Rezepte, unterwegs
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Zeit für einen Bellini

Bellini, der legendäre Drink aus Harry’s Bar in Venedig ist das einfachste und köstlichste Getränk für einen lauen Sommerabend. Aga Khan, Orson Welles, Humphrey Bogart… die Schönen und Reichen dieser Welt schlürften ihn in der Bar von Giuseppe Arrigo Cipriani, gleich ums Eck bei San Marco und später dann in der Depandance in New York. Die Bar lebt noch immer von ihrem Mythos und inzwischen gibt es den „Bellini“ in Flaschen, in Dosen… als Fertigprodukt.

Das, meine Damen, haben wir nicht nötig. Wir gönnen uns diesen kleinen Hauch von Luxus und machen unseren „Bellini“ selbst.
Schließlich ist das kein Problem mehr, seitdem es köstliche, reife Weinbergpfirsiche in jedem Supermarkt und sogar beim Discounter gibt.  Giuseppe Cipriani musste sie noch aus Frankreich extra importieren.
Wir kaufen sie ums Eck und lassen sie noch ein paar Tage nachreifen. Dann pürieren wir das Fruchtfleisch im Mixer und gießen mit Sekt, Prosecco oder Champagner auf. Die Regel lautet ein Drittel Fruchtpüree, zwei Drittel prickelnde Flüssigkeit – im Original natürlich Prosecco.

In Harry’s Bar wurden die Pfirsiche anno dazumal noch mit der Hand ausgepresst, passiert und durch ein feines Sieb gestrichen – das können wir uns heute sparen, denn unsere Mixer sind leistungsstark genug, das zarte Fruchtfleisch faserfrei zu pürieren. Ansonsten – bitte, es steht Ihnen frei, es wie Cipriani zu machen.

Prost meine Damen, cin cin – hick! Oh ein Schwips 😉

2 Kommentare

  1. Karin sagt

    Das hört sich richtig gut an! Ich besorge mir gleich Weinbergpfirsiche und genieße demnächst auf meiner Terrasse einen Bellini. Prost meine Damen!

  2. Franziska sagt

    Mhhhmmm lecker!
    Hab ihn gestern zum Sonnenuntergang getrunken. Die Weinbergpfirsiche hab ich am Wochenende auf dem Bauernmarkt gesehen und mich an den tollen Beitrag hier erinnert.
    Ein Tipp: von einem Teil der Pfirsiche die Haut mitpürieren – das macht das Fruchtmark noch rosiger!

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