Alle Artikel mit dem Schlagwort: MUC

eat&STYLE 2018

Für ein Wochenende eintauchen in verführerische Düfte und Welten. Nein, Ladies, wir gehen nicht zu einem Parfumeur, sondern schnuppern und schmecken uns durch Wein-, Kaffee- und Gewürzwelten, schauen in die Töpfe großer Meister und legen auch selbst Hand an – wenn wir wollen. Muss aber nicht sein. Auf der eat&STYLE, der Messe für Feinschmecker und Feinschmeckerinnen, am 3. und 4. November im Zenith in München, dürfen wir so richtig schwelgen: kleine, feine Manufakturen laden ein viel Selbst- und Handgemachtes zu entdecken und zu probieren, – ich sage nur Trüffel, Honig, feine Pasteten, Schinken, Käse… na, läuft das Wasser schon im Mund zusammen? Im Kaffeelabor lernen wir Herzen auf den Capuccino zu zaubern, in der Miele Backstube verrät uns Veronique Witzigmann das Geheimnis ihrer Fruchtaufstriche und im Kochstudio zeigen die Küchenchefs was alles geht „Sous Vide“ und vor allem mit dem neuen „Dialoggarer“. Dieses Wundergerät „spricht“ mit den Speisen und gart jede Zutat auf den Punkt. Fleischpapst Lucki Maurer verrät, wie wir das ultimative Steak zubereiten und insgesamt haben Sie die Chance auf 1000 kostenlose Seminarplätze, …

Museen – nicht nur für eine Nacht

Zum 20. Mal, meine Damen, findet am kommenden Wochenende (dem 20. Oktober) die Lange Nacht der Münchner Museen statt. 90 Museen, Sammlungen und Ausstellungshäuser nehmen daran teil, die Lange Nacht der Museen ist immer ein Inspirationsquelle und ich habe auf meinen Touren schon viel entdeckt. Noch verwöhnt uns ja die Oktobersonne, aber die nebligen, kühlen Novembertage kommen – und dann, liebe Ladies, ist ein Nachmittag mit einer guten Freundin, in einer interessanten Ausstellung oder einem Museum und anschließend eine heißen Schokolade in einem kuscheligen Café – doch etwas, auf das wir uns freuen können. Deshalb sind diese Tipps für mehr als nur für eine Lange Nacht gedacht Smoke & Mirrors Ist der Titel einer kleinen, aber feinen Ausstellung im Münchner Stadtmuseum (bis 20. Januar 2019) mit Arbeiten der russischstämmigen, in München lebenden, Modefotografin Elizaveta Porodina. Sie ist erst 27 Jahre alt und schon ein Star in der internationalen Modebranche. Für namhafte Modelabels inszenierte sie Werbekampagnen und ihre Fotografien erschienen in der Vogue, in Harper’s Bazaar und anderen Hochglanz-Magazinen. Was mich begeistert, ist die unglaubliche Vielfalt …

Die Ufa – Geschichte einer Marke

Geht es Ihnen auch so, meine Damen? Wir nehmen uns vor, in eine Ausstellung zu gehen und schaffen es dann immer erst kurz vor Ende. Deshalb ein bisschen spät, aber noch nicht zu spät: ein Last-Minute-Tipp – nicht nur für Cineastinnen und Cineasten: Die Ufa – Geschichte einer Marke! 100 Jahre Filmgeschichte Für uns Kintopp-Freundinnen ein großes Vergnügen, da wir in alten Zeiten schwelgen können. Die Ausstellung in der Münchner Galerie der Bayerischen Versicherungskammer ist eine Zeitreise. Eine Zeitreise zu Dreharbeiten und Filmen mit Stars wie Pola Negri, Willy Fritsch und Curd Jürgens. In monumentalen Aufnahmen und mit vielen Filmausschnitten werden 100 Jahre deutsche Filmgeschichte lebendig. Aber die Ausstellung zeigt auch die Veränderungen und Entwicklungen von über 100 Jahren deutschen Filmschaffens. Als die Bilder sprechen lernten Die Ufa wurde 1917 als Universum Film AG gegründet, mit dem Ziel, der Kriegspropaganda des Deutschen Reichs größere Wirksamkeit zu verschaffen. Ein Jahr später war Deutschland auf dem Weg zur Demokratie, die Ufa blieb bestehen und wurde durch Monumentalfilme wie Ernst Lubitschs Madame Dubarry und späteren Großproduktionen wie Fritz Langs Metropolis international zur anerkanntesten …

Der Trend zum Kleid

Meine Damen, er hält an! Gerade fanden in München wieder die Ordertage statt, zu denen Einkäuferinnen und Einkäufer aus ganz Süddeutschland, Österreich und der Schweiz anreisen, um für ihre Boutiquen die Kollektionen für die nächste Saison zu ordern. Zum Glück ging es bei den heißen Temperaturen wenigstens um die nächste Sommermode. Ich habe mich auf der In-Fashion – auf der Praterinsel – umgesehen, da hier individuelle, kleine Modefirmen ausstellen, die zum Teil auch nachhaltig produzieren, Mode für starke Frauen und fast ohne Verfallsdatum. (die Mode!) Aber natürlich lassen wir uns jede Saison gerne wieder von Neuem verführen. Meine Lieblingsstücke hatte ich schnell gefunden: Das fließende Wickelkleid mit buntem Print-Muster des holländischen Labels La Salle und die luftige Hose in gleichem Design – darin würde ich gerne Hermine sehen, aber sie war nicht dabei. Und das luftige Leinenkleid der italienischen Firma BlueBerry, so leicht und fröhlich wie ein Sommertag in der Toskana. Dort werden die zum Teil romantischen, zum Teil schlichten, klassischen Kleider auch tatsächlich aus natürlichen Materialien gefertigt. Nichts ist angenehmer an einem heißen Sommertag …

Sushi meets Kartoffelsalat

Begegnung im Sushi-Shop Tja, liebe Ladies, jetzt fragen Sie sich sicher, wie das zusammengeht: die international renommierte Kette Sushi-Shop, die gerade ihre erste Niederlassung in München, Hohenzollernstraße 11 eröffnet hat und der urdeutsche Kartoffelsalat. Die Geschichte ist ganz einfach, bei der Eröffnung des Münchner Sushi-Shop traf ich meine Freundin Cornelia Adam, Foodjournalistin und Tochter des Fernsehkochs Hans Karl Adam, der in den 1950-er Jahren deutschen Hausfrauen nicht nur Braten und Eintopf vorkochte, sondern der auch den legendären Toast Hawaii erfand. Eine Fachfrau also, mit der es immer wieder Spaß macht, sich über Essen und Trinken zu unterhalten Sushi to go and to stay Zunächst konzentrierten wir uns auf die ausgesprochen dekorativen und leckeren Sushi im neu eröffneten Sushi-Shop in der Münchner Hohenzollernstraße: Klassische Nigiri mit Lachs und Thunfisch und fantasievolle California Rolls, wie zum Beispiel die Signature Rolls Rainbow oder Dragon Roll (Außen: Avocado, Lachsrogen, Teriyaki, Sesam, Innen: Garnelen-Tempura, Spargel, Goma Ponzu Mayonnaise) oder auch die Fire Roll mit Thunfisch und scharfer Sauce. Wir waren uns einig: bestes Sushi California Style und fantastisch frisch! Seit …

Bitch&Stitch: Gehäkelte Haute-Couture in The Store

Luftmasche, Stäbchen, Doppelstäbchen, Luftmasche?…oder so ähnlich. Häkeln ist herrlich entspannend, mittlerweile auch chic und derzeit gibt es die schönsten, buntesten, fröhlichsten und stylishten Häkel-Stolen Münchens, liebe Damen, in unserer Lieblings-Boutique The Store by Sabine Yousefy. In dieser Woche wohl eher „The Stola Store“, denn: Bitch&Stitch, die fünf häkelnden Designerinnen, sind zu Gast am Promenadeplatz und wir sind geblendet von den fröhlichen Farben und Frauen, die diese bunten Wohlfühl-Teile häkeln und zaubern. Gehäkelte Haute-Couture Nein, Ladies, wir erzählen jetzt nichts vom Handarbeitsunterricht mit zu luftigen Luftmaschen und völlig schiefen Topflappen, wir stellen Bitch&Stitch vor, die häkelnden Designerinnen, die aus vormals großmütterlich-biederen Häkelteilen Mode-Kunstwerke schaffen: Jede Stola ist ein Unikat, ein Individuum, das einen Namen trägt. Sie sind so richtig zum Verlieben: Frida, Princess, Cinzia oder die anderen Stolen mit klingenden Namen. Alle sind sie ein Feuerwerk an Farben, peppen jedes Qutfit auf und sind zudem noch kuschlig warm und gemütlich – ideal für Sommerabende und andere Anlässe. Die „Stitch-Bitches“ Das sind Isabel, Hella, Suzana, Susann und Nici, die das Label bitch&stitch erfunden haben. Zum Ratschen treffen …

Verwöhntag beim Star-Friseur

Er war der erste in der Liga der Promifriseure: Gerhard Meir. Ja, Gloria von T&T in den achziger Jahren… Mit seinem Scherenkoffer jettete er zwischen München – Hamburg – Berlin und Sylt hin und her und stylte die Ladies aus Show-Biz und Adel. Höhen und Tiefen – geschäftlich sowie gesundheitlich – hat Monsieur „Le Coup“ überstanden und führt heute – mit über sechzig Jahren – einen kleinen, feinen Salon in der Münchner Ludwigstraße. Etwas versteckt im Innenhof, aber immer noch mit rotem Teppich, der für die Stammkunden ausgerollt ist, die dem inzwischen eher familiär anmutenden Salon treu geblieben sind. Als Glamourfaktor liegt lasziv der nackte Faun – wie dereinst am Promenadenplatz – auch im Ludwigspalais im Eingangsbereich. Paradies im Hinterzimmer Schere und Farbe sind wichtig, aber nicht alles, was Frauen schön macht. Deshalb habe ich mich, frisürlich frisch aufgehellt, in das Kabinett von Nina Stock begeben, die mich zu einer Gesichtsbehandlung eingeladen hat. Ihr Kosmetikstudio im Salon von Gerhard Meir, ist wie ein verborgenes Schatzkästlein. Hier verwöhnt Nina ihre Kundinnen mit Masken, Massagen, Seren und Cremes, damit sie – nicht nur mit neuer Frisur und frischer Farbe – sondern auch mit glatten, entspannten Gesichtszügen hinaus schweben. Make-Up-Styling gehört auch zu Nina Stocks Repertoire… für besondere Anlässe …

Trendy Sonnenbrillen: „For your eyes only„

…sagt Nira Schneider, seit 30 Jahren Inhaberin von „Optik Bartholomä“ in der Schellingstraße in der Maxvorstadt. Gerade eben, liebe Ladies, habe ich die große Audrey-Hepburn-Sonnenbrille beiseite gelegt und mich in der letzten Saison für den 40er-Jahre-Look á la Hollywood entschieden, schon geht der Sonnenbrillen-Trend wieder in eine ganz andere Richtung: „klein und rund“, im Stile der 20er und 30er Jahre. Klein und rund sind die neuen Brillen der Designer-Kollektionen im Laden unsere Brillenfachfrau. Ein bisschen Bert Brecht, ein bisschen Friedrich Schiller, sogar „Zwicker“ sind wieder en vogue. Nicht ganz unser Fall. Super cool finden wir dagegen die aktuellen Modelle der 40er Jahre – fehlt nur noch das Leinenkostüm oder die Marlene-Dietrich-Hosen, um damit im kleinen Cabrio an die Riviera zu brausen. Made in Germany RayBan, Dior, Armani… und wie sie alle heißen, die angesagten Brillenlabels – die gibt es bei Nira Schneider ganz bewusst nicht. Die Gestelle, teilweise mit Horn-, teilweise transparent, stammen alle aus kleinen Manufakturen und sind trotzdem, oder gerade deswegen: Trés chic! Die Optikerin setzt schon seit Jahrzehnten auf Qualität, auf kleine, …

Starke Frauen – Evas Töchter

„Evas Töchter“ – was für tolle, interessante Vorfahrinnen waren das von denen wir bisher nichts wussten. „Evas Töchter“ ist der Titel der neuen Ausstellung in der Monacensia, dem Literaturarchiv der Stadt München und die ist unbedingt sehenswert! Denn „Evas Töchter“, das sind Frauen, die schon mehr als 100 Jahre vor „me too“ für ihre Rechte gekämpft und sich für die Unabhängigkeit und Bildung von Frauen eingesetzt haben. 1894 gründeten sie die Gesellschaft zur Förderung geistiger Interessen der Frau, die ein Jahr später in Verein für Fraueninteressen umbenannt wurde. Frauenpower zur Jahrhundertwende Mal ehrlich, wann haben wir zum ersten Mal von einem „Internationalen Frauentag“ gehört, geschweige denn diesen Tag gefeiert? Nicht mal während der frauenbewegten 70er-Jahre war er ein Thema. Um so erstaunlicher zu erfahren, dass bereits 1899 der erste Allgemeine Bayerische Frauentag statt gefunden hat, an dem 50 Frauen aus 14 Bayerischen Städten teil genommen haben. Es war also keine elitäre Hauptstadtveranstaltung, sondern es kamen tatsächlich auch Frauen aus kleinen Städten und vom Land, die für ein modernes, unabhängiges Leben kämpften, vor allem um das …

Gar nicht muffig: Der Muff

Der Muff ist unser Lieblingsaccessoire in diesem Winter. Damen mit Muff kennt man eigentlich nur noch von so manchen alten Gemälden… meist elegant im langen Mantel mit Pelzmütze und auf Schlittschuhen. Bei den eisigen Temperaturen der vergangenen Tage, in denen die Finger klamm geworden sind, verehrte Damen, haben wir beide die kuscheligen „Erbstücke“ von unseren Müttern und Großmüttern ausgegraben und es genossen, unsere Hände darin zu wärmen. Und dabei haben wir uns ein bisschen wie Frau Gräfin von anno dunnemals gefühlt Kennen Sie den Muff überhaupt noch? Unsere Mütter haben sich beim Schlittschuhlaufen die Hände damit warmgehalten, Großmama ist im Winter nie ohne Muff flaniert und versteckte darin das Taschentüchlein gegen die Winternase und immer ein paar Reserve-Pfennige. Ach ja, und Madame beim Spaziergang konnte den Muff neckisch vor´s Gesicht halten, wenn sie ihre wahren Gedanken nicht preisgeben wollte und sah dabei bezaubernd aus. Kein Muff, der Muff! Und weshalb tragen wir wieder Muff, verehrte Ladies? Nicht nur aus Nostalgie oder weil wir ihn modisch entzückend finden, sondern weil wir im Muff auch bequem das …