Leben, MUC
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Wein trifft Whiskey

Diese Begegnung, meine Damen, findet einen Sommer lang im lauschigen Innenhof der Frankenwein-Bar „Lump, Stein & Küchenmeister“ mitten in München statt. Seit dem 30. April hat der wilde „Wolf,“ die hippe Bar aus dem Glockenbachviertel hier ihr Sommercamp aufgeschlagen und die Jungs an den Shakern stimmen sich bei coolen Vinyl-Sounds schon auf lange Sommernächte ein.

Die Liegestühle stehen auch schon bereit, es fehlt nur noch die Sonne, um sich dort zu einem Sundowner oder einem After-Work-Cocktail zu treffen. Uns hat aber auch bei schlechtem Wetter ein „Green Lantern“ mit Wermut aus fränkischem Silvaner geschmeckt.

„Extrem floral, Holundernoten… Rosenduft, Jasmin, Kolanussnote… Karamellnoten. Spannend für solo und Cocktail.“

Lobt das Fachmagazin „Vinum“ diesen Aperitif von Peter Vogel aus Estenfeld in der Nähe von Würzburg. Köstlich auch ein klassischer „Negroni“ als „Sbagliato“ wie es im Fachjargon heißt, zubereitet mit Sekt, in diesem Fall mit handgerütteltem Winzersekt aus Würzburg. Im fränkischen Weingarten (und bei jedem Wetter in der Bar) lohnt es sich, den auch einmal pur zu genießen. In dem historischen Innenhof – immerhin befindet man sich hier auf dem Boden der alten Münchner Residenz – mischen sich feine Cocktail- und fränkische Winzerkunst. Ein „Horse’s Neck“ mit bestem Bourbon von Marker’s Mark und Ginger Ale – Ladies, der kann einem schon einen leichten Schlag in den Nacken versetzen. Jedenfalls haben sowohl die Cocktail- als die Weinkarte einiges zu bieten.

Die Weinauswahl reicht von süffigen Schoppenweinen bis zu Spitzengewächsen fränkischer Winzer, dazu deftige fränkische Spezialitäten oder leichte Häppchen – Herz, was begehrst Du mehr?
Wer will, darf sein Essen sogar selbst mitbringen – ganz gemäß der bayerischen Biergartentradition ist das im Weingarten möglich.
Die Damen freuen sich jedenfalls schon auf ein paar laue Sommerabende– und nächte in diesem wunderbaren Ambiente, denn im Unterschied zu vielen Biergärten schließt der Weingarten nicht schon um zehn oder elf, sondern erst nach Mitternacht. Meine Damen, vielleicht sehen wir uns dort 🙂

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