Kultur, MUC
Schreibe einen Kommentar

Schmuck München

Schmuck, meine Damen, ist Ausdruck von Individualität. Wir sprechen hier nicht von glänzenden Kaufhausringen oder Swarowski-Klunkern – die mögen auch ihre Berechtigung haben – sondern wir sprechen von Autorenschmuck, von handgefertigten Unikaten, die, wenn wir so ein Stück besitzen, nur uns gehören, uns ganz alleine.

Seit 60 Jahren liebe Ladies, findet anlässlich der Internationalen Handwerksmesse auch die renommierte Sonderschau „Schmuck“ statt – in diesem Jahr mit 65 Teilnehmer/innen aus 21 Ländern. Schmuckbegeisterte, Sammler/innen und Galerist/innen aus aller Welt reisen an, um sich diese Ausstellung nicht entgehen zu lassen. Und natürlich auch, um auf Entdeckungsreise zu gehen, denn mit unzähligen Ausstellungen in Galerien und Museen ist München in diesen Wochen das Zentrum der Internationalen Schmuckwelt. Kostbares, Witziges, Innovatives, Ausgefallenes – Schmuck bekommt hier eine ganz neue Dimension. Nicht, dass wir jedes Stück tragen oder besitzen wollten – nein, die Schmuckstücke sind oft nur Ideen, Andeutungen, die Erinnerungen wach rufen, die handwerkliche Prozesse zeigen, die uns staunen lassen. Anschauen sollte man sie auf jeden Fall und unbedingt.

Glanzlichter

Das ist der Titel der Ausstellung des Hamburger Schmuckkünstlers Wolfgang Skoluda in der Staaatlichen Antikensammlung in München. Seine Arbeiten sind einmalig und inspiriert von den Schmuckstücken der Antike mit denen sie in dieser Ausstellung in Dialog treten.
Die massiven Goldketten, Armbänder und Ohrringe haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Denn Wolfgang Skoluda verwendet antike Fundstücke, die er in seinen Schmuck einbaut. Er ist ein großer Sammler alter Steine, Perlen und Scherben, denen er mit großem Geschick zu neuer Wirkung verhilft. Die Museumsstücke sind ein Teil seines Werkes, das in München zu sehen ist. Bestaunen und kaufen kann man seine Schmuckstücke auch in der Galerie Ventil, in der Steinstraße, in Haidhausen. Ich würde gerne eine der tollen goldenen Ketten tragen.
Neben Wolfgang Skoluda stellt in meiner Lieblings-Schmuckgalerie auch noch die Hamburger Künstlerin Friederike Rohse aus – mindestens so sehenswert!

Was ich beschrieben habe ist nur ein winziger Ausschnitt aus dem Schmuck-Universum das sich derzeit noch in München auftut.
In der Villa Stuck treten Schmuckpositionen aus Norwegen und München in einen Dialog. In der Galerie Handwerk sind chinesische Schmuckkünstler zu bewundern, im Bayerischen Kunstgewerbeverein die frechen Arbeiten von Gisbert Stach – wer sonst fertigt Schnitzel und Fischstäbchen aus Bernstein oder legt Perlenketten in Pizzateig? In der Pinakothek der Moderne und in vielen Privatgalerien gibt es Schmuckstücke in allen Variationen zu entdecken.
Ladies, am besten, Sie machen sich sofort auf den Weg, um nichts zu verpassen. Und am Besten: Sie nehmen auch noch gleich ein dickes Scheckbuch mit, um das ein oder andere Stück zu kaufen. Die Damen wünschen eine „funkelnde“ Reise durch die Schmuckwelt.


Informationen hier und hier.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.