasteten, Schinken, Käse… na, läuft das Wasser schon im Mund zusammen? Im Kaffeelabor lernen wir Herzen auf den Capuccino zu zaubern, in der Miele Backstube verrät uns Veronique Witzigmann das Geheimnis ihrer Fruchtaufstriche und im Kochstudio zeigen die Küchenchefs was alles geht „Sous Vide“ und vor allem mit dem neuen „Dialoggarer“. Dieses Wundergerät „spricht“ mit den Speisen und gart jede Zutat auf den Punkt. Fleischpapst Lucki Maurer verrät, wie wir das ultimative Steak zubereiten und insgesamt haben Sie die Chance auf 1000 kostenlose Seminarplätze, …

Die Damen im Sternenhimmel

„1 Hot Dog und 2 Sterne“ – brillant kochen auf jedem Niveau – das kann natürlich nur ein Sternekoch. Nun glauben wir zwei Ladies, auf mittlerem Niveau ganz gut mitzubrutzeln können, aber Sterneküche alltagstauglich zu machen, ist doch immer wieder ein Experiment! In diesem Fall versucht es Bobby Bäuer mit seinem neuen Kochbuch. Da ist es doch eine Freude, dass ich bei der Buchvorstellung letzte Woche in der Münchner BMW-Welt – vom Meister selbst in seinem Restaurant „Esszimmer“ – ein Sterne-Menü als schöne Appetit-Häppchen serviert bekommen habe. Sterneküche für fortgeschrittene Laien Auf diesem Niveau – meine Damen – wird sogar ein simpler Hot-Dog „ladylike“. Dieser Sterne-Hot-Dog war übrigens köstlichst: klein und sehr sehr fein! Vom Feinsten auch die anderen Gaumenfreuden und durchaus auch für den Hausgebrauch nachzukochen – zumindest laut Bobby Bräuer. Der meint: mit Liebe zum Produkt und zum Kochen, ein bisschen Übung, Tipps und Tricks, kann jeder Köstliches erschaffen. Ehrlich gesagt, habe ich es noch nicht probiert, aber die Rezepte in dem Buch sind jedenfalls sehr appetitanregend: Seeteufel, Artischocken, Ka-pernsauce, Strozzapreti mit hellem …

Aronia – Superfood und Wunderbeere aus der Oststeiermark

Jugendliches Aussehen und Gesundheit – das wünschen wir uns doch alle und – mal ehrlich – wir sind doch auch bereit, Einiges dafür zu tun. Ich, meine Damen, beginne zum Beispiel schon am frühen Morgen damit, indem ich 1-2 Teelöffel gemahlene Aroniabeeren in mein Müsli gebe. Das mache ich schon länger, denn ich habe bereits auf der Grünen Woche in Berlin ein Paket dieses Pulvers erstanden. Der Garten Eden Wie diese Beeren wachsen, wie sie kultiviert und verarbeitet werden, das habe ich allerdings gerade erst in der Ost-Steiermark erfahren. Diese Region ist ein großer Obstgarten in dem Äpfel, Birnen und Beeren – und natürlich die berühmten Kürbisse aus denen das köstliche Kürbiskernöl gemacht wird – prächtig gedeihen. Kaum ein Haus, an dem nicht ein Hinweisschild zum Kaufen und Verkosten von Selbstgemachtem – oder Angebautem, einlädt. Hier wird seit einigen Jahren die Aronia, auch Apfel- oder Baumheidelbeere genannt, von vielen Bauern kultiviert und verarbeitet. Die Sträucher sind anspruchslos und resistent gegen Schädlinge, sodass es nicht schwer ist, die kleinen, rosinenartigen Früchte mit dem herben Geschmack in Bio-Qualität zu …

Kribbelndes Dinner – Spitzenküche mit Insekten

Nein, Ladies, jetzt nicht gleich aufschreien und „igitt“sagen – bitte erst mal zuhören, beziehungsweise behutsam weiterlesen: Zugegeben, „Essbare Erde mit Mehlwurmmehl, gepökeltem Wachtelei und Mehlwurmsuppe“ oder „Grillierte Heuschrecken in Apfel-Marinade, Baked Potatoes mit Grillen“ und „Schokoladen Canache mit Mehlwürmer Orangenöl und Mehlwurm-Krokant-Glacées „ – das hört sich zwar ziemlich exotisch an, aber so extrem exotisch hat es gar nicht geschmeckt. Ob ich der Krabbe, der Schnecke oder der Grille ins Auge sehe – mal ehrlich, was macht das für einen Unterschied? Es ist allein die Vorstellung, die das Kribbeln im Bauch verursacht und nicht das Tier. Es hat mich aber auch eine kurze Überwindung gekostet zuzugreifen und Mehlwürmer, auch wenn sie geröstet angenehm nussig schmecken, werden sicher nicht meine Leibspeise. Aber, es war eine spannende Erfahrung und eine Erweiterung meines kulinarischen Horizonts. Letztendlich kommt es auch bei diesen Tierchen auf die Würze und die Zubereitung an, denn selbst haben sie, wenn überhaupt, nur einen zarten Eigengeschmack.   Neue Nahrung für die Welt In Europa haben wir keine Tradition was den Verzehr von Insekten anbetrifft. Obwohl …

„Cook & Serve“ – der Eschenbach Porzellankochtopf

„Cook & Serve“ – unsere Mütter hätten diesen Begriff nicht verwendet, aber von dem Eschenbach Porzellankochtopf wären auch sie begeistert gewesen. Denn auf formschönes Kochgeschirr haben auch sie schon Wert gelegt. Und natürlich praktisch gedacht: deshalb gab es doch wohl in fast jedem Haushalt der 50er, 60er und bis in die 70er Jahre hinein Jenaer Glastöpfe. Kein Umfüllen vom Topf in die Schüssel war nötig – die moderne Hausfrau sparte so Zeit und hatte weniger Arbeit. Ich erinnere mich, dass es diese Töpfe, die übrigens nie ohne Drahtuntersatz auf den Herd gestellt werden durften und mit Vorsicht zu behandeln waren, nicht nur in transparentem Material sondern auch in weiß mit Blümchenmuster gab. Glänzender Edelstahl Diese tütteligen Töpfe wollte unsere Generation nicht mehr in der Küche sehen und so begann die Edelstahlwelle. Es blitzte und glänzte in den Küchen und der stylische Edelstahltopf durfte durchaus auch auf den Tisch. Allerdings beobachte ich schon seit einiger Zeit, dass wieder mehr Farbe und Vielfalt in die Welt der Töpfe kommt. Plötzlich ist der alte Emaille Topf wieder da. …

Appetit auf New York

Shopping und Sightseeing in New York – meine Damen – macht müde, aber vor allem hungrig. Falls Sie demnächst einen Ausflug planen in die Stadt, die niemals schläft, hier ein paar Tipps von unserem Blogger-Kollegen und New-York Food-Spezialisten Derk Hoberg/www.newfoodcity.de: Fine Dining in New York Meine Damen, diese Stadt bietet mit 23.000 Restaurants und Imbissen jeden Tag eine kulinarische Weltreise. Wir steigen gleich mal auf allerhöchstem Niveau ein und lassen uns von einem der derzeit angesagtesten Köche, dem Schweizer Daniel Humm verwöhnen. Nirgendwo habe ich in letzter Zeit besser gespeist, als in seinem eleganten Gourmettempel ‚Eleven Madison Park‘ in der Madison Avenue. Für feine Gaumen ebenso empfehlenswert sind das ‚Daniel‘ von Sternekoch Daniel Boulud weiter oben in der Upper East Side oder das ‚Bâtard‘ des Österreichers Markus Glocker in TriBeCa. Aber auch eine Lady spielt mit in der ersten Liga der New Yorker Spitzenköche: Melissa Rodriguez steht im Nobel-Italiener del Posto am Herd und wurde von der New York Times mit 4 (US) Sternen ausgezeichnet. Insgesamt gibt es in New York sage und schreibe 72 Michelin-Sterne-Restaurants, …

Happy Aging

Happy Aging – glücklich alt werden – ist das nicht ein Widerspruch per se? Wer spricht beim älter werden schon von Glück. Aber, liebe Ladies, zum Glück trifft es uns alle, Männer und Frauen gleichermaßen. Und wenn es schon sein muss, dann wollen wir doch so happy und schön wie möglich altern. Bewegung und Ernährung – ach ja, wir wissen es längst – sind die beiden entscheidenden Faktoren mit denen wir uns ein bisschen Jugend erhalten können. Mit bewusster und gesunder Ernährung darf man übrigens auch schon vor dem Rentenalter anfangen! Happy cooking Ein Wegweiser dazu ist gerade druckfrisch erschienen: „Happy Aging“ von Dagmar von Cramm. Sie ist vielfach ausgezeichnete Fachfrau in Sachen Ernährung und – wer Kinder hat kennt ihre Bücher vielleicht: zahlreiche Ratgeber über Kinderernährung und Familienkochbücher, die sogar in viele Sprachen übersetzt wurden. Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift „eathealthy“ und unterhält eine eigene Versuchsküche. Jetzt, sagte sich die Ökotrophologin und Mutter dreier Söhne, ist auch sie mal an der Reihe – nicht immer nur Kinder und Familie. Und so hat sie in ihrem …

Ladies Lunch im Kun Tuk

Ein Lunch mit Freundinnen macht einen verregneten oder verschneiten Februartag richtig gemütlich. Besonders wenn man dazu in die türkisfarbene, florale Welt des Kun Tuk eintaucht. Die Damen haben sich in diesem Thai-Restaurant in der Amalienstraße getroffen und waren angetan. Seit fast 20 Jahren bringt das Kun Tuk asiatisches Flair ins Univiertel. Die Münchner Gastronomin Suzanna Nadj hat das Lokal damals mit einer thailändischen Freundin eröffnet. Heute sorgt sie mit ihrer Mutter Milena für eine wohltuend freundliche Atmosphäre – wie im „Land des Lächelns“. Feine Thaiküche aus Chiang Mai Die Damen haben sich ein leicht scharfes Limettencurry geteilt, das stand zwar nicht „mit Huhn“ auf der Karte aber Menü-Änderungen werden mit einem Lächeln sofort umgesetzt. Mittags gibt es eine kleine Karte mit Gerichten unter 10 Euro, Aber, Ladies, davon haben auch wir profitiert, man kann sich im Kun Tuk auch die Gerichte von der Abendkarte (in XL) zu zweit teilen. Das ist die perfekte Damen-Portion, nicht zu viel, nicht zu wenig, wunderbar auf Porzellanblättern serviert, milde Schärfe, knackiges Gemüse, zartes Fleisch und dazu eine silberne Schüssel …

Die Frucht der Aphrodite: Der Granatapfel

Die rubinroten Kerne leuchten wie Edelsteine und veredeln jedes Gericht: Punica Granatum oder „Die samenreiche Frucht aus Phönizien“. Der Granatapfelbaum ist in Kleinasien und im Mittelmeerraum beheimatet und die griechische Liebesgöttin Aphrodite soll den ersten Baum auf der Insel Zypern gepflanzt haben. Auch die alten Ägypter, heißt es, verzehrten und schätzten bereits 2500 vor Christus die Früchte als Fruchtbarkeits-Symbol. In Mythologien und Märchen spielt der Granatapfel eine wichtige Rolle und entführt uns in eine sinnliche Welt. Die pralle Frucht des Granatapfels inspirierte die Märchenerzähler aus 1001 Nacht und auch das Hohe Lied Salomons besingt den goldene Apfel als Symbol für Sinnlichkeit und Erotik. so steht es im 8. Kapitel Vers 2. Auch an mehreren Stellen im Alten Testament kommt der Granatapfel vor. Und vermutlich war auch der Baum des Lebens im Garten Eden – wie sollte es anders sein – ein Granatapfelbaum. Also hat Eva Adam nicht mit einem Boskop oder Golden Delicious, sondern mit einem Granatapfel verführt! Im christlichen Mittelalter galten die orange-roten Blütenkelche des Granatapfelbaumes als Sinnbild feuriger Liebe und auch der Reichsapfel …

eat&STYLE

Für ein Wochenende eintauchen in verführerische Düfte und Welten. Nein, Ladies, wir gehen nicht zu einem Parfumeur, sondern schnuppern und schmecken uns durch Kaffee- und Backwelten, schauen in die Töpfe großer Meister und legen auch selbst Hand an – wenn wir wollen. Muss aber nicht sein. Auf der eat&STYLE, der Messe für Feinschmecker und Feinschmeckerinnen in München, dürfen wir so richtig schwelgen (und vielleicht sogar auch schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk einkaufen): kleine, feine Manufakturen laden ein viel Selbst- und Handgemachtes zu entdecken und zu probieren, – ich sage nur Trüffel, Honig, feine Pasteten, Schinken, Käse… na, läuft das Wasser schon im Mund zusammen? Im Kaffeelabor lernen wir Herzen auf den Capuccino zu zaubern, in der Miele Backstube verrät uns Veronique Witzigmann das Geheimnis ihrer Fruchtaufstriche und im Kochstudio zeigen die Küchenchefs was alles geht „Sous Vide“. Aber ich glaube mein Favorit in diesem Jahr wird das „Stadtmenü“. Unter dem Motto „so schmeckt Deine Stadt“ servieren 9 Köche aus der Münchner Gastro-Szene, alle noch ziemlich unentdeckt, jeweils ein kleines Gericht – sehr ladylike Portionen. …