Monate: Juli 2019

Sommer, Sonne, Salat – unser Lieblingsrezept

Salat ist an heißen Tagen immer willkommen. Aber dieses Rezept, meine Damen, ist so erfrischend, wie ein Sorbet. Und schon alleine die Farben sind ein wahres Sommergedicht. Dabei ist das Rezept denkbar einfach: Man nehme eine schöne reife Melone – eine gelbfleischige – eine Gurke, eine Limette, eine Prise Salz, einen Bund frischer Minze und einen Hauch feines Olivenöl. Sommerfarben auf dem Teller Bitte jetzt nicht stöhnen, aber das Einzige, was uns dieser Salat abverlangt, ist ein wenig Schneidearbeit. Denn er schmeckt nur, wenn wir Melone und Gurke in gleichmäßige, winzige Würfel schneiden, ca. einen halben Zentimeter groß. Die werden dann mit dem Saft einer halben – oder auch ganzen Limette beträufelt und mit etwas Salz und der fein gehackten Minze vermischt. Dann lässt man das Ganze am besten im Kühlschrank etwas durchziehen. Vor dem Servieren gebe ich noch ein wenig Olivenöl darüber, allerdings kein schweres toskanisches Öl, sondern lieber ein leichteres aus Ligurien oder vom Gardasee. Ein Minzblatt obendrauf und fertig ist ein köstlich-leichtes Sommergericht, eine Vorspeise oder auch ein erfrischender Beitrag zu einem …

Frauen, die kein Alter kennen

„Wir wollen es nochmal wissen! Frauen, die kein Alter kennen“- der Titel des neuen Buches im Lieblings-Verlag der Damen – dem Elisabeth Sandmann Verlag – ist so begeisternd wie die 15 Frauen, die in diesem schönen Band porträtiert werden. Frauen, die in dem oft so abschätzig genannten „dritten Lebensalter“ über 60 das Alter als Chance wahrnehmen. Frauen, die neue Seiten von sich entdecken und nicht nur als fröhliche Rentnerinnen auf Reisen gehen. Die ihren Weg ungeachtet des Alters weitergehen oder neue Wege beschreiten und dabei vor allem sie selbst bleiben. Das Alter als Chance Wie unterschiedlich, zuversichtlich und strahlend all diese Frauen sind: Von der Tangolehrerin bis zum Ü60-Model, von der PR-Spezialistin bis zur Liedermacherin, der Künstlerin und Gründerin. Gisela-Elisabeth Winkler, studierte Mathematikerin, hat beispielsweise mit über 70 Jahren eine Firma für Funktionswäsche für Menschen mit Handicap auf die Beine gestellt. Oder Wera Bunge, Jahrgang 1944, die als Salondame in einer Berliner Bar Gastgeberin ist und sagt: „Mit Ruhestand kann ich nichts anfangen. Warum soll ich stehen bleiben? Warum soll ich ruhen? Der Motor läuft.“ …

Café Shakerato

Amaro, forte, dolce… köstlicher Eiskaffee ohne Sahnehäubchen, darf im Bikini mit Sonnenhut getrunken werden und ist die zeitgemäße, schlanke Version des milchigen Getränks aus deutschen Eisdielen und Omakaffees. Dieser kühle Drink kickt nicht nur am Strand. In den Cafés von Florenz und Rom ersetzt er den Espresso nach dem Essen. Den, meine Damen, bekommen Sie übrigens automatisch, wenn Sie einen Café bestellen. Im schicken langstieligen Glas serviert, machen Sie mit einem café shakerato immer bella figura. Und nichts ist einfacher herzustellen, als diese kühle Köstlickeit: Eiswürfel in einen Skaker geben, etwas Zucker (je nach Geschmack) zugeben, kräftig schütteln, damit die Crema entsteht und durch ein Sieb in ein Cocktailglas abgießen. Finito!