Autor: den Damen

Gar nicht muffig: Der Muff

Der Muff ist unser Lieblingsaccessoire in diesem Winter. Damen mit Muff kennt man eigentlich nur noch von so manchen alten Gemälden… meist elegant im langen Mantel mit Pelzmütze und auf Schlittschuhen. Bei den eisigen Temperaturen der vergangenen Tage, in denen die Finger klamm geworden sind, verehrte Damen, haben wir beide die kuscheligen „Erbstücke“ von unseren Müttern und Großmüttern ausgegraben und es genossen, unsere Hände darin zu wärmen. Und dabei haben wir uns ein bisschen wie Frau Gräfin von anno dunnemals gefühlt Kennen Sie den Muff überhaupt noch? Unsere Mütter haben sich beim Schlittschuhlaufen die Hände damit warmgehalten, Großmama ist im Winter nie ohne Muff flaniert und versteckte darin das Taschentüchlein gegen die Winternase und immer ein paar Reserve-Pfennige. Ach ja, und Madame beim Spaziergang konnte den Muff neckisch vor´s Gesicht halten, wenn sie ihre wahren Gedanken nicht preisgeben wollte und sah dabei bezaubernd aus. Kein Muff, der Muff! Und weshalb tragen wir wieder Muff, verehrte Ladies? Nicht nur aus Nostalgie oder weil wir ihn modisch entzückend finden, sondern weil wir im Muff auch bequem das …

Ladies Lunch im Kun Tuk

Ein Lunch mit Freundinnen macht einen verregneten oder verschneiten Februartag richtig gemütlich. Besonders wenn man dazu in die türkisfarbene, florale Welt des Kun Tuk eintaucht. Die Damen haben sich in diesem Thai-Restaurant in der Amalienstraße getroffen und waren angetan. Seit fast 20 Jahren bringt das Kun Tuk asiatisches Flair ins Univiertel. Die Münchner Gastronomin Suzanna Nadj hat das Lokal damals mit einer thailändischen Freundin eröffnet. Heute sorgt sie mit ihrer Mutter Milena für eine wohltuend freundliche Atmosphäre – wie im „Land des Lächelns“. Feine Thaiküche aus Chiang Mai Die Damen haben sich ein leicht scharfes Limettencurry geteilt, das stand zwar nicht „mit Huhn“ auf der Karte aber Menü-Änderungen werden mit einem Lächeln sofort umgesetzt. Mittags gibt es eine kleine Karte mit Gerichten unter 10 Euro, Aber, Ladies, davon haben auch wir profitiert, man kann sich im Kun Tuk auch die Gerichte von der Abendkarte (in XL) zu zweit teilen. Das ist die perfekte Damen-Portion, nicht zu viel, nicht zu wenig, wunderbar auf Porzellanblättern serviert, milde Schärfe, knackiges Gemüse, zartes Fleisch und dazu eine silberne Schüssel …

Modestadt München

München macht Mode zum Stadtgespräch. Ladies, München war immer eine Modestadt und soll es auch in Zukunft bleiben. Auch wenn es früher vielleicht ein wenig mehr Glamour hatte – zu Zeiten der legendären Münchner Modewoche mit Stardesignern und Modeschauen. Da lag Mode so richtig in der Luft – unsereiner kann sich noch gut daran erinnern. Aber sei’s drum, times are changing und es ist doch ein Schritt in die richtige Richtung, heute junge Mode zu fördern. In München werden viele Designer- und Designerinnen ausgebildet, nicht nur an der legendären Deutschen Meisterschule für Mode (der ältesten in Deutschland) und Designschule München, sondern auch an der Akademie für Design (AMD) und an der Media Designhochschule (MD.H). Der vor zwei Jahren zum ersten Mal vergebene Münchner Modepreis soll die jungen Talente, die Abgängerinnen und Abgänger dieser Hochschulen fördern, ihnen Beachtung schenken und einen Start ins Berufsleben ermöglichen. Mode im Schaufenster Das besondere an diesem Modepreis ist, dass nicht nur das Urteil einer Fachjury zählt, sondern dass alle Modebegeisterten dieser Stadt mitbestimmen dürfen. Wundern Sie sich nicht, meine Damen, …

Aloha POKE – Streetfood aus Hawaii

Streetfood, Ladies – ist ja eigentlich nicht unser Stil. Aber Poke, „Kleingewürfeltes“ aus Hawaii, das mundet auch den Damen. Die Streetfood-Bewegung, hält überhaupt immer wieder positive Überraschungen bereit – da lassen sich Leute eben etwas mehr einfallen, als Currywurst und Pommes. Und wenn schon diese Klassiker, dann von hoher Qualität und mit handgeschnitzten Kartoffeln – nur so nebenbei bemerkt. Poke jedenfalls ist der neueste Trend dieser Bewegung – schnell und schmackhaft für gesundheitsbewusste „urban people“. Healthy Fast-Food Poke – das hawaiianische Nationalgericht macht bei uns als Fast-Food Furore. Poke bedeutet so viel wie klein geschnitten, klein gewürfelt. Die hawaiianischen Fischer ernährten sich von einem einfachen Fischsalat mit Fischwürfeln, ein paar Kräutern und Gewürzen, etwas Reis – alles in einer Schüssel – fertig. Eiweißreich, vitaminreich, fettarm – „healthy“. Hierzulande fallen die Fischportionen etwas kleiner aus als in der Südsee, dafür sind die anderen Zutaten vielfältiger. Farbenfrohes Fast-Food Lachs, Thunfisch, Tintenfisch, Krabben – oder doch lieber Pute oder Tofu? Aus der Vitrine des Aloha-Poke, in der Münchner Türkenstraße lachen uns die Zutaten förmlich an: Avocado, Mango, Tomate, …

Der Feiertagslook

…by Yousefy/THE STORE Weihnachten, Silvester… und ein Blick in unseren Kleiderschrank sagt: der richtige Feiertagslook fehlt! Also, raus aus dem Kaufhaustrubel und rein ins entspannte Einkaufsvergnügen bei Yousefy/THE STORE. Entspannte Wahl Nicht in Weihnachtsstress-Hektik, denn die verdirbt nur die schönen Festtage, verehrte Damen, sondern in entspannter Weihnachts-Feierlaune haben wir uns bei THE STORE beraten lassen. Und wie immer waren wir dort bereit für Neues, denn eigentlich verfallen wir immer gerne in unseren bewährten Stil der eher „klassisch-dezent“ ist. Aber gerade deshalb ist eine Style-Beratung bei THE STORE immer ein fröhliches Abenteuer, und „umkleiden“ bekommt eine ganz andere Dimension: Umdenken zu ganz anderen Kleidern als die, die man selbst sonst gewählt hätte. Gianna und ich kommen stets abwechselnd aus den eleganten Umkleidekabinen und bestaunen einander, so sehr verändert und betont ein völlig anderer Stil. Ich (Hermine) hätte sicher zum kleinen Schwarzen gegriffen, aber hinterm samtenen Vorhang wartet ein Feuerwerk an Farben: ein Abendkleid mit Sternen und Blumen, schimmernd und blühend. Ein Fest auf dem Kleiderbügel! Die mir zugedachte Feiertagswolke ist ein Longdress im Stil der Siebziger: schmale …

Beauty and Health

Vor kurzem stolperten die Damen regelrecht in die Präsentation einer neuen Haar-und Körperpflege-Serie als sie in der Münchner In-Location Lovelace einfach nur schnell einen Kaffee trinken wollten. Ein goldschimmernder Adonis lenkte unsere Aufmerksamkeit auf sich und das ebenfalls goldschimmernde Elixir, das er auf einem Samtkissen präsentierte, hat uns neugierig gemacht. Und wirklich: Es war eine tolle Entdeckung, die wir da machen durften: Recoffee, eine neue Haarpflegeserie der taiwanesisch-österreichischen Firma O’right. Bisher kannten wir nur Kaffeesatz-lesen, aber dass man aus diesem Abfallprodukt auch umweltfreundliche und nachhaltige Haarpflege herstellen kann, war uns neu. Wir probierten das Caffeine Shampoo aus unserem Goodie-bag aus und sind angetan von diesem Produkt, das mit einem Extrakt aus Kaffeebohnen hergestellt ist, der aus Kaffeesatz gewonnen wird. In einem aufwändigen Verfahren wird aus dem, was täglich in jeder Bar als Abfall anfällt, ein wertvolles Öl gewonnen. Besser kann Recycling nicht funktionieren! Speed für’s Haar Das Koffein belebt die Kopfhaut und stärkt strapaziertes Haar. Zusätzliche Inhaltsstoffe wie Erdrauch-Extrakt beruhigen und Extrakt vom Weidenblättrigen Spierstrauch reguliert die Talgproduktion. Coffein gilt als haarwuchsförderndes Mittel – allerdings, meine …

Beauty und Health

An diesen kalten Wintertagen, meine Damen, da müssen wir uns etwas Gutes tun, um sie psychisch und physisch durchzustehen, wenn der Hals kratzt, die Haut trocken und die Haare spröde werden. Wir kuscheln uns in eine weiche Cashmere-Decke, zünden eine zarte Duftkerze an und lesen ein schönes Buch. Aber das, Ladies, reicht nicht immer, also wir stärken unser Immunsystem mit Rechtstregulat Bio, polstern unsere Winterhaut mit Regulatpro Hyaluron auf und bekämpfen die Augenfalten (die seltsamerweise nach diversen Weihnachtsfeiern auftreten) mit der Silk Hyaluron Augencreme. Alle Produkte von Dr. Niedermaier: biologisch, vegan und ohne Konservierungsstoffe und alle mit der bewährten Regulat-Essenz als Basis, die in einer mehrstufigen Gärung (Kaskadenfermentation) aus Früchten, Nüssen und Gemüse aus biologischem Anbau hergestellt wird. Diese Essenz soll bewirken, dass andere wertvolle Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Hyaluron oder Vitamin C vom Körper besser aufgenommen werden. Die Essenz dient sozusagen als Schleuser. Zugegeben: Der erste Schluck ist schon gewöhnungsbedürftig: Ein halbes Messbecherchen voll mit Rechtsregulat schmeckt wie… Essig! Ein feiner, köstlicher Essig zwar, aber als erste gesunde Tat am Morgen? Ja! Das funktioniert spätestens am zweiten …

Die Damen sagen „Prost“

Wirkliche Ladies, meine Damen, halten es doch mit Madame Bollinger: Auf die Frage eines Reporters vom Daily Mail, zu welchen Gelegenheiten sie denn Champagner trinke, antwortete sie: Diesen exquisiten Durst auf Champagner haben wir dann doch immer und an den Feiertagen lassen wir die Korken besonders gern knallen?! Oh nein, liebe Damen, das kommt bei uns schon mal überhaupt nicht in die chice Tüte: wer Champagnerkorken knallen lässt, outet sich als Rüpel. Das wissen wir spätesten seit unserem kleinen Exkurs in die Welt der Schaumweine im Café Luitpold. Bei Kerzenlicht und feiner kleiner Menü-Folge in charmantem Kaffehausambiente süffelten wir uns durch die prickelnde Welt der Sekte, Proseccos und Champagner. Ein Seminar der äußerst angenehmen Art! Der Kenner Andrea Vestri von der „European Wine Education“, der Wein-und Sommelierschule, führte uns in die Welt der Schaumweine ein. Wir kennen jetzt die Methoden der Flaschengärung „Methode Champenoise“ und „Methode Charmant“, wir wissen wie die „Perlage“ besonders feinporig wird und was es mit der „Dosage“ auf sich hat. Je mehr wir erfahren, umso mehr schmecken wir: Beeren, Birnen, Thymian, …

Starke Frauen – einzigartige Malerinnen

Gabriele Münter Zur Zeit ist sie in aller Munde: Gabriele Münter, die Künstlerin, die man jahrzehntelang meist nur im Zusammenhang mit ihrem berühmten Malerkollegen und Partner Wassily Kandinsky erwähnte. Endlich, meine Damen, wird diese begabte Malerin nur um ihrer selbst Willen gewürdigt. Und dabei kommt Erstaunliches zutage: Schon als ganz junge Frau bereiste Gabriele Münter mit ihrer Schwester Amerika und machte hervorragende Fotos, die bereits ihr Talent für Komposition erkennen ließen. Frauen war Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts der Zugang zu Universitäten und Kunstakademien noch versperrt. Die Münter nahm deshalb an Privatakademien Mal- und Zeichenunterricht, lebte in Paris und Berlin und war stark und unabhängig genug mit dem damals verheirateten Kandinsky eine Beziehung einzugehen, in der sie nicht nur Geldgeberin, sondern auch ebenbürtige Künstlerin war. Sie hat sich vor und nach Kandinsky ihrer Kunst gewidmet und klar entschieden, dass sie den Weg in die Abstraktion nicht mitgehen will. Trotzdem hat sie ihren Stil und ihre Motive im Laufe eines langen Künstlerlebens immer wieder geändert, hat immer wieder experimentiert ohne sich selbst untreu …

Street Philosophy

Endlich, liebe Ladies, schaut man uns auf den Busen und denkt sich etwas… sehr sehr Kluges und vielleicht sogar mal über diese Weisheit nach! Ist es nicht großartig, wenn man am Morgen in seinen „Gedanken des Tages“ schlüpft? „Pleasure is the beginning and the end of living happily“. Mit dieser Erkenntnis des Griechen Aristoteles, die ja der Beginn und das Ende eines – meines- glücklichen Lebens sein soll, beginnt schon mal ein Tag mit positiven Gedanken. Außerdem schaut der Spruch unter jedem Blazer einfach außerordentlich gut aus und wirkt vielleicht sogar auf die, die ihn lesen? Positiv natürlich! Fünf Weisheiten der Statement-T-Shirts könnten uns durch eine ganze Arbeitswoche begleiten. Der Favorit von Gianna: „Be as you wish to seem“. Wir Damen tragen die schlichten, weißen Shirts mit Begeisterung und sind vor allem angetan von dem angenehmen Material aber auch von den philosophischen Statements durch die man – mit wem auch immer – ins Philosophieren kommen kann. Die weichen Shirts aus fließendem Material (one size) sind schöne Kleidungsstücke und so ganz anders als die üblichen weißen …