Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mode

Unser Look im März…

by Sabine Yousefy/THE STORE Farben, Farben, Farben – wir wollen endlich Farben sehen! Deshalb lassen sich die Damen von der Münchner Store-Inhaberin Sabine Yousefy beraten und inspirieren und sind hingerissen: „Wir denken bunt“ sagt sie und greift zielsicher nach einem Kleid – dem perfekten Hermine-Look: Das in Streifen gearbeitete und getupfte Traumkleid im 60iger Jahre-Stil von Maison Common ist bunt wie ein Blumenstrauß, mit gepunktetem Jäckchen noch bezaubernder. Dazu gelbe Schlangenlook-Slingpumps – erstaunlich bequem – und, als Tüpfelchen auf dem fröhlichen „i“, eine Tasche von Giancarlo Petriglia, ohne die wir in diesem Frühjahr gar nicht mehr aus dem Haus gehen wollen! Das komplette Outfit ist perfekt für eine Geburtstagseinladung, eine Hochzeit oder… um uns einfach selbst schön zu finden! Und das tut man schon in der Umkleidekabine mit dickem Perserteppich und besticktem Hocker, was für ein wohliges Ankleide-Erlebnis! Dann bekommt Gianna den März-Casual-Look: „Classic meets Fashion“: Eine klassische norddeutsche Streifenbluse ebenfalls von Maison Common, perfekt geschnitten und kostbar bestickt mit Blumen-Embroidery: Eine frische Tunika, die – so rät Sabine Yousefy- zur ausgestellten Jeans, zur weiten …

The Store

Endlich, liebe Ladies, haben wir „The Store“ von Sabine Yousefy entdeckt! Ein Salon, ein Kleinod, ein Lieblingsgeschäft, eine Trend-Boutique, eines der bezauberndsten Cafés in München, das alles ist „The Store“. Die Damen waren da und wollten gar nicht mehr gehen. Ein Einkaufsbummel kann auch Wohlfühlen sein. Wo gibt es das noch? Am Promenadeplatz in München bei Sabine Yousefy, die nicht nur ein besonderes Gespür für internationale Mode und Trends hat, sondern liebevoll und fröhlich das präsentiert, was ihren Kundinnen gefallen könnte und gefällt. Abseits der üblichen Einheitslooks. Ein Laden mit Chic und Stil und Kleidern, Pullis, Jacken, Hosen, Röcken, Accessoires, zum Entdecken, Genießen, Anprobieren, zum Verweilen. Im Café… …gibt es erfrischendes Wasser mit fruchtigen Akzenten, feine Kuchen – mit Blütenblättern dekoriert, ein Schokoherz zum Espresso, serviert auf dem originell verzauberten Damen-Geschirr der Hamburger Künstlerin KISSKATE… ach, was für ein schöner Salon ist das „Café with love“ inmitten der Münchner Innenstadt – in der es so gar keine hübschen Cafés zum chic Plaudern gibt – mit goldgelben Sesseln und farbenfrohen Christian Lacroix-Kissen und einer spektakulären Tapete! …

Hermès… nach dem Färben

Voila, mesdames, jetzt habe ich mein gefärbtes Hermès-Carré wieder und nun… schauen Sie es sich genau an… irgendwie ist es schon ein Gag, aber ich fremdle noch. Knallig statt bieder, das wollte ich ja, aber auf einmal ist die Tante Hermine in mir erwacht und denkt: Ach, soooo sieht das jetzt aus! Rosa statt beige, bordeaux statt rot: sehr gewagt!… Und wie immer bei solchen Aktionen: Was die Anderen haben kommt einem viiiiel schöner vor… und da sind erstaunlich viele Hermès-Besitzerinnen in den orangen Waschsalon gekommen, wo sie die teuren Tücher alle herhaben? Kollektionen lagen da auf dem Tisch und es wurde gefachsimpelt, gelacht, gezickt und entzückt mit dem Tuch gewedelt. Außerdem – das hab ich bei meinem ersten Besuch gar nicht gesehen: Ist ein Passfoto-Automat im Salon, da kann Madame von sich mit frisch gefärbtem Seidentuch einen Schnappschuss machen lassen. Quintessenz: Die Tücher sind aufgepeppt, immer noch original, also nicht „verfärbt“, alle Damen hatten Spaß damit, die „Auffrischungsaktion“ von Hermès war ein voller Erfolg und… mit meinem bunten Tuch… muss ich mich noch anfreunden, wobei …

Hermès: einmal waschen und färben, trocken – bitteschön, meine Damen!

 Up-Cycling der Luxusklasse Ein echtes Hermès-Seidentuch einfach färben? Mon dieu, das ist doch ein Sakrileg, mesdames, n’est-ce pas? Nein, das ist es nicht, ganz im Gegenteil, aber nur wenn man es von Hermès selbst machen lässt! Das weiß ich seit diesem Wochenende: DIP DYE von Hermés Wash macht es möglich. Klingt nach Waschmittelwerbung aus den Fifties? Ist aber genial! Hermès färbt die alten Tücher einfach um. Und sie bleiben dadurch ein Original und zwar ein besonders originelles! „Hermès Wash“ ist zurzeit der chiceste und charmanteste Pop-up-Store in München: Der knallbunte Waschsalon „HermèsMatic“ ist schön wie Modern Art! Ich dachte zuerst, es handelt sich eine Kunst-Installation im Hermès-Style, und auch als diese wirklich sehenswert – seit Freitag in der Türkenstraße 67. Ein Hauch von Hermès Eine Kelly-Bag oder Birkin-Bag aus dem Hause Hermès sind leider noch unerfüllte Träume von mir , stattdessen bedufte ich mich mit einem Hauch von „sur le toit“ oder „le jardin de monsieur Li“ . Aber es geht ja jetzt um Hermès-Tücher, die „Carrés“ (mit ihren in die Jahre gekommenen Mustern und …

Mut zum Hut

Ach ja, wäre es nicht schön, wenn mehr Damen „Mut zum Hut“ hätten? Wir haben Ihnen ja schon unsere reizende Modistin und ihren Hutsalon Alida in München vorgestellt und sind hutbegeistert, meine Damen! Deshalb gehen wir am Wochenende auf die größte Hutschau der Welt, „Mut zum Hut“, die vom 23. bis 25. September in Neuburg an der Donau statt findet. Botschafterin für den Hut Dass der Beruf der Modistin noch nicht ganz ausgestorben ist und ihre Kreationen wieder gefragter sind als noch vor 20 Jahren, das ist auch ein Verdienst von Ute Patel-Mißfeld und ihrer großartigen Show „Mut zum Hut“. Seit 18 Jahren bietet sie dem Hut ein Forum im stilvollen Ambiente des Renaissanceschlosses von Neuburg an der Donau. Sie selbst beweist den größten Mut zum Hut und ist eine seiner besten Botschafterinnen. Die Hutwelt ist hier zu Gast: Hüte, Kappen, Hauben, elegante Herrenhüte und neckische „Fascinators“. Trachtenhüte, Modenschauen und ein musikalisches Rahmenprogramm sind genauso geboten, wie feine Stoffe, Schmuck und ausgefallene Handtaschen – drei Tage schwelgen in Farben und Formen, das, meine Damen, können …

Im Hutsalon Alida

Nein nein, meine Damen, Alidas entzückendendes Atelier ist kein Hutgeschäft sondern ein Hutsalon! Darauf besteht Alida Buchböck zu Recht: ihr Laden ist wie ein Besuch in einer zarten, eleganten Welt, die Gianna und ich gar nicht mehr verlassen wollten. Weil wir so verzaubert waren: von der hinreißenden Alida und ihren Hut-Kreationen, die sie liebevoll „Kreaturen“ nennt. Jedes ihrer exquisiten Einzelstücke ist ein ganz besonderes Wesen. Breitkrempig oder putzigklein, schmal, hoch, niedlich, ausladend, hauchzart, mit Schleier oder ohne, verdreht, verspielt, frech, rosa, türkis, cremefarben, knallrot, samtgrün: Das sind Hüte Marke „Alida“. Träume aus Stoff oder Schilf und Stroh, aus Samt und Seide und vielen anderen Materialien, handgefertigt mit viel Liebe und einem feinen Gespür für Ausgefallenes und Schönes. Im Hutsalon von „Alida“ gibt es den perfekten Hut für Hochzeiten, Geschäftstermine, schöne Tage, gegen Liebeskummer oder um sich einfach selbst eine Freude zu machen. Denn allein das Aufsetzen und Ausprobieren ist ein schönes Erlebnis! Hüte verändern: Aus Frauen werden Damen und aus Allerweltsmädchen Stars. Wer in ihren Salon kommt, dem zeigt Alida wie man ihre „Kreaturen“ trägt: …

Jeans mit Löchern am Knie

Jeans mit Löchern am Knie, Denims mit ausgefransten Säumen? Giannas Tochter hat schon gestöhnt: „Wenn das die Omi sehen würde, die käme sofort mit der Nähnadel…“. Also, meine Damen, Frau trägt seit der letzten Saison das Knie der Jeans offen. Sieht selbst bei zarten 20-jährigen Knien etwas bescheuert aus, denn Knie, die im Sitzen aus einem Jeans-Krater klaffen, sind nicht wie ein schönes Dekolleté. Was „in“ ist muss wohl im Moment „out“ getragen werden… Aber: Ich will mit 55 Jahren keine kaputte Jeans haben! Und finde fast nur Fetzenhosen. Das war doch in den Siebzigern der Fashion-SuperGAU: Löcher oder gar ein Riss in den teuren Levis-Bootcuts, Edwins-Karotten und Fiorucci-Röhren. Ein Desaster, als es Eugen und mich in der Kurve nach dem Sommertag im Freibad vom Moped gefetzt hatte: Ein Loch im Knie! Halb so schlimm, aber das Loch in der neuen Jeans mit Zopfmuster am Bund (Highwaist, aber das hat man damals gar nicht beachtet): Aus, vorbei, out! So was von out mit der kaputten Jeans! Denn: Flicken am Knie: Das hatten nur kleine Mädchen mit …

Handschuhe für die Dame

…ohne Handschuhe? Für die Dame doch undenkbar! Die Lady sollte schließlich nicht nur mit Glacéhandschuhen angefasst werden, sondern diese auch tragen. Vor kurzem erst wieder im Heimkino: „Ein Herz spielt falsch“ mit Ruth Leuwerik und O.W. Fischer: Während sich die Badegäste im Bikini tummeln, trägt die Dame von Welt (also Ruth L.) zum Sommerkleid Handschuhe im Strandcafé, was sonst? Erinnern Sie sich an die sogenannten Autofahrerhandschuhe, meine Damen? Weiche Lederhandschuhe, fein abgesteppt mit kleinen Luftlöchern, damit die zarte Damenhand das Lenkrad besser umfassen konnte, bei den hach, so langen Autofahrten mit dem chicen Cabriolet? Und: welcher Herr trug damals nicht begeistert den liegengelassenen Handschuh der Angebeteten hinterher? Handschuhe, Hut und die passende Handtasche waren einfach die drei Top-H-Accessoires ohne die unsere Mütter und Tanten nicht aus dem Haus gingen. Und wie ladylike es allein in alten Filmen aussieht, wenn sich die Dame langsam die Handschuhe abstreift, bevor sie ihre Krallen ausfährt… da ist der legendäre Fehdehandschuh nur der Fäustling der Geschichte. In mehreren Benimm-Handbüchern habe ich allerdings heute geblättert, um zu erfahren, ob man beim …

Gretchen mag’s mondän – eine Ausstellung über die Damenmode der 1930er Jahre

„Glamour“ – das war das Motto der internationalen Modelinie der dreißiger Jahre – und diesen, meine Damen, sieht man schließlich heute noch in den Filmen und Photos dieser Zeit: Mondän hatte die Dame zu sein: Elegante Tageskleider, verführerisch-fließende Abendrobe und das Negligé bitte auch mit Pelz und Pantöffelchen! Und: Die Dame der Dreißiger zog sich mehrfach am Tage um… nein, sie kleidete sich um, am besten vom Dienstmädchen assistiert: Elegant mit Tageskleid zum Kaffeeklatsch, dazu wählte sie selbstverständlich die passenden Accessoires wie Hut, Handschuhe und Hündchen. Dann, zur Cocktailstunde, ein exquisites Abendkleid, damit Madame mit Stola gleich zum anschließenden Theaterbesuch gerüstet war. Das deutsche Gretchen: Mondäne Mode auch im Nationalsozialismus Mode ist immer ein Spiegel der Zeitgeschichte und in diesen lässt uns das Münchner Stadtmuseum einen Blick auf die stilprägenden Dreißigerjahre werfen. Auch, wenn der aufkommende Nationalsozialismus die deutsche Frau gerne in Dirndl und mit Zöpfen gesehen hat, dem Klischee vom blonden strammen Mädel oder der biederen Mutter stand dann auch wieder die Lady entgegen, die sehr wohl viel Wert auf modische Eleganz und internationalen …

Kurz, kess und Kult – die Caprihose wird 70!

Capri und die 50iger Jahre-Italia-Seligkeit… und dann noch dieses kesse Kleidungsstück: Die Caprihose! Ich liebe sie, meine Damen, ein wunderbares Sommerteil mit Top, Blazer, einer schulterfreien Carmen-Bluse oder Tunika kombiniert: Mit einer Caprihose im Gepäck ist man auch 2015 immer noch perfekt gestylt! Prakitsch, feminin und kess- wie damals der Slogan für die Caprihose gelautet hat! Ja, jetzt darf ich wieder unsere Damen-hochverehrte Audrey Hepburn präsentieren: Unvergessen in Billy Wilders Film „Sabrina“ als sie mit Caprihosen und über zarter Taille geknoteter Bluse zum Segeln erschien: hinreißend! Ebenso bezaubernd Grace Kelly in der Caprihose, Sophia Loren und halb Hollywood… Die Caprihose wird 70 und zu diesem runden Geburtstag der chicsten Sommerhose der Modegeschichte – mit Schlitz!- lädt das „tim“ (das Staatliche Textil-und Industriemuseum Augsburg) seine Besucher auf eine spannende Zeitreise ein: Vom Atelier der jungen Münchner Modeschöpferin Sonja De Lennart in der Nachkriegszeit bis zu den ersten Touristenwellen über den Brenner an die italienischen Strände der 1950-er Jahre und weiter bis nach Hollywood. Denn, die Idee zur weltberühmten Caprihose stammt nicht aus Italia sondern aus München-Schwabing: …