Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stil

Meine-Damen auf der „in fashion munich“

Hier geht es nicht um Trends, sondern um Stil Ich hab mich mit Gianna auf der „in fashion munich“ verabredet, einer kleinen, aber feinen Fachmesse für Mode&Accessoires und bin erst mal gespannt: Damen-Mode? Die gab es ja einmal für unsere Tanten: brave Polyacryl-Twin-Sets und beige Röcke, kleine Strickwesten und langweilige Mäntel. Oder die chicere Version: Cashmere-Twin-Sets, Bleistiftröcke, Perlenkette und Persianer. Aber was machen Frauen wie wir? Wir kaufen bequem bei den großen Ketten ein paar Basics (uns passt und steht fast alles!) – und peppen das Ganze mit ein paar edlen Stücken ausgefallener Labels auf. Oder online shoppen, worauf ich nie Lust habe: Ich möchte die Stoffe spüren und die Kleidung anprobieren. Weil es Kleidung ist, für Klamotten bin ich zu… sagen wir mal… erwachsen. Klein aber fein Wo ist sie, die individuelle Mode der kleinen Labels, die nicht nur für die jungen Frauen in putzigen Boutiquen angeboten wird sondern für uns uns uns uns, meine Damen? Also: Wir haben vieles gesehen, etliches hat uns sehr gefallen und manches begeistert! Die Mode, die den Einkäufern …

Handschuhe für die Dame

…ohne Handschuhe? Für die Dame doch undenkbar! Die Lady sollte schließlich nicht nur mit Glacéhandschuhen angefasst werden, sondern diese auch tragen. Vor kurzem erst wieder im Heimkino: „Ein Herz spielt falsch“ mit Ruth Leuwerik und O.W. Fischer: Während sich die Badegäste im Bikini tummeln, trägt die Dame von Welt (also Ruth L.) zum Sommerkleid Handschuhe im Strandcafé, was sonst? Erinnern Sie sich an die sogenannten Autofahrerhandschuhe, meine Damen? Weiche Lederhandschuhe, fein abgesteppt mit kleinen Luftlöchern, damit die zarte Damenhand das Lenkrad besser umfassen konnte, bei den hach, so langen Autofahrten mit dem chicen Cabriolet? Und: welcher Herr trug damals nicht begeistert den liegengelassenen Handschuh der Angebeteten hinterher? Handschuhe, Hut und die passende Handtasche waren einfach die drei Top-H-Accessoires ohne die unsere Mütter und Tanten nicht aus dem Haus gingen. Und wie ladylike es allein in alten Filmen aussieht, wenn sich die Dame langsam die Handschuhe abstreift, bevor sie ihre Krallen ausfährt… da ist der legendäre Fehdehandschuh nur der Fäustling der Geschichte. In mehreren Benimm-Handbüchern habe ich allerdings heute geblättert, um zu erfahren, ob man beim …

Lesestoff für Vintage-Victims

Der Vintage Flaneur ist ein Heft für die Nostalgikerinnen unter uns. Mal ehrlich, irgendwie sind wir das doch alle ein bisschen. Auch wenn wir in unserem Alter, nicht mehr wie früher, Omas Kleiderschrank plündern und mit ihrem ‚kleinen Schwarzen‘ Partyerfolge feiern. Die Mischung macht’s: ein paar ‚Retro-Accessoires‘, eine hübsche Brosche, eine alte Handtasche, ein Seidentuch – das macht unser Outfit individuell und nicht so stromlinienförmig von der Stange. Ein wunderbarer Ideengeber mit Lesestoff ist der Vintage Flaneur. Selbstverständlich nicht in Hochglanzoptik, sondern seinem Thema getreu im Retrolook. Von der Stilberatung bis zu Ausstellungstipps gibt es viele Anregungen für alle Ladys die gerne etwas in der Vergangenheit schwelgen. Schnelle Autos – heiße Mode In diesem Heft war die ‚Landlust‘ mit Dirndl und Mode der 40-er, 50-er und 60-er Jahre ein großes Thema. Ein bisschen wie aus dem Fotoalbum meiner Mutter. Lässig lehnen die Damen aber auch an schnittigen Oldtimern. Der ‚buckligen Schwedenschönheit‘ Volvo ist eine Story gewidmet und der vielseitigen Brosche, die heute viel zu selten zum Einsatz kommt. Und es wäre kein Vinatage-Heft ohne Rock’n …

Das Haus mit Stil: Das Stilhaus

„Mode ist vergänglich, Stil bleibt “… Diese elegant-kluge Erkenntnis von Coco Chanel, meine Damen, passt auch zu all den Einrichtungsmoden und teilweise -Sünden, die wir in vielen Jahren erlebt und in und mit diesen gelebt haben. Der Firlefanz ist dann irgendwann einmal entsorgt worden, die zeitlos-schönen Stücke mit Stil geblieben. So macht auch Das Stilhaus in München seinem Namen alle Ehre: Ausgesuchte Möbel, Tricia-Guild-Stoffe, Lampenschirme, Accessoires. Edles Porzellan wie von Hering-Berlin, zarte Gläser, betörende Raumdüfte von Dr. Vranjes. Viel Schönes, Edles, das stilvolle Akzente setzen kann. Barbara Schütte hat seit vier Jahren diese Wohlfühl-Wohnfühloase mit ihren Lieblings-Interior-Designstücken gefüllt: Exklusivanfertigungen wie blaue Kakadus und Elefanten aus Porzellan inklusive: Es gibt ihn also im Stilhaus, den buchstäblichen Elefanten im Porzellanladen – allerdings in der Edelversion… „Stil ist eine Sache der Anordnung von Farben, Formen und Materialien und auf keinen Fall des Geldes“ findet die Stilhaus-Inhaberin. Und achtet bei ihrer  Beratung auch darauf, dass Dinge, die man in seinen vier Wänden schätzt, integriert  werden: “Manchmal ist es nur eine andere Farbnuance, eine andere Anordnung und schon wirkt alles harmonischer“- …

Kurz, kess und Kult – die Caprihose wird 70!

Capri und die 50iger Jahre-Italia-Seligkeit… und dann noch dieses kesse Kleidungsstück: Die Caprihose! Ich liebe sie, meine Damen, ein wunderbares Sommerteil mit Top, Blazer, einer schulterfreien Carmen-Bluse oder Tunika kombiniert: Mit einer Caprihose im Gepäck ist man auch 2015 immer noch perfekt gestylt! Prakitsch, feminin und kess- wie damals der Slogan für die Caprihose gelautet hat! Ja, jetzt darf ich wieder unsere Damen-hochverehrte Audrey Hepburn präsentieren: Unvergessen in Billy Wilders Film „Sabrina“ als sie mit Caprihosen und über zarter Taille geknoteter Bluse zum Segeln erschien: hinreißend! Ebenso bezaubernd Grace Kelly in der Caprihose, Sophia Loren und halb Hollywood… Die Caprihose wird 70 und zu diesem runden Geburtstag der chicsten Sommerhose der Modegeschichte – mit Schlitz!- lädt das „tim“ (das Staatliche Textil-und Industriemuseum Augsburg) seine Besucher auf eine spannende Zeitreise ein: Vom Atelier der jungen Münchner Modeschöpferin Sonja De Lennart in der Nachkriegszeit bis zu den ersten Touristenwellen über den Brenner an die italienischen Strände der 1950-er Jahre und weiter bis nach Hollywood. Denn, die Idee zur weltberühmten Caprihose stammt nicht aus Italia sondern aus München-Schwabing: …

Room to dream

“we ❤ Blogger“ Bei diesem einladenden Schild ist Lady Blogger selbstverständlich sofort in den Traumraum eingetreten: Das Schaufenster und der Blick in den „room to dream“ waren schon ansprechend genug: Edles Design, chic arrangiert mit liebevollen Kleinigkeiten dekoriert und dann noch die herzliche, strahlende Inhaberin: Als sei man zu Gast in der Privatwohnung von Sabine Stadtherr: Vor zwei Jahren hat sie sich nach vielen Jahren in der Modebranche mit skandinavischem „slow living“ selbständig gemacht. Viele schöne Ideen von Gläsern, Vasen, Kerzen, Pesto, Armkettchen und kleinen feinen Einrichtungsaccessoires findet man bei ihr und Lust darauf, liebe Damen, hübsche Geschenke für liebe Freundinnen zu kaufen.  „room to dream“ slow living Lenbachplatz 7 80333 München Tel.: +49 89 255 47 301 room-to-dream.de Mo-Fr: 11-19 Uhr, Sa: 11-16 Uhr

Tausendschöne Audrey Hepburn…

Wie oft wir bei meine-damen.de die hinreißende Schauspielerin erwähnen: Ihr Stil, ihre Eleganz, ihr bezauberndes Lächeln, ihre Filme, ihre Augenbrauen… betörend! Fast alles, was es an Biographien und Filmen über die Wunderbare gibt habe ich gelesen oder gesehen. Diese selbstverständliche Eleganz, diese fröhliche Zartheit und das Cinemascope-Glück, das sie selbst über schnöde DvDs herbeizaubert: Von Audrey Hepburn fasziniert zu sein, fällt vielen Damen nicht schwer. Fallen Ihnen auf Anhieb ihre schönsten Filme ein, meine Damen? „Frühstück bei Tiffany’s“, „Sabrina“, „Ein Herz und eine Krone“, „Krieg und Frieden“, „Charade“ „Zwei auf gleichem Weg“…: Hinter jeden müsste man ein „Ach“ setzen! Ach, Audrey Hepburn-Filme… Ihr Privatleben: Zwei Ehen, zwei Scheidungen, zwei Söhne: Aus der ersten mit dem Co-Star aus „Krieg und Frieden“, Mel Ferrer: Sean Ferrer, der ein wunderbares Buch über die berühmte Mutter geschrieben hat und aus der zweiten mit dem italienischen Psychiater Andrea Dotti: Luca Dotti, der nun eine Ausstellung mit grandiosen Photos von Mama Audrey in London eröffnet hat: „Audrey Hepburn-Portrait einer Ikone“ in der National Portrait Gallery. Die Ausstellung erzählt in Bildern, den …

Karl Lagerfeld und seine Modemethode

Karl Lagerfeld, liebe Ladies, den muss man nun wirklich nicht erklären! Der Deutsche Karl L ist ein internationales Modephänomen. Wie er arbeitet, von der Skizze bis zum fertigen Meisterstück, das zeigt eine spektakuläre Aussstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn. Hand auf´s Herz, meine Damen: Ich war nicht einmal in Bonn, als die kleine Stadt am Rhein Bundeshauptstadt war, aber man kann sich einen sehenswerten Trailer über die Ausstellung ansehen und viel über Karl Lagerfelds Modemethode erfahren unter bundeskunsthalle.de    

Dior… ETCETERA

Nein, Dior ist in der kleinen Boutique von Angela Konert in der Rosenheimer Straße in München Haidhausen gerade nicht vorrätig. Aber da hängen Klassiker von Jil Sander, von Missoni, Gaultier, Moschino und ab und zu von Chanel und anderen. Und dann diese Sammlung von Krokotaschen, von Highheels, Hüten und anderen Accessoires… Gürtel, Schmuck, Uhren und eine Wand voller Hüte, jedes Stück könnte eine Geschichte erzählen und alles ist mit Hingabe arrangiert. Im Alter, in dem andere in Rente gehen, hat Angela Konert sich den Traum einer eigenen Boutique verwirklicht. Gerade um’s Eck vom Rosenheimer Platz war die Miete noch erschwinglich. Die Ladentür steht offen, auch wenn draußen der Verkehr vorbeibraust. Stammkundinnen und „Lieferantinnen“ kommen auf eine Tasse Tee oder Kaffee und einen Ratsch vorbei. Vintage war schon immer der Favorite von Angela, auch als Sportlehrerin hat sich die zierliche, blonde Frau schon für Mode interessiert: elegante Schnitte, schwingendes Plissee, aufgepolsterte Schultern, exakte Nähte und wertvolle Stoffe… früher verstand man noch zu nähen, selbst in den 80ger Jahren! Für Vintage konnte sich Angela schon immer begeistern. …

Dior und ich

Mesdames! Das ist der Haute-Couture-Film für uns! Wer kann in die eleganten Fußstapfen von Monsieur Christian Dior treten? Wenn wir an die Traum-Eleganz der fünfziger Jahre denken, eigentlich niemand! Schauen Sie mal auf Pinterest, was wir da an Diorträumen zusammen getragen haben. Mon dieu! Ein Mode Gott! Nun aber: Seit John Gallianos buchstäblichem Ausfall war auch das Edel-Image der französischen Nobelmarke mehr als ramponiert. Und nun kommen wir zu Christian Diors Nachfolger: Raf Simons: Seit 2012 Dior-Kreativdirektor. Ruhig und routiniert, so lernt man ihn in der Dokumentation „Dior und ich“ kennen, kreativ und innovativ. Einen Blick hinter die Kulissen hat Regisseur Frédéric Tcheng werfen dürfen und Simons acht Wochen lang begleitet. Acht Wochen nur für die Präsentation seiner ersten Haute Couture Show! Wenig Zeit und eine emotionsgeladene Zeit, in der man das Team kennenlernen darf, das hinter dem Edel-Label steckt: All die Näherinnen und Directricen, all die Damen im weißen Kittel, oberlippenflaumig, die teilweise schon seit Jahrzehnten für Dior schneiden, schneidern und mit Herzblut, Können und Sinn für Elegance das umsetzen, was die Kreativen designen. …