Alle Artikel mit dem Schlagwort: Film

Dalida – der Film

Schnell noch ins Kino, meine Damen, so lange dieser ganz besondere, berührende Film noch läuft: „Dalida-der Film“ ist ein Kinoerlebnis! Meine Freundin Isabel war eben noch in einer Matinée in München und hat sofort geschrieben: „Danke, Hermine für den Filmtipp, wir waren begeistert und hätten sonst beinahe „Dalida“ verpasst!“ Was macht diesen Film so einzigartig? Das tragische Leben der Sängerin und ihr Freitod? Die Musik? Die Stimme? Oder ihre Suche nach der Liebe? Die hinreißende Hauptdarstellerin? Oder Dalidas Lieder, die uns durch die fünziger und sechziger bis in siebziger und achtziger Jahre begleitet haben – wie „Ciao, ciao Bambina“, „Paroles, Paroles“, „der Tag als der Regen kam“, „Je suis malade“? Dalida – ihr Leben Die Sängerin mit der Löwenmähne und der unglaublichen Stimme habe ich schon in den Seventies in den großen Samstagabend-TV-Shows erlebt. Erst nach ihrem Selbstmord 1987, vor 30 Jahren, und bei Besuchen in Paris am „Place Dalida“ habe ich mehr über ihr Leben erfahren, so wie wir es jetzt alle im Film sehen: Die Italienerin Jolanda Gigliotti – so ihr bürgerlicher Name …

Peggy Guggenheim- eine Leben für die Kunst: Der Film im Kino

Was für ein beeindruckender Film, meine Damen! Ich bin hingerissen im Kino gesessen und hatte das Gefühl, Zeugin einer extravaganten Künstlerwelt zu sein, einem Stück Zeitgeschichte.“ Peggy Guggenheim – ein Leben für die Kunst“ ist ein liebenswürdiges Porträt der bedeutendsten Kunstsammlerin der Moderne. Denn im Leben von Peggy Guggenheim (1898-1979) hat sich alles um moderne Kunst gedreht und um die Künstler. Fand sie ihr Leben verrucht, wird sie im Film gefragt? Die Antwort: „Auf jeden Fall – es ging nur um Kunst und Liebe!“ Als Autodidaktin hat Peggy Guggenheim nicht nur ihre unglaubliche Sammlung aufgebaut, sondern auch viele Künstler unterstützt, gefördert und entdeckt. Wie Jackson Pollock, bei dem sie für 600 Dollar sein größtes Werk in Auftrag gegeben hat. Affären hatte sie mit all den Männern, deren Namen heute wie ein Lexikon der Avantgarde klingen: Samuel Beckett, Marcel Duchamp, Kandinsky, Man Ray und Miro. Mit allen? Mit vielen! Sie erzählt es im Film und auch über ihre Ehe mit Max Ernst. Ein Leben wie ein Kunstwerk! Der Film… …ist ein Dokumentarfilm und eine Montage aus …

Estate Italiana auf DVD

Carissime signore e signorine! So viel italienisches Lebensgefühl haben wir Damen in den sonnigen Sommerwochen gebloggt: San Remo und Bitterino, Bellini und Dolce vita und um dieses sommerwarme Italia-Gefühl etwas zu erhalten, empfehlen wir zwei herrlich nostalgische Filme: Film ab für DVD-Empfehlung nummero uno: „Es begann in Neapel“- heißt eine Filmromanze für alle die Capri, Sophia Loren und das Italia-Feeling der 60iger Jahre lieben… Umwerfend sexy und frech La Loren als alleinerziehende Tante von Nando, einem 10-jährigen Frechdachs, der Zigaretten qualmt, Schule schwänzt und der Zia Lucia zeigt, wie man Pasta kocht… Dann erscheint Clark Gable als Michael Hamilton (schon etwas angegraut und mit Bauch), der macht sich nach dem Tod seines Bruders auf den Weg von USA nach Capri um das Erbe seines verstorbenen Bruders zu klären: Das ist aber… eben… Nando, sein Neffe. Und jetzt entfaltet der Film seinen ganzen Bella-Italia-Charme: Certo, wird Onkel Mike erst einmal durch das Dolce far niente von Tante und Nando und ganz Capri aus der Fassung gebracht, noch dazu: Tante Lucia tanzt auch noch in einem Nachtclub…! …

Dior und ich

Mesdames! Das ist der Haute-Couture-Film für uns! Wer kann in die eleganten Fußstapfen von Monsieur Christian Dior treten? Wenn wir an die Traum-Eleganz der fünfziger Jahre denken, eigentlich niemand! Schauen Sie mal auf Pinterest, was wir da an Diorträumen zusammen getragen haben. Mon dieu! Ein Mode Gott! Nun aber: Seit John Gallianos buchstäblichem Ausfall war auch das Edel-Image der französischen Nobelmarke mehr als ramponiert. Und nun kommen wir zu Christian Diors Nachfolger: Raf Simons: Seit 2012 Dior-Kreativdirektor. Ruhig und routiniert, so lernt man ihn in der Dokumentation „Dior und ich“ kennen, kreativ und innovativ. Einen Blick hinter die Kulissen hat Regisseur Frédéric Tcheng werfen dürfen und Simons acht Wochen lang begleitet. Acht Wochen nur für die Präsentation seiner ersten Haute Couture Show! Wenig Zeit und eine emotionsgeladene Zeit, in der man das Team kennenlernen darf, das hinter dem Edel-Label steckt: All die Näherinnen und Directricen, all die Damen im weißen Kittel, oberlippenflaumig, die teilweise schon seit Jahrzehnten für Dior schneiden, schneidern und mit Herzblut, Können und Sinn für Elegance das umsetzen, was die Kreativen designen. …