Jahr: 2019

Sommer, Sonne, Salat – unser Lieblingsrezept

Salat ist an heißen Tagen immer willkommen. Aber dieses Rezept, meine Damen, ist so erfrischend, wie ein Sorbet. Und schon alleine die Farben sind ein wahres Sommergedicht. Dabei ist das Rezept denkbar einfach: Man nehme eine schöne reife Melone – eine gelbfleischige – eine Gurke, eine Limette, eine Prise Salz, einen Bund frischer Minze und einen Hauch feines Olivenöl. Sommerfarben auf dem Teller Bitte jetzt nicht stöhnen, aber das Einzige, was uns dieser Salat abverlangt, ist ein wenig Schneidearbeit. Denn er schmeckt nur, wenn wir Melone und Gurke in gleichmäßige, winzige Würfel schneiden, ca. einen halben Zentimeter groß. Die werden dann mit dem Saft einer halben – oder auch ganzen Limette beträufelt und mit etwas Salz und der fein gehackten Minze vermischt. Dann lässt man das Ganze am besten im Kühlschrank etwas durchziehen. Vor dem Servieren gebe ich noch ein wenig Olivenöl darüber, allerdings kein schweres toskanisches Öl, sondern lieber ein leichteres aus Ligurien oder vom Gardasee. Ein Minzblatt obendrauf und fertig ist ein köstlich-leichtes Sommergericht, eine Vorspeise oder auch ein erfrischender Beitrag zu einem …

Frauen, die kein Alter kennen

„Wir wollen es nochmal wissen! Frauen, die kein Alter kennen“- der Titel des neuen Buches im Lieblings-Verlag der Damen – dem Elisabeth Sandmann Verlag – ist so begeisternd wie die 15 Frauen, die in diesem schönen Band porträtiert werden. Frauen, die in dem oft so abschätzig genannten „dritten Lebensalter“ über 60 das Alter als Chance wahrnehmen. Frauen, die neue Seiten von sich entdecken und nicht nur als fröhliche Rentnerinnen auf Reisen gehen. Die ihren Weg ungeachtet des Alters weitergehen oder neue Wege beschreiten und dabei vor allem sie selbst bleiben. Das Alter als Chance Wie unterschiedlich, zuversichtlich und strahlend all diese Frauen sind: Von der Tangolehrerin bis zum Ü60-Model, von der PR-Spezialistin bis zur Liedermacherin, der Künstlerin und Gründerin. Gisela-Elisabeth Winkler, studierte Mathematikerin, hat beispielsweise mit über 70 Jahren eine Firma für Funktionswäsche für Menschen mit Handicap auf die Beine gestellt. Oder Wera Bunge, Jahrgang 1944, die als Salondame in einer Berliner Bar Gastgeberin ist und sagt: „Mit Ruhestand kann ich nichts anfangen. Warum soll ich stehen bleiben? Warum soll ich ruhen? Der Motor läuft.“ …

Café Shakerato

Amaro, forte, dolce… köstlicher Eiskaffee ohne Sahnehäubchen, darf im Bikini mit Sonnenhut getrunken werden und ist die zeitgemäße, schlanke Version des milchigen Getränks aus deutschen Eisdielen und Omakaffees. Dieser kühle Drink kickt nicht nur am Strand. In den Cafés von Florenz und Rom ersetzt er den Espresso nach dem Essen. Den, meine Damen, bekommen Sie übrigens automatisch, wenn Sie einen Café bestellen. Im schicken langstieligen Glas serviert, machen Sie mit einem café shakerato immer bella figura. Und nichts ist einfacher herzustellen, als diese kühle Köstlickeit: Eiswürfel in einen Skaker geben, etwas Zucker (je nach Geschmack) zugeben, kräftig schütteln, damit die Crema entsteht und durch ein Sieb in ein Cocktailglas abgießen. Finito!    

Magische Momente in den Swarovski Kristallwelten

Meine Damen, halten Sie die Luft an: über Ihnen, in schwindelnder Höhe, balanciert ein Seiltänzer im glitzernden Kostüm, das mit Swarovski-Kristallen übersät ist. Seelenruhig setzt Freddy Nock Fuß vor Fuß und schreitet in 25 Meter Höhe über die Kristallwolke im Garten der Kristallwelten. Dieser Garten bekommt in den Sommermonaten Juli und August einen zusätzlichen Zauber durch die Akrobaten des Circus Roncalli. Der Schweizer Hochseilkünstler und Stuntman Freddy Nock wird vier mal am Tag über der Swarovski-Kristallwolke schweben, aber auch am Boden kleinen Besucherinnen und Besuchern erste Schritt auf dem Seil zeigen. Clown und Schlangenfrau Der legendäre Circus Roncalli streut seinen Zauber über die ohnehin schon funkelnde Welt von Swarovski – betonte Circus-Direktor Bernhard Paul bei der Vorstellung dieses außergewöhnlichen Sommerprogramms. Seine jüngste Tochter, Lilli Paul, windet sich als Schlangenfrau vor der strahlenden Bergkulisse und versetzt die Zuschauer*innen mit Ihrer Biegsamkeit in Erstaunen. Einige Meter weiter taucht man noch tiefer ein in die Zirkuswelt. Vor einem prächtig restaurierten alten Zirkuswagen zeigt Clown Devlin seine Tricks und die Artistin Geraldine Philadelphia schwingt sechs Hula Hoop Reifen gleichzeitig …

Mit dem Kochbuch durch Afrika

Ja, meine Damen, wir nehmen heute ein Kochbuch zur Hand und begeben uns damit auf eine Entdeckungsreise. Auf eine Reise, die uns von Ägypten bis Kapstadt führt und uns mit vielen, kulinarischen Traditionen dieses Kontinents bekannt macht. Ein authentisches Afrika Kochbuch Ich glaube, Afrika-Fans greifen schon alleine wegen des Covers zu diesem Buch, denn mit seinem farbenfrohen Muster sticht es aus der Masse der anderen Kochbücher heraus. Dass es authentische Gerichte sind, die in diesem Kochbuch vorgestellt werden, dafür bürgt die Autorin Denorah Sitol. Sie ist nicht nur selbst Köchin und Ernährungswissenschaftlerin, sondern war auch jahrelang food-editor bei der renommiertesten Frauenzeitschrift Afrikas, dem „True Love Magazin“. Eine großartige Frau, der die kulinarische Vielfalt Afrikas sehr am Herzen liegt. Für das Kochbuch hat sie Küchenchefs von Hotels und Luxus-Lodges besucht, aber auch von vielen Hausfrauen alte Familien- und Lieblingsrezepte bekommen. Küche vieler Kulturen Die Reise beginnt in Südafrika bei den Kapmalaien und führt über Zulu, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Senegal, Sambia, Malawi, Sansibar , Kenia und einige andere Staaten bis nach Marokko, Äthiopien und Ägypten. Zu jedem …

Lambrusco – unser neuer Sommerwein

Nein, Ladies, nicht gleich das Gesicht verziehen oder sich schmerzvoll an den Kopf fassen – Lambrusco ist nicht mehr diese süße Rotwein-Limo, die wir zu unserer Studentenzeit in den 1970er Jahren – gerne aus 2-Literflaschen, weil günstig – getrunken haben. Sehr zu unserem Leidwesen am nächsten Morgen! Tempi passati. In New York, meine Damen, ist der perlende Rote längst zum modischen Szenegetränk avanciert und auch hierzulande setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass Lambrusco besser ist als sein Ruf. Haben wir an der Cote d’Azur das Rosé-Glas kaum abgestellt, so habe ich gelernt, dass ein eisgekühlter, ebenfalls roséfarbener, Lambrusco dem französischen Rosé durchaus Stand halten kann. Prickelnd, leicht und duftig, ist er für mich der ideale Sommerwein – vom Aperitif bis zum Dessert. Kaum ein anderer Wein ist so vielseitig. Lambrusco ist übrigens ein Oberbegriff für verschiedene Spielarten einer Rebsorten-Familie. Sie reichen von zart rosa bis tief violett, von feinperlig trocken bis vollmundig, kräftig oder sogar mit einer gewissen Restsüße. Die beiden Weine der Azienda Agricola Pezzuoli (s.u.) stehen für die Bandbreite dieses Weins: der …

Summer-Weekend an der Cote d´Azur

Wir fühlen uns fast ein bisschen wie Filmstars, meine Damen, wenn wir im Hafen vom Monte Carlo – mit einem Gläschen eisgekühltem Rosé in der Hand- an Bord sitzen, liegen oder dümpeln und über uns, auf dem mächtigen Felsen wo Monte Carlos Fürstenschloss thront, allerlei Tierlaute aus dem Park ertönen… von Pfauen, Affen, exotischen Vögeln? Vielleicht schauen eben Prinzessin Caroline oder Fürstin Charlene auch in die schöne Bucht, in der die elegantesten Yachten der Cote d´Azur liegen? Die Damen segeln für ein verlängertes Wochenende von Nizza nach Monaco, Cannes und St. Tropez und genießen Summerfeeling wie in den 1960iger Jahren. Leinwandgrößen wie Brigitte Bardot und Curd Jürgens, die dort zwischen Filmfestspielen, Autorennen und Sonnenstränden weilten, begründeten den legendären Ruf der französischen Riviera mit ihrem – in der Tat – azurblauen Wasser. Trotz des mondänen Drumherums und der immensen Preise (kein Vergleich mit Urlaubsorten in Italien und Spanien) genießen wir den Zauber dieser Mittelmeerküste. Wer war nicht alles vor uns hier und begeistert von dieser Film-Kulisse: Künstler wie Pablo Picasso und Literaten – seien es die …

Kulturtrip – zwei Ausstellungen in Zürich und München

Spieglein, Spieglein… an der Wand… Bevor die böse Stiefmutter im Märchen in den Spiegel geschaut hat, haben die Menschen ihr Konterfei auf der glatten Wasseroberfläche enteckt und sind vielleicht darüber erschrocken. Aber spätestens seit der Erfindung des Spiegelglases sind wir doch alle darauf erpicht, uns darin zu sehen, zu beobachten, zu kontrollieren. Wie sehe ich aus, wie geht es mir? – der Spiegel gibt uns täglich Auskunft darüber. Mal ehrlich, meine Damen, was wären wir ohne Spiegel? Mit diesem schillernden, aber auch magischen Objekt befasst sich zur Zeit eine Ausstellung im Museum Rietberg in Zürich Spiegel – der Mensch im Widerschein Die Ausstellung zeigt die lange Kulturgeschichte des Spiegels. Denn, ob im alten Ägypten, bei den Maya in Mexiko, in Japan oder in Venedig – Spiegel wurden in vielen Zivilisationen rund um den Globus hergestellt und es wurde ihnen unterschiedliche Bedeutung und Wirkung zugeschrieben. Es geht um den Spiegel als Medium der Selbsterkenntnis, um Eitelkeit, Weisheit, Schönheit, Mystik und Magie und natürlich um das Spiegelmedium unserer Zeit – das Selfie. In dieser Ausstellung, meine Damen …

Kino-Tipp: „Tea with the Dames“

Liebe kinobegeisterte Damen, bitte schauen Sie sich unbedingt noch diesen entzückenden Film an, solange er noch in den Kinos läuft: „Tea with the Dames“ – „Tee mit den Damen“ Die britischen Schauspiel-Ikonen Maggie Smith, Judi Dench, Eileen Atkins und Joan Plowright laden auf einen gemütlichen Plausch zum Tee ein. Und dabei sind die vier Schauspiel-Legenden nicht nur Ladies, sondern alle von der Queen im Laufe der letzten Jahrzehnte aufgrund ihrer herausragenden schauspielerischen Leistung in den Ritterstand erhoben worden, also zur „Dame“. Und diese vier „Dames“ haben in der Tat eine Menge zu erzählen: Immerhin haben sie zusammengerechnet etwa 250 Jahre Schauspiel-Erfahrung: Die vier Ikonen haben sowohl die Theater als auch die Film-Welt geprägt, von „James Bond“ über „Downton Abbey“ bis zu „Harry Potter“. Und: Sie kommen regelmäßig zusammen, um sich über den neusten Klatsch, ihr Leben, Erinnerungen und Erfahrungen auszutauschen. Wir nehmen in diesem Film regelrecht Teil an der gemütlichen Teegesellschaft der vier Damen und können ihren amüsanten Anekdoten über die Allüren von Schauspielkollegen, Ex-Ehemännern und ihren Lebensweisheit zuhören. Hinreißend auch der charmante und manchmal …

Wein trifft Whiskey

Diese Begegnung, meine Damen, findet einen Sommer lang im lauschigen Innenhof der Frankenwein-Bar „Lump, Stein & Küchenmeister“ mitten in München statt. Seit dem 30. April hat der wilde „Wolf,“ die hippe Bar aus dem Glockenbachviertel hier ihr Sommercamp aufgeschlagen und die Jungs an den Shakern stimmen sich bei coolen Vinyl-Sounds schon auf lange Sommernächte ein. Die Liegestühle stehen auch schon bereit, es fehlt nur noch die Sonne, um sich dort zu einem Sundowner oder einem After-Work-Cocktail zu treffen. Uns hat aber auch bei schlechtem Wetter ein „Green Lantern“ mit Wermut aus fränkischem Silvaner geschmeckt. „Extrem floral, Holundernoten… Rosenduft, Jasmin, Kolanussnote… Karamellnoten. Spannend für solo und Cocktail.“ Lobt das Fachmagazin „Vinum“ diesen Aperitif von Peter Vogel aus Estenfeld in der Nähe von Würzburg. Köstlich auch ein klassischer „Negroni“ als „Sbagliato“ wie es im Fachjargon heißt, zubereitet mit Sekt, in diesem Fall mit handgerütteltem Winzersekt aus Würzburg. Im fränkischen Weingarten (und bei jedem Wetter in der Bar) lohnt es sich, den auch einmal pur zu genießen. In dem historischen Innenhof – immerhin befindet man sich hier auf dem Boden der alten …