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Xifleta – die blaue Katze aus Barcelona

Ladies, die blaue Katze auf der schwarzen Flasche schaut uns tief in die Augen.
Xifleta, scheint sie zu sagen, diesen spanischen Vermouth musst Du probieren! Von einer Wand in den Barrios von Barcelona ist sie auf die Flasche gesprungen und erinnert „an die Katze von Raval“ des berühmten spanischen Künstlers Botero. Aber auch an die Graffitis in den Vierteln der Hafenstadt in denen täglich die „hora del Vermut“ zelebriert wird: Enspannt genießen, ob mittags oder abends nach der Arbeit, ein Gläschen mit Freunden – ein paar kleine Tapas dazu – das ist die „hora del Xifleta“

Die Macherinnen

Xifleta, liebe Ladies, ist nicht irgendein Vermouth, nein, dieser würzige, nach mediterranen Kräutern schmeckende Aperitif ist eine Kreation von zwei Münchnerinnen, die den bayerischen Biergarten genauso schätzen wie die Vermuterias von Barcelona. Irgendwann hatten sie die „Schnapsidee“, einen eigenen Vermouth zu kreieren und damit noch mehr südliches Flair nach München zu bringen. Und auch etwas Abwechslung in die doch sehr italophile, von dem leuchtend orangen Getränk dominierte, Aperitif-Landschaft zu bringen. Den Martini hat James Bond zur Genüge geschüttelt (und nicht gerührt) und auch Cinzano, Punt e Mes oder der französische Noilly Prat sind längst bekannte und etablierte Klassiker. Etwas Neues, Frisches, Kreatives lag der Hauptinitiatorin Maren Saller sprichwörtlich auf der Zunge. Und so ließ sie sich beraten und kreierte mit erfahrenen Weinmachern den Xifleta, der aus Weißweinen von kleinen Familienbetrieben in der Umgebung von Barcelona handwerklich hergestellt wird.

Die Geheimnisse

Der Ursprung jedes Vermouth dürften die Würzweine sein, die ja schon seit dem Mittelalter bekannt sind, wo mit Gewürzen und Zucker jeder noch so saure Tropfen genießbar gemacht wurde. Bereits 1786 soll ein gewisse Benedetto Carpano in Turin den ersten Vermouth erfunden haben, aber es folgten bald auch Franzosen und andere Italiener, die ihren Weiß- oder Rotwein mit Wermutkraut (Absinth) und Zutaten wie Angelika, Chinarinde, Rhabarber, Nelke, Ingwer, Süßholz, Muskat, Sternanis – um nur einige zu nennen – einen unverwechselbaren Geschmack verliehen. Klar, dass jeder Hersteller sein Geheimnis hütet, so auch die Macherinnen des minzig, frisch nach Rosmarin und Thymian duftenden Xifleta.

Die Damen haben ihn probiert und hatten auch einen kleinen Schwips (wie an anderer Stelle beschrieben) – sehr entspannend in der hektischen Vorweihnachtszeit. Der Vermouth schmeckt hervorragend – mit Ginger Ale und Soda – besser noch mit einem spritzigen Cava – dem berühmten spanischen Sekt, der übrigens aus der gleichen Gegend stammt. Aber auch ganz einfach pur, nur über Eis mit einer Zitronenzeste, und im Sommer mit etwas Minze.
Den Damen kommt es keineswegs spanisch vor, ihn auch an den Feiertagen als Aperitif zu servieren.

– Werbung wegen Markennennung –
– Anzeige weil PR-Sample –

 

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