Alle Artikel in: Rezepte

Sommer, Sonne, Salat – unser Lieblingsrezept

Salat ist an heißen Tagen immer willkommen. Aber dieses Rezept, meine Damen, ist so erfrischend, wie ein Sorbet. Und schon alleine die Farben sind ein wahres Sommergedicht. Dabei ist das Rezept denkbar einfach: Man nehme eine schöne reife Melone – eine gelbfleischige – eine Gurke, eine Limette, eine Prise Salz, einen Bund frischer Minze und einen Hauch feines Olivenöl. Sommerfarben auf dem Teller Bitte jetzt nicht stöhnen, aber das Einzige, was uns dieser Salat abverlangt, ist ein wenig Schneidearbeit. Denn er schmeckt nur, wenn wir Melone und Gurke in gleichmäßige, winzige Würfel schneiden, ca. einen halben Zentimeter groß. Die werden dann mit dem Saft einer halben – oder auch ganzen Limette beträufelt und mit etwas Salz und der fein gehackten Minze vermischt. Dann lässt man das Ganze am besten im Kühlschrank etwas durchziehen. Vor dem Servieren gebe ich noch ein wenig Olivenöl darüber, allerdings kein schweres toskanisches Öl, sondern lieber ein leichteres aus Ligurien oder vom Gardasee. Ein Minzblatt obendrauf und fertig ist ein köstlich-leichtes Sommergericht, eine Vorspeise oder auch ein erfrischender Beitrag zu einem …

Mit dem Kochbuch durch Afrika

Ja, meine Damen, wir nehmen heute ein Kochbuch zur Hand und begeben uns damit auf eine Entdeckungsreise. Auf eine Reise, die uns von Ägypten bis Kapstadt führt und uns mit vielen, kulinarischen Traditionen dieses Kontinents bekannt macht. Ein authentisches Afrika Kochbuch Ich glaube, Afrika-Fans greifen schon alleine wegen des Covers zu diesem Buch, denn mit seinem farbenfrohen Muster sticht es aus der Masse der anderen Kochbücher heraus. Dass es authentische Gerichte sind, die in diesem Kochbuch vorgestellt werden, dafür bürgt die Autorin Denorah Sitol. Sie ist nicht nur selbst Köchin und Ernährungswissenschaftlerin, sondern war auch jahrelang food-editor bei der renommiertesten Frauenzeitschrift Afrikas, dem „True Love Magazin“. Eine großartige Frau, der die kulinarische Vielfalt Afrikas sehr am Herzen liegt. Für das Kochbuch hat sie Küchenchefs von Hotels und Luxus-Lodges besucht, aber auch von vielen Hausfrauen alte Familien- und Lieblingsrezepte bekommen. Küche vieler Kulturen Die Reise beginnt in Südafrika bei den Kapmalaien und führt über Zulu, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Senegal, Sambia, Malawi, Sansibar , Kenia und einige andere Staaten bis nach Marokko, Äthiopien und Ägypten. Zu jedem …

La Cuisine de Paris – Ein kulinarischer Streifzug durch die schönste Stadt der Welt

Der Frühling liegt in der Luft, Mesdames. Mich packt dann immer die Sehnsucht nach der Ferne und wenn ich sie nicht mit einer Reise stillen kann, dann wenigstens mit einem Kochbuch. Paris, die Boulevards, die Quartiers, die Bistros und Cafés, die Seine, die im Sonnenlicht glitzert… meine Damen, wir laden Sie ein zu einem kulinarischen Streifzug durch Paris. Die aparte Clothilde Dusoulier führt uns zu ihren Lieblingscafès und Bistros, lädt uns in ihre Lieblingsbäckereien ein, nimmt uns mit zu ihrem Lieblingsmetzger, in ihren Käseladen, auf Märkte, in Chacuterien, Fromagerien und Chocolaterien… und, sie verrät uns viele originelle Rezepte. Très bon! Erster Favorit Die „Russische Avocado“ – dieses Rezept habe ich als erstes ausprobiert. Die mit Humus gefüllten Avocadohälften ähneln tatsächlich einem russischen Ei. Humus aus Kichererbsen und Sesampaste ist schnell zubereitet, mit Kurkumapulver erhält er hier eine schöne gelbe Farbe, aber nicht nur das, sondern auch einen besonders feinen Geschmack. Mit Chiliflocken oder Fäden bestreut, ist die russische Avocado nicht nur optisch, eine wunderbare schnelle Vorspeise – mit Salatbouquet reicht sie sogar als Mittagessen. „Ein …

Aronia – Superfood und Wunderbeere aus der Oststeiermark

Jugendliches Aussehen und Gesundheit – das wünschen wir uns doch alle und – mal ehrlich – wir sind doch auch bereit, Einiges dafür zu tun. Ich, meine Damen, beginne zum Beispiel schon am frühen Morgen damit, indem ich 1-2 Teelöffel gemahlene Aroniabeeren in mein Müsli gebe. Das mache ich schon länger, denn ich habe bereits auf der Grünen Woche in Berlin ein Paket dieses Pulvers erstanden. Der Garten Eden Wie diese Beeren wachsen, wie sie kultiviert und verarbeitet werden, das habe ich allerdings gerade erst in der Ost-Steiermark erfahren. Diese Region ist ein großer Obstgarten in dem Äpfel, Birnen und Beeren – und natürlich die berühmten Kürbisse aus denen das köstliche Kürbiskernöl gemacht wird – prächtig gedeihen. Kaum ein Haus, an dem nicht ein Hinweisschild zum Kaufen und Verkosten von Selbstgemachtem – oder Angebautem, einlädt. Hier wird seit einigen Jahren die Aronia, auch Apfel- oder Baumheidelbeere genannt, von vielen Bauern kultiviert und verarbeitet. Die Sträucher sind anspruchslos und resistent gegen Schädlinge, sodass es nicht schwer ist, die kleinen, rosinenartigen Früchte mit dem herben Geschmack in Bio-Qualität zu …

Sushi meets Kartoffelsalat

Begegnung im Sushi-Shop Tja, liebe Ladies, jetzt fragen Sie sich sicher, wie das zusammengeht: die international renommierte Kette Sushi-Shop, die gerade ihre erste Niederlassung in München, Hohenzollernstraße 11 eröffnet hat und der urdeutsche Kartoffelsalat. Die Geschichte ist ganz einfach, bei der Eröffnung des Münchner Sushi-Shop traf ich meine Freundin Cornelia Adam, Foodjournalistin und Tochter des Fernsehkochs Hans Karl Adam, der in den 1950-er Jahren deutschen Hausfrauen nicht nur Braten und Eintopf vorkochte, sondern der auch den legendären Toast Hawaii erfand. Eine Fachfrau also, mit der es immer wieder Spaß macht, sich über Essen und Trinken zu unterhalten Sushi to go and to stay Zunächst konzentrierten wir uns auf die ausgesprochen dekorativen und leckeren Sushi im neu eröffneten Sushi-Shop in der Münchner Hohenzollernstraße: Klassische Nigiri mit Lachs und Thunfisch und fantasievolle California Rolls, wie zum Beispiel die Signature Rolls Rainbow oder Dragon Roll (Außen: Avocado, Lachsrogen, Teriyaki, Sesam, Innen: Garnelen-Tempura, Spargel, Goma Ponzu Mayonnaise) oder auch die Fire Roll mit Thunfisch und scharfer Sauce. Wir waren uns einig: bestes Sushi California Style und fantastisch frisch! Seit …

Die Frucht der Aphrodite: Der Granatapfel

Die rubinroten Kerne leuchten wie Edelsteine und veredeln jedes Gericht: Punica Granatum oder „Die samenreiche Frucht aus Phönizien“. Der Granatapfelbaum ist in Kleinasien und im Mittelmeerraum beheimatet und die griechische Liebesgöttin Aphrodite soll den ersten Baum auf der Insel Zypern gepflanzt haben. Auch die alten Ägypter, heißt es, verzehrten und schätzten bereits 2500 vor Christus die Früchte als Fruchtbarkeits-Symbol. In Mythologien und Märchen spielt der Granatapfel eine wichtige Rolle und entführt uns in eine sinnliche Welt. Die pralle Frucht des Granatapfels inspirierte die Märchenerzähler aus 1001 Nacht und auch das Hohe Lied Salomons besingt den goldene Apfel als Symbol für Sinnlichkeit und Erotik. so steht es im 8. Kapitel Vers 2. Auch an mehreren Stellen im Alten Testament kommt der Granatapfel vor. Und vermutlich war auch der Baum des Lebens im Garten Eden – wie sollte es anders sein – ein Granatapfelbaum. Also hat Eva Adam nicht mit einem Boskop oder Golden Delicious, sondern mit einem Granatapfel verführt! Im christlichen Mittelalter galten die orange-roten Blütenkelche des Granatapfelbaumes als Sinnbild feuriger Liebe und auch der Reichsapfel …

Bayerische Weiberwirtschaften

Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte… Liebe Damen, wenn Sie an einem wunderbaren Frühlingswochenende einmal nicht wissen, wohin Sie fahren oder wo Sie einkehren sollen, dann empfehlen wir Ihnen ein sehr weibliches Buch: „Bayerische Weiberwirtschaften“, im Hädecke Verlag erschienen, unlängst in erweiterter Neuauflage. Darin werden 33 von Frauen geführte Gastwirtschaften im schönen Bayernland, von Oberfranken bis zu Alpenrand vorgestellt. Und übrigens: Ihren Mann dürfen Sie ruhig mitnehmen! Denn, wie heißt es schön im Untertitel: „Refugien für Leib und Seele“ und da dürfen natürlich auch die Herren mit von der Landpartie sein. Warum Weiberwirtschaften? Ganz einfach, weil sie immer noch – in der männlich dominierten Gastronomie – eine Ausnahme sind und weil oft großartige Biografien dahinter stehen: Die ehemalige Modedesignerin, die mit 70 immer noch französisches Flair in der Oberpfalz verbreitet, die 50jährige, die sich einen Traum verwirklicht und Hüttenwirtin wird oder die junge Mutter und Bankangestellte, die ein Traditionswirtshaus führt. Die Köchin, die in der Sternegastronomie gearbeitet hat kommt genauso vor, wie die Autodidaktin, die ihre denkmalgeschützte Stube nur am Wochenende …

Vitamine für Ladies

Der Frühling naht, manchmal kann man ihn schon riechen und das macht Lust auf Farbe, nicht nur in der Kleidung, sondern auch auf dem Teller. Noch gibt es ja kein richtiges Frühlingsgemüse, aber ich zaubere mir einfach mit winterlichem Fenchel und Orangen den Frühling auf den Teller. Ich liebe Fenchel. Die Italiener essen angeblich 5 kg pro Kopf im Jahr. Bei uns verziehen viele das Gesicht, weil sie der intensive Geschmack an Kindertee erinnert, an Bauchweh und Blähungen. Aber nicht umsonst flößt man Babys diesen Tee ein: er unterstützt die Verdauung und wirkt entzündungshemmend und stärkend für den Magen. Die Fenchelknolle hat noch viel mehr zu bieten: sie ist reich an Kalium, Kalzium, Eisen, Betacarotin und Vitamin B und hat natürlich auch Vitamin C und E – also sprich: Vitamin- und Nährstoffbombe. Am besten und wirkungsvollsten ist Fenchel roh zu genießen und so mag ich ihn am liebsten: Eine Fenchelknolle halbieren, den Strunk entfernen und auch oben die harten Teile abschneiden. Das Grün aufheben. Die Fenchelhälften in sehr dünne Scheiben schneiden, das geht bestens mit …

Spitzbuben – Buttergebackenes & Silvesterplätzchen…

So meine Damen: Gönnen Sie sich noch etwas mehr Plätzchenduft in der Wohnung und Vielfalt auf dem Teller. Es geht in die zweite Runde Lean Baking!! Spitzbuben – Buttergebackenes & Silvesterplätzchen – Bunte Rolle – Haselnussmakronen – Bärentatzen – Zimtsterne Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit zum Lesen – es lohnt sich! Dieser Backblog ist etwas umfangreicher, aber keine Angst: die Makronen und Bärentatzen sind schnell geformt und backen während die anderen Plätzchen ausgestochen oder verziert werden. Los geht’s Am besten beginnt man bereits am Vorabend damit, die Teige für Spitzbuben, Buttergebäck und Bunte Rolle zuzubereiten. Dann kann’s am nächsten Tag gleich los gehen. Wer mag, kann auch schon die Haselnüsse für die Makronen rösten. Diese müssen nämlich wieder abkühlen bevor sie gemahlen werden können. Die Eiweiße werden zur weiteren Verarbeitung folgendermaßen in Tassen aufgeteilt: 6 Eiweiß für die Zimtsterne, 3 Eiweiß für die Bärentatzen, 1 Eiweiß für die Bunte Rolle um diese zusammen zu“kleben“ und 3 Eiweiß für die Haselnussmakronen. Spitzbuben Zubereitung Teig Spitzbuben: Die weiche Butter cremig rühren, den Zucker einrieseln lassen. Die …

Auf die Plätzchen fertig, los!

Lean Baking mit Franzi – Franzi, das Back- und Logistikgenie bei meine-damen.de Lean Baking ist abgeleitet von Lean Management. Bei Lean-Baking werden die ursprünglich aus der japanischen Automobilproduktion stammenden Grundsätze des Lean-Management auf die „Plätzchenproduktion“ übertragen. „Muda“ – keine Verschwendung Kern-Element des Lean-Management ist der Grundsatz „Muda“ – „Keine Verschwendung“. Das bedeutet vor allem keine Verschwendung von Zeit und Ressourcen. Alle Zubereitungszeiten, Ruhezeiten und Backzeiten werden aufeinander abgestimmt um möglichst keine Wartezeiten zu haben. Weil Wartezeit ist verschwendete Zeit. Nichts wird verschwendet: weder Eiweiß noch Puderzucker. Eventuelle Reste werden so weiterverwendet, dass am Schluss der Weihnachtsbäckerei alles aufgebraucht ist. Franzi, die Erfinderin der Ei-Bilanz Wer jemals Plätzchen gebacken hat weiß: am Schluss stehen immer Eiweiß-Reste im Kühlschrank. Nicht mit der Ei-Bilanz! Da werden die Plätzchenrezepte so kalkuliert, dass genauso viele einzelne Eigelb wie Eiweiß verbraucht werden. Am Ende geht also die Ei-Bilanz auf. Auch wichtig: Rüstzeiten beachten! Rüstzeiten fallen immer dann an, wenn man Geräte oder Zutaten wechselt. Bei Lean-Baking zum Beispiel beim Ausstechen von Plätzchen. Die Zeit, die man braucht um den Stern-Ausstecher zur …