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Trendy Sonnenbrillen: „For your eyes only„

…sagt Nira Schneider, seit 30 Jahren Inhaberin von „Optik Bartholomä“ in der Schellingstraße in der Maxvorstadt. Gerade eben, liebe Ladies, habe ich die große Audrey-Hepburn-Sonnenbrille beiseite gelegt und mich in der letzten Saison für den 40er-Jahre-Look á la Hollywood entschieden, schon geht der Sonnenbrillen-Trend wieder in eine ganz andere Richtung: „klein und rund“, im Stile der 20er und 30er Jahre.

Klein und rund

sind die neuen Brillen der Designer-Kollektionen im Laden unsere Brillenfachfrau. Ein bisschen Bert Brecht, ein bisschen Friedrich Schiller, sogar „Zwicker“ sind wieder en vogue. Nicht ganz unser Fall. Super cool finden wir dagegen die aktuellen Modelle der 40er Jahre – fehlt nur noch das Leinenkostüm oder die Marlene-Dietrich-Hosen, um damit im kleinen Cabrio an die Riviera zu brausen.

Made in Germany

RayBan, Dior, Armani… und wie sie alle heißen, die angesagten Brillenlabels – die gibt es bei Nira Schneider ganz bewusst nicht. Die Gestelle, teilweise mit Horn-, teilweise transparent, stammen alle aus kleinen Manufakturen und sind trotzdem, oder gerade deswegen: Trés chic!
Die Optikerin setzt schon seit Jahrzehnten auf Qualität, auf kleine, unbekannte Brillenhersteller und nicht auf Allerweltsmarken, die es in jedem Kaufhaus gibt. Viele deutsche Produzenten sind dabei, aber auch Designer aus Italien, Japan und Frankreich, Namen wie Garreth Leight, Andy Wolf oder Mykita…

Sag’s durch die Brille

Die Brillen und die Beratung bei „Optik Bartholomä“ sind so individuell wie die Inhaberin des Geschäfts. Denn außer Designerbrillen gibt es in ihrem Schaufenster auch – nicht selten provozierende – Politik-Statements und Kunst von Studenten der nahe gelegenen Kunstakademie. Sie gestalten alle sechs Wochen die Schaufenster neu und sorgen damit immer wieder für Diskussionen. Unvergessen die Kohlköpfe im Schaufenster mit denen die Ära-Kohl eingeleitet wurde und die sogar zum Stadtgespräch wurden. Politik kann man eben auch durch eine ganz andere Brille sehen.

Mehr als Modischer Gag

Traurig aber wahr, meine Damen, mit dem Alter nimmt der natürliche Lichtschutz unserer Augen ab. Die richtige Sonnenbrille sollte deshalb nicht nur ein Mode-Gag sein, sondern die Risiken dauerhafter Schäden mindern. Wir werden auch im Laufe unseres Lebens immer empfindlicher gegen Blendungen und dagegen helfen getönte Gläser: je dunkler die Glasfarbe, desto stärker der Blendschutz. Praktisch sind phototrope Gläser, deren Farbe sich der Lichtintensität anpasst. 
Die Tönung hat aber nichts mit UV-Schutz zu tun. Ob die Gläser die gefährlichen ultravioletten Strahlen tatsächlich blockieren, ist am CE-Zeichen auf der Bügel-Innenseite der Sonnenbrille zu erkennen. Am besten – ist ein UV-Schutz von 380 bis 400 Nanometern – aber das sagt Ihnen eine geschulte Optikerin wie Nira Schneider sowieso.

Für den seidigen Blick

Und wenn wir schon den richtigen Durchblick haben, dann sollten wir unsere zarte Augenpartie – trotz Sonnenbrillen-Schutz – pflegen. Zum Beispiel mit der noch relativ neuen Augencreme von unserer Lieblingsmarke Regulat, der Silk Hyaluron Eye Cream. Von den Damen schon zwei Monate getestet und auch für empfindliche Augen als gut befunden. Sie brennt nicht, lässt sich hauchzart auftragen und: auch das Augen-Make-Up verschmiert nicht. Gewöhnungsbedürftig ist anfangs der Spender: ein dicker Stift mit Pump-Mechanismus, aber wir haben uns daran gewöhnt und finden es gut, dass die Creme dadurch fein dosierbar und somit sehr ergiebig ist. Das kleine Manko, das für alle Regulat Produkte gilt: es ist nicht zu erkennen wann die Flacons leer sind und das bedeutet: Schreck! Frau steht kurzfristig ohne ihre geliebte Creme da.

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